Bundeswehr Einstellungstest krank: Was tun?

Aktualisiert am 3. September 2021 von Ömer Bekar
Infos wenn beim Bundeswehr Einstellungstest krank

Am Bundeswehr Einstellungstest krank teilzunehmen, ist keine allzu gute Idee.

Es hat geklappt! Nachdem die Bundeswehr Deine Bewerbung geprüft hat, hat sie Dich zum Einstellungstest eingeladen. Und natürlich hast Du die Zeit genutzt, um Dich gut auf den Test vorzubereiten. So hast Du Übungsaufgaben durchgearbeitet, fürs Vorstellungsgespräch geübt und für den Sporttest trainiert.

Doch dann das: Kurz vor dem Eignungstest wirst Du krank. Was jetzt? Trotzdem zum Einstellungstest schleppen und versuchen, es irgendwie hinzubekommen? Oder den Termin besser verschieben? Aber geht das überhaupt? Und wenn ja, wie?

Eignungstest der Bundeswehr aus dem Online Kurs

Vermutlich wirst Du Dich zuerst mit einem Karriereberater zusammengesetzt und über Deine Möglichkeiten beim Bund informiert haben. Dein nächster Schritt war, Deine Unterlagen zusammenzustellen und Dich zu bewerben. Offensichtlich hat das alles gut geklappt. Und die Bundeswehr ist der Meinung, dass Du das Zeug dazu hast, um am Auswahlverfahren teilzunehmen. Folglich hat sie Dich auf die Liste mit den Bewerbern gesetzt, die zum Einstellungstest eingeladen werden. Das Center, das für Deinen Eignungstest zuständig ist, hat Dir daraufhin einen Prüfungstermin zugewiesen. Und Du hast kurze Zeit später Dein Einladungsschreiben samt Gutschein für eine Zugfahrkarte bekommen.

Nur: Was ist eigentlich, wenn Du zwischenzeitlich krank wirst oder Dich verletzt? Oder wenn Du unmittelbar vor Deinem Prüfungstermin so angeschlagen bist, dass Du am liebsten im Bett bleiben würdest? Wir sagen Dir, wie Du am besten vorgehst, wenn Du zum Bundeswehr Einstellungstest krank wirst.

Die Inhalte vom Einstellungstest

Je nachdem, für welche Laufbahn und welche Verwendung Du Dich beworben hast, gestaltet sich der Eignungstest ein bisschen unterschiedlich. Denn die Inhalte und auch der Umfang richten sich nach dem, was Du beim Bund machen willst. Strebst Du zum Beispiel eine Ausbildung als Unteroffizier an oder willst Du als angehender Offizier studieren, setzt die Bundeswehr andere Testverfahren ein, als wenn Du Dich als Soldat auf Zeit in der Mannschaftslaufbahn verpflichten oder Freiwilligen Wehrdienst leisten möchtest. Doch das Ziel ist immer gleich: Die Bundeswehr will herausfinden, ob Du für den Dienst bei den Streitkräften geeignet bist. Und dazu gehören die intellektuelle, die körperliche und die persönliche Eignung gleichermaßen. Deshalb gibt es ein paar grundlegende Bausteine, die zum Eignungstest dazugehören:

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Der schriftliche Test

Ein fester Bestandteil von jedem Eignungstest ist ein Computertest namens CAT-Test. CAT ist die Abkürzung für Computer-Assistierte Testung. Der Computertest schließt mehrere Testverfahren ein. Je nachdem, worum es in Deiner Bewerbung geht, können das zum Beispiel folgende Abschnitte sein:

  • Sprachtest mit Deutsch und Englisch
  • Mathetest
  • Wissenstest mit Fachwissen und Allgemeinbildung
  • Intelligenztest mit Aufgaben zum visuellen, räumlichen und logischen Denken, darunter zum Beispiel Matrizen
  • Konzentrationstest
  • Reaktionstest
  • Psychologischer Test

Die Fragen beim Computertest sind sogenannte Multiple-Choice-Aufgaben. Deshalb musst Du selbst keine Antworten formulieren. Sondern Du wählst die richtige Lösung aus den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten aus.

Neben dem Computertest kann ein Aufsatz zu Deinem schriftlichen Test gehören. Das ist der Fall, wenn Du Offizier werden oder im zivilen Bereich arbeiten willst. Beim Aufsatz bekommst Du drei Themen zur Auswahl und schreibst dann – so wie Du es aus der Schule kennst – Deinen Text.

Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Die mündliche Prüfung

Deine persönliche und charakterliche Eignung steht bei der mündlichen Prüfung im Mittelpunkt. Zu diesem Abschnitt vom Einstellungstest gehört in erster Linie das Vorstellungsgespräch. Es wird auch als psychologisches Gespräch bezeichnet, ist aber letztlich ein normales Bewerbungsgespräch. Die Prüfer – meist ein Psychologe und ein Offizier – wollen Dich als Mensch kennenlernen. Außerdem wollen sie wissen, warum Du zur Bundeswehr willst und wie Du auf Deinen Berufswunsch gekommen bist. Deine Ziele und Deine Eigenschaften sind weitere Themen. Und die Prüfer werden kritische Dinge wie Auslandseinsätze oder den Dienst an der Waffe ansprechen.

Als Bewerber für die Laufbahn der Feldwebel und der Offiziere gehört zu Deiner mündlichen Prüfung noch ein Assessment Center. Dabei löst Du zusammen mit anderen Bewerbern zwei Gruppenaufgaben. Anschließend hältst Du einen kurzen Vortrag zu einem vorgegebenen Thema. Als Bewerber für die Offizierlaufbahn schließt eine Studienberatung den mündlichen Abschnitt vom Eignungstest ab.

Der Sporttest

Der Sporttest im Auswahlverfahren nennt sich Basis Fitness Test der Personalgewinnung. Er umfasst drei Stationen. Die erste Disziplin ist ein Sprinttest, bei dem Du elfmal eine Strecke von zehn Metern rennst. Dabei startest Du jede Runde aus der Bauchlage. Deshalb ist diese Übung eine Mischung aus Pendellauf und Geschicklichkeitstest.

Die zweite Disziplin prüft Deine Kraft. Denn beim Klimmhang-Test nimmst Du die Endposition von einem klassischen Klimmzug ein und versuchst, diese Position so lange wie möglich zu halten. Als dritte Übung legst Du auf einem Fahrrad-Ergometer möglichst flott eine Strecke von drei Kilometern zurück. Diese Übung ist somit ein Ausdauertest.

Mit diesen drei Übungen ist der Sporttest geschafft. Es sei denn, Du hast Dich für die Feuerwehr beworben. In diesem Fall gibt es nämlich eine Zusatzübung, die vor dem Sporttest stattfindet. Bei der Übung geht es um Deine Trittsicherheit und Dein Gleichgewicht. Dafür läufst Du über einen Schwebebalken, drehst darauf und springst herunter.

Die ärztliche Untersuchung

Deine körperliche Verfassung und Deinen Gesundheitszustand nimmt der ärztliche Dienst unter die Lupe. Bei der ärztlichen Untersuchung durchläufst Du mehrere Stationen. Dazu zählen beispielsweise ein Sehtest, ein Hörtest und ein Drogentest. Außerdem findet eine allgemeinärztliche Untersuchung statt. Hier geht es zum Beispiel um Deinen BMI, Deine Körperhaltung und die Beweglichkeit Deiner Gelenke. Ein ausführliches Gespräch mit dem Bundeswehr-Arzt macht die Musterung komplett.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.

Die Dauer vom Einstellungstest

Die Beschreibung vom Einstellungstest eben war natürlich nur eine Art Schnelldurchlauf. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Testabschnitten findest Du in eigenen Beiträgen. Erfahrungsberichte und Tipps für Deine Vorbereitung haben wir ebenfalls für Dich. Jedenfalls erstreckt sich der Bundeswehr Eignungstest über zwei Tage. Du wohnst währenddessen kostenlos in der Kaserne. Und die Bundeswehr sorgt – auf ihre Kosten – für Deine Verpflegung.

