Bundeswehr Einstellungstest Drogentest: Alle Infos

Aktualisiert am 17. August 2023 von Ömer Bekar

Aktualisiert am 17. August 2023 von Ömer Bekar

Infos zum Bundeswehr Einstellungstest Drogentest

Bei einem positiven Drogenscreening sieht es schlecht für Dich aus.

Das Auswahlverfahren der Bundeswehr gliedert sich in mehrere Abschnitte. Ein Computertest und ein Sporttest gehören genauso zum Einstellungstest wie ein Vorstellungsgespräch. Je nach Laufbahn und Beruf können noch ein Assessment-Center oder eine praktische Prüfung dazukommen.

Und dann gibt es da noch die ärztliche Untersuchung. Sie nimmt sich in einem umfassenden Check Deine körperliche und Deine psychische Gesundheit vor. Ein Bestandteil der ärztlichen Untersuchung ist der Drogentest. Und alles, was Du dazu wissen musst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Auswahltest der Bundeswehr online vorbereiten

Der Beruf als Soldatin oder Soldat stellt hohe Anforderungen an Dich – und das mit Blick auf Dein Wissen und Können genauso wie körperlich und psychisch. Deshalb brauchst Du nicht nur Qualifikationen. Du solltest zwar etwas im Köpfchen haben. Aber den Soldatenberuf lernst Du im Zuge Deiner militärischen Ausbildung. Je nach Laufbahn und Verwendung erlernst Du zusätzlich dazu auch gleich noch einen zweiten – zivilen oder akademischen – Beruf.

Doch was Du auf jeden Fall mitbringen musst, sind eine starke Persönlichkeit, eine gute Gesundheit und eine ordentliche körperliche Verfassung. All das macht die notwendige Eignung aus. Und wie es damit aussieht, zeigt sich beim Einstellungstest. So geht es beim Sporttest zum Beispiel um Deine Fitness. Beim Vorstellungsgespräch stehen Deine Motivation und Deine Persönlichkeit im Mittelpunkt.

Die ärztliche Untersuchung wiederum bringt ans Licht, ob und wie gesund Du bist. Dazu führt der medizinische Dienst verschiedene Untersuchungen durch. Im Ergebnis stellt er dann fest, ob Du diensttauglich bist und ob es irgendwelche Einschränkungen gibt. Dabei gibst Du im Rahmen der ärztlichen Untersuchung auch eine Urinprobe ab. Diese wird unter anderem für einen Drogentest verwendet. Gerade der Bundeswehr Einstellungstest Drogentest wirft aber regelmäßig Fragen auf. Und führt immer wieder zu Diskussionen. Wir haben deshalb alle wichtigen Informationen zu diesem Thema für Dich zusammengestellt.

Führt die Bundeswehr bei Bewerbern überhaupt einen Drogentest durch?

Wenn Du online recherchierst, wirst Du – vor allem in älteren Beiträgen – manchmal auf die Information stoßen, dass die Bundeswehr keinen Drogentest macht. Oder dass der ärztliche Dienst bei Bewerbern bestenfalls stichprobenartig Drogentests durchführt. Stattdessen würde er den Urintest vor allem verwenden, um bestimmte Werte zu ermitteln, die auf Krankheiten wie Diabetes, Hepatitis oder Gicht hinweisen.

In anderen Beiträgen ist zu lesen, dass sich die Drogentests auf Bewerber beschränken, die im Dienst Autos und andere Fahrzeuge führen oder mit Waffensystemen arbeiten werden. Manchmal gibt es auch den Hinweis, dass ein Drogentest überhaupt nur dann zulässig ist, wenn ein begründeter Verdacht auf Drogenkonsum besteht. Gibt es einen solchen Verdacht nicht, musst Du dem Drogentest ausdrücklich zustimmen – und kannst ihn jederzeit verweigern.

Um es ganz klar zu sagen: Solche Informationen sind absoluter Blödsinn.

Ähnlich wie bei der Polizei und einigen anderen Arbeitgebern gehört auch bei der Bundeswehr ein Drogentest zur ärztlichen Untersuchung dazu. Und die Aussage, dass der Test nur bei Waffenträgern durchgeführt wird, ist allein schon deshalb Quatsch, weil jeder Soldat eine Waffe trägt. Ebenso wie jede Soldatin und jeder Soldat bei der allgemeinmilitärischen Grundausbildung – also in den ersten drei Monaten der Dienstzeit – eine Waffen- und Schießausbildung durchläuft. Und: Deine Einwilligung zur ärztlichen Untersuchung mit allen Teiluntersuchungen, die dazugehören und im Einzelfall notwendig sind, hast Du bereits erteilt. Nämlich in dem Moment, in dem Du Deine Bewerbung abgegeben hast.

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Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Wie läuft der Drogentest beim Eignungstest ab?

Bei der Eignungsuntersuchung wird ein sogenannter Drogenschnelltest durchgeführt. Du gibst dazu eine Urinprobe ab. Diese Probe wird dann mit Teststreifen auf Rückstände von weichen und harten Drogen, aber auch von anderen Betäubungsmitteln und Medikamenten untersucht. Da es sich um einen Schnelltest handelt, liegen die Ergebnisse innerhalb weniger Minuten vor.