Warum Du beim Bundeswehr Eignungstest fit sein musst

Der Einstellungstest der Bundeswehr ist anspruchsvoll und anstrengend. Schließlich hast Du zwei Testtage vor Dir, bei denen eine Prüfung auf die nächste folgt. Dazu kommt die ungewohnte Umgebung und die Anspannung, die eine Prüfungssituation halt so mit sich bringt. Deshalb ist wichtig, dass Du gut vorbereitet und ausgeruht in das Auswahlverfahren gehst – und gleichzeitig an Deinem Prüfungstermin topfit bist. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es nicht sehr schlau ist, den Bundeswehr Einstellungstest krank oder gesundheitlich angeschlagen zu absolvieren. Warum? Aus mehreren Gründen:

1. Du wirst nicht alles geben können.

Wenn Du krank bist, bist Du krank. Und das kann sich auf viele Dinge auswirken. Auf Deine Konzentration, Deine Leistungsfähigkeit oder Deine Laune zum Beispiel. Natürlich kann es sein, dass Du trotzdem einigermaßen solide Leistungen zustande bringst und den Einstellungstest bestehst. Aber meistens wirst Du eben nicht so gut sein, wie Du hättest sein können, wenn Du gesund und rundum fit gewesen wärest. Doch beim Bundeswehr Einstellungstest zählt nun einmal die Leistung. Je besser Du bist, desto größer sind Deine Chancen, Deinen gewünschten Dienstposten zu ergattern. Deshalb musst Du versuchen, alles zu geben. Und das geht halt nur mit halber Kraft, wenn Du angeschlagen bist.

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2. Vielleicht kannst Du gar nicht alle Tests absolvieren.

Das Bundeswehr Auswahlverfahren setzt sich aus verschiedenen Abschnitten zusammen. Die Reihenfolge, in der Du an den einzelnen Tests teilnimmst, kann zwar unterschiedlich sein. Das liegt daran, dass alle Bewerber, die an einem Prüfungstermin zusammenkommen, in kleinere Gruppen aufgeteilt werden. In Deiner Gruppe durchläufst Du dann die Stationen. Du fängst also zum Beispiel mit dem Computertest an, während es für eine andere Gruppe mit dem Sporttest oder der ärztlichen Untersuchung losgeht. Die Idee dahinter ist, dass so die Wartezeiten zwischen den einzelnen Prüfungen möglichst kurz ausfallen sollen.

Aber Du nimmst grundsätzlich an allen Tests teil. Es ist nicht möglich, dass Du nur bestimmte Prüfungen ablegst und andere Tests auf später verschiebst, wenn Du wieder gesund bist. Klar könntest Du mit einer dicken Erkältung oder einem Gipsfuß den Computertest machen und das Vorstellungsgespräch führen. Der Sporttest dürfte aber ausfallen. Nur ist es aus organisatorischen Gründen nicht möglich, dass Du Deine Testteilnahme auf verschiedene Termine aufteilst. Überlege also gut, ob Du fit genug bist, um den kompletten Eignungstest zu absolvieren.

Beim Sporttest gibt es zwar eine kleine Ausnahme. Denn wenn Du nur diesen Test nicht bestehst, kannst Du ihn innerhalb der nächsten sechs Monate wiederholen. Das setzt aber voraus, dass Du bei allen anderen Prüfungen erfolgreich warst. Und die Erfahrung zeigt, dass das halt schwierig ist, wenn Du gesundheitlich angeschlagen bist.

3. Eventuell wird eine Nachuntersuchung erforderlich.

Bei der ärztlichen Untersuchung geht es um zwei Dinge. Zum einen prüft der Arzt, ob Du generell die notwendige Gesundheit für einen Job bei der Bundeswehr mitbringst. Zum anderen prüft er, ob Du die körperlichen Voraussetzungen erfüllst, die Du für Deine gewünschte Verwendung brauchst. Gleichzeitig stellt der Bundeswehr-Arzt fest, ob und für welche Tätigkeiten Du nicht in Frage kommst.

Wenn Du krank bist, machen einige Tests aber keinen Sinn. Deine Blutwerte zum Beispiel würden möglicherweise nicht stimmen. Und mit einer ordentlichen Erkältung kann der Arzt nicht beurteilen, wie Deine Lungenfunktion normalerweise ist. Bei einer größeren Verletzung wiederum muss sich erst nach dem kompletten Ausheilen zeigen, ob irgendwelche Einschränkungen zurückbleiben. In vielen Fällen wird Dich der ärztliche Dienst deshalb nach Hause schicken, eventuell als vorübergehend untauglich mustern – und einige Zeit später zu einer Nachuntersuchung einbestellen. Für Dich heißt das aber, dass Du bis dahin nicht weißt, ob es mit einer Zusage klappt.

4. Du steckst womöglich andere Leute an.

Je nachdem, was Du hast, steckst Du zu allem Überfluss vielleicht andere Leute an. Bleibst Du zu Hause, zeigst Du Dich damit also letztlich kameradschaftlich. Und Du weißt sicher selbst, dass dieses Verhalten bei der Bundeswehr großgeschrieben wird.

Was also tun, wenn Du zum Bundeswehr Einstellungstest krank wirst?

Selbstverständlich wäre es übertrieben, wenn Du wegen einem kleinen Schnupfen oder einer Mini-Schürfwunde am Knie darüber nachdenkst, den Einstellungstest zu verschieben. Ein bisschen was musst Du schon aushalten können. Sonst wirst Du es in der Truppe schwer haben und vermutlich noch in der Grundausbildung die Segel streichen. Wenn Du aber tatsächlich krank wirst, einen Unfall hattest oder Dich verletzt, solltest Du Deine Testteilnahme absagen und Dir einen anderen Prüfungstermin geben lassen.

Und wie kannst Du das machen? Am besten greifst Du zum Telefon und rufst im Karrierecenter an. Die Kontaktdaten stehen auf dem Einladungsschreiben. Hast Du die Einladung gerade nicht zur Hand, kannst Du Dich an die Karriereberatung wenden und dort nach der Telefonnummer fragen. Am Telefon erklärst Du, dass Du erkrankt bist und am vorgesehenen Termin leider nicht am Einstellungstest teilnehmen kannst. Gleichzeitig bittest Du darum, Dir einen neuen Termin zu geben.

Ein Telefonanruf hat zwei große Vorteile: Zum einen weißt Du sicher, dass Deine Krankmeldung angekommen ist. Zum anderen kannst Du vielleicht gleich noch am Telefon einen neuen Prüfungstermin vereinbaren. Außerdem wirkt es glaubwürdig, wenn Du telefonisch Bescheid sagst. Denn so kann Dein Gesprächspartner bei Bedarf Rückfragen stellen.

E-Mail oder Fax als Alternative

Nun kann es natürlich sein, dass Du stark erkältet und so heiser bist, dass Du kaum einen Ton herauskriegst. Vielleicht ist es Dir auch ein bisschen unangenehm, persönlich Bescheid zu sagen. Außerdem kann es passieren, dass Du telefonisch niemanden erreichst. In diesen Fällen kannst Du entweder eine E-Mail schreiben oder ein Fax schicken. Auch diese Kontaktdaten findest Du auf der Einladung.

In Deiner Nachricht schreibst Du, dass Du Deine Teilnahme am Eignungstest aus gesundheitlichen Gründen absagen musst. Außerdem bittest Du um einen Ersatztermin. Gleichzeitig solltest Du angeben, ab wann Du am Test teilnehmen kannst. Beispiel gefällig? So könnte Deine Nachricht aussehen:

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Sehr geehrte/r Frau/Herr …/Damen und Herren,

leider habe ich telefonisch niemanden erreicht. Daher auf diesem Wege:

Mein Termin für die Teilnahme am Einstellungstest ist der … Diesen Termin kann ich nicht wahrnehmen. Denn ich bin erkrankt. [Hier kannst Du kurz erklären, was Du hast, z.B.: Ich habe mir eine starke Erkältung mit Fieber zugezogen.]

Laut Aussage meines Hausarztes sollte der Infekt in ungefähr einer Woche ausgestanden sein. Ich möchte Sie deshalb bitten, mir einen Ersatztermin zuzuweisen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und freundliche Grüße,

Vorname Nachname

Aber Achtung!

Eine Absage, weil Du zum Bundeswehr Einstellungstest krank geworden bist, kann immer nur ein eher kurzfristiger Grund sein. Ein paar Tage sind hier die Grenze. Denn niemand wird Dir glauben, dass Du schon zwei Wochen vorher weißt, dass Du an Deinem Termin krank sein wirst. Sagst Du aus gesundheitlichen Gründen sehr früh ab, wird das nach einer Ausrede klingen.

Eine Ausnahme gilt dann, wenn Du zum Beispiel beim Training einen Unfall hattest, bei dem Du Dich schwerer verletzt hast. Oder wenn eine ernsthafte Erkrankung festgestellt wurde. In diesen Fällen wirst Du Deine Pläne bei der Bundeswehr aber ohnehin zunächst auf Eis legen müssen. Denn der Bundeswehr-Arzt wird dann Deine gesundheitliche Eignung ohnehin nicht feststellen können.