Sollte Dein Test positiv ausfallen, folgt ein zweites Drogenscreening. Führt auch dieser Test zu einem positiven Ergebnis, kann ein unabhängiges Labor eingeschaltet werden. Dieses Labor führt dann eine genaue Analyse durch.

Welche Vorgaben gelten beim Drogenscreening?

Die Richtlinien dafür, wie der ärztliche Dienst der Bundeswehr Deine Tauglichkeit bewertet, ergeben sich aus der zentralen Dienstvorschrift 46/1. Sie bezieht sich aber nicht nur auf den Drogentest, sondern enthält die Regelungen für alle gesundheitlichen Aspekte, die für die Feststellung der Tauglichkeit eine Rolle spielen.

Aufgebaut ist das Ganze so: Für jeden Bereich gibt es eine Gesundheitsnummer. Diese Nummer ist eine arabische Zahl zwischen 1 und 83. Gleichzeitig gibt es fünf verschiedene Einstufungen. Sie sind mit den römischen Zahlen I, II, III, V und VI gekennzeichnet. Die römischen Zahlen geben Auskunft darüber, ob Du in dem entsprechenden Bereich tauglich bist oder nicht:

  • Vergibt der Arzt die Ziffern I, II und III heißt das, dass Du als tauglich gemustert wurdest. Und das in Tauglichkeitsgraden T1 oder T2. T2 bedeutet, dass Du für bestimmte Verwendungen ausgeschlossen bist.
  • Die Einstufung V ist gleichbedeutend mit dem Tauglichkeitsgrad T4. Damit bist Du vorübergehend untauglich. Eine endgültige Entscheidung fällt in diesem Fall erst nach einer Nachuntersuchung.
  • Die Ziffer VI besagt, dass Du nicht tauglich bist. Du hast damit den Tauglichkeitsgrad T5 bekommen. Das gilt dann aber nicht nur für den jeweiligen Gesundheitsbereich, sondern insgesamt. Stuft Dich der Arzt also einmal mit VI ein, bist Du raus.

Aber zurück zum Drogentest

Dieser gesundheitliche Bereich hat in der Dienstvorschrift die Gesundheitsnummer 15. Und dort ist festgelegt, dass die Beurteilung wie folgt vorgenommen wird:

tauglich I negativer Drogentest und kein nachweisbarer Drogenkonsum
II
  • einmaliger oder seltener Konsum von weichen Drogen, der länger als sechs Monate zurückliegt, wenn der Drogentest negativ ist
  • gelegentlicher Konsum von weichen Drogen, der länger als zwölf Monate zurückliegt, wenn der Drogentest negativ ist
III
  • gelegentlicher Konsum von weichen Drogen, der länger als sechs Monate zurückliegt, bei negativem Drogentest
  • positiver Drogentest mit dem Nachweis von weichen Drogen, wenn ein zweiter Drogentest nach zwei bis drei Wochen negativ ist
  • einmaliger Konsum von harten Drogen, der länger als zwölf Monate zurückliegt, bei negativem Drogentest
  • häufiger oder übermäßiger Konsum von Alkohol oder Medikamenten, wenn es ansonsten keine psychischen Auffälligkeiten gibt
vorübergehend untauglich V
  • gelegentlicher Konsum von weichen Drogen mit positivem Drogentest
  • positiver Drogentest mit dem Nachweis von weichen Drogen und ebenfalls positiver Drogentest nach zwei bis drei Wochen
  • schädlicher Konsum von Alkohol oder Medikamenten, dessen Auswirkungen derzeit nicht abschließend beurteilt werden können

In allen diesen Fällen findet innerhalb von zwölf Monaten eine Nachuntersuchung statt.

untauglich VI
  • mehrfacher Konsum von harten Drogen
  • Missbrauch oder Abhängigkeit von Drogen, Alkohol oder Medikamenten
  • krankhafte Veränderungen, psychisch und/oder körperlich, als Folge des Konsums
  • abgeschlossene, laufende oder beantragte Entziehungskur

Wie Du siehst, muss es nicht zwangsläufig das sofortige Aus für Deine Bewerbung bedeuten, wenn Du zum Beispiel THC positiv getestet wurdest. Allerdings bekommst Du bestenfalls die Ziffer III, tendenziell eher die V. Und selbst wenn ein späteres Drogenscreening negativ ist, wird es bei eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten bleiben. Du nimmst Dir also selbst viele gute Karriere-Chancen. Und das muss nicht sein, oder?!

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.

Was versteht die Bundeswehr unter Drogen?

Grundsätzlich zählt der Bund alle Substanzen zu Drogen, die im Betäubungsmittelgesetz in den Anlagen I und II aufgeführt sind. Gleichzeitig unterscheidet die Bundeswehr zwischen weichen und harten Drogen.