Übrigens: Natürlich kann es auch andere gute Gründe geben, warum Du Deine Teilnahme am Eignungstest verschieben musst. Berufliche oder schulische Verpflichtungen zum Beispiel. Oder ein privater Termin, der so wichtig ist, dass Du ihn nicht verschieben kannst. Was Du dann tun solltest, kannst Du hier nachlesen. Und wenn Du es Dir komplett anders überlegt hast und gar nicht mehr zum Bund willst, solltest Du Deine Bewerbung zurücknehmen. Auch das gebietet die Fairness.

Wie geht es nach Deiner Krankmeldung weiter?

Du musst keine Angst vor Nachteilen oder schlechteren Chancen haben, wenn Du Deinen Prüfungstermin verschieben musstest. Der Einstellungstest bleibt der Gleiche – egal ob Du ein paar Tage früher oder später daran teilnimmst. Und es macht auch keinen Unterschied, ob Du zum ersten Mal dabei bist oder einen zweiten Versuch startest. Außerdem sind die Prüfer auch nur Menschen und wissen, dass niemand vor Krankheiten oder Verletzungen gefeit ist.

Sagst Du Deine Testteilnahme rechtzeitig ab, streicht Dich die Bundeswehr von der Teilnehmerliste an dem vorgesehenen Prüfungstermin. Anschließend wird sie versuchen, einen anderen Termin für Dich zu finden. Und meistens wird das auch klappen. Denn wie Du wahrscheinlich weißt, gibt es in der Laufbahn der Mannschaften, der Unteroffiziere und der Feldwebel keine festen Einstellungstermine. Für diese Laufbahnen kannst Du das ganze Jahr über eine Bewerbung abgeben. Die Grundausbildungen wiederum fangen seit einiger Zeit monatlich an. Deshalb werden auch die Auswahlverfahren ganzjährig durchgeführt. Die Chancen auf einen Ausweichtermin stehen also ziemlich gut.

Etwas schwieriger kann es werden, wenn Du Offizier werden oder in den zivilen Bereich einsteigen willst. Für angehende Offiziere gibt es sowohl eine Bewerbungsfrist als auch einen festen Einstellungstermin. So werden Offiziere zum 1. Juli eines Jahres eingestellt und die Bewerbung muss spätestens zum 1. März vorliegen. Zivile Berufe sind ebenfalls an feste Termine geknüpft. Das gilt für Ausbildungen ebenso wie für Direkteinstellungen.

Hast Du Deine Bewerbung recht spät eingereicht und geht der Prüfungszeitraum seinem Ende zu, kann es sein, dass alle Prüfungsplätze vergeben sind. Dann ist möglich, dass Du erst für den nächsten Einstellungstermin am Test teilnehmen kannst. Nur: Wenn Du beim Bundeswehr Einstellungstest krank bist, Dich trotzdem hinschleppst und durchfällst, musst Du genauso bis zum kommenden Einstellungstermin warten. Selbst wenn Du den Eignungstest zwischenzeitlich mit Erfolg wiederholst.

Und noch etwas:

Komme nicht auf die Idee, einfach nicht zu erscheinen. Wenn Du unentschuldigt fehlst, wird die Bundeswehr das so werten, als hättest Du den Einstellungstest nicht bestanden. Selbst wenn Du nachträglich eine Entschuldigung oder ein ärztliches Attest vorlegst, wird Dir das kaum weiterhelfen. Denn Du wirst wohl kaum so krank gewesen sein, dass Du nicht wenigstens kurz Bescheid geben oder schlimmstenfalls jemand anderen bitten konntest, für Dich abzusagen.

Davon abgesehen, dass Du Dich mit einem solchen Verhalten unprofessionell und unzuverlässig zeigst, ist es auch wenig kollegial. Schließlich hätte die Bundeswehr Deinen Prüfplatz einem anderen Bewerber anbieten können. Immerhin möchtest Du ja auch einen Ersatztermin haben.

Deshalb: Es ist nicht schlimm, wenn Du Deine Teilnahme verschieben möchtest, weil Du krank geworden bist. Das kann jedem schnell und leicht passieren. Und oft ist es sogar sinnvoller, wenn Du den Test verschiebst, bis Du wieder richtig fit bist. Aber achte darauf, dass Deine Absage rechtzeitig vorliegt. Rechtzeitig heißt, bevor Deine Prüfung begonnen hätte.
 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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