Wie definiert die Bundeswehr die Häufigkeit vom Konsum?

Wie Du an den Kriterien für die Einstufungen sicher gesehen hast, ist mal von gelegentlichem und mal von häufigem Konsum die Rede. Damit stellt sich die Frage, was der Bund unter diesen Begriffen versteht. Hier gilt folgendes:

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  • Einmalig ist klar. Damit ist gemeint, dass der Teilnehmer nur ein einziges Mal Drogen genommen hat.
  • Ein seltener Konsum liegt vor, wenn der Teilnehmer zwar mehr als einmal Drogen genommen hat – aber eben auch nicht sehr oft. Also vielleicht zwei, drei Mal.
  • Von einem gelegentlichen Konsum geht die Bundeswehr aus, wenn der Teilnehmer ab und zu Drogen konsumiert. Der Teilnehmer greift somit manchmal zu Drogen, wenn sich eine Gelegenheit dazu ergibt.
  • Häufig beschreibt, dass der Teilnehmer öfters und immer wieder Drogen nimmt.
  • Ein Missbrauch ist gleichbedeutend mit einem schädlichen Gebrauch. Wann das der Fall ist und wann eine Abhängigkeit besteht, beurteilt der Arzt im Einzelfall. Grundsätzlich wird er aber von einem Missbrauch ausgehen, wenn der Teilnehmer oft und über einen längeren Zeitraum hinweg Drogen nimmt, obwohl sich bereits negative Folgen zeigen. Gleichzeitig entfalten die Substanzen eine Wirkung, der Körper hat sich also noch nicht daran gewöhnt. Auf der anderen Seite zeigt der Teilnehmer keine Entzugserscheinungen. Vereinfacht ausgedrückt, ist das nämlich ein Hinweis darauf, dass noch ein gewisser Pegel vorhanden ist.

Wird der Bundeswehr-Arzt bei Dir einen häufigeren Drogenkonsum vermuten, kannst Du Dir ziemlich sicher sein, dass er ein psychologisches Gutachten anordnen wird. Eventuell wird er sogar eine psychiatrische Begutachtung einleiten.

Wie lange sind die Substanzen im Urin nachweisbar?

Beim Drogenscreening testet der ärztliche Dienst Dein Urin auf aktive Substanzen und auf Abbauprodukte. Dabei kann ein Urintest so ziemlich jede Droge aufspüren. Allerdings gibt es recht große Unterschiede, was die Abbauzeiten von Substanzen angeht. Hier ein paar Richtwerte:

Was? nachweisbar im Urin
THC-COOH als Abbauprodukt von Cannabis (THC) bis 4 Tage bei einmaligem Konsum, bis zu drei Monate bei regelmäßigem Konsum
Speed 1 Tag bis 1 Woche
Ecstasy 1 bis 4 Tage
LSD bis 5 Tage
Kokain einige Stunden, als Abbauprodukt zwischen 4 und 22 Tagen
Heroin 3 bis 7 Tage
Crystal 1 Tag bis 1 Woche
Methadon bis 3 Tage
Opiate 2 bis 4 Tage, bei regelmäßigem Gebrauch mehrere Monate

Diese Zeiten sind aber nur grobe Durchschnittswerte. Denn wie lange eine Substanz im Urin nachgewiesen werden kann, hängt immer auch von der Menge und der Häufigkeit des Konsums ab. Außerdem spielt eine Rolle, wie konzentriert der Harn ist und welchen pH-Wert er hat. Im Blut sind die Nachweiszeiten noch einmal anders. Du solltest Dich deshalb nicht auf irgendwelche Zahlen verlassen. Wenn Du Soldat werden willst, dann lass die Nummer mit den Rauschmitteln weg.

Übrigens: Du musst Dir keine Sorgen machen, wenn Du kürzlich Medikamente nehmen musstest. Schmerzmittel, Antibiotika und andere Arzneimittel sind zwar einige Zeit nachweisbar. Und sie können sowohl die Urin- als auch die Blutwerte beeinflussen. Aber der medizinische Dienst weiß durchaus zu unterscheiden, ob Du Drogen oder notwendige Medikamente eingenommen hast. Und er kann veränderte Werte richtig einordnen. Zumal Du die Sache im persönlichen Gespräch mit dem Arzt auch noch einmal richtigstellen kannst.

Warum ist die Bundeswehr in Sachen Drogenkonsum sehr streng?

Kein Arbeitgeber will, dass seine Mitarbeiter zur Arbeit erscheinen, wenn sie gekifft oder getrunken haben. Oder dass sie gar während der Arbeitszeit zu Drogen, Alkohol und ähnlichen Dingen greifen. Wer mit irgendwelchen Substanzen im Blut erwischt wird, bekommt im günstigsten Fall eine Abmahnung. Im schlimmsten Fall droht die sofortige Kündigung.

Die Bundeswehr ist da keine Ausnahme. Allerdings läuft die Sache hier strenger. Maßgeblich dabei sind zwei Dinge. Der erste Punkt ist das Soldatengesetz. Nach § 17 Abs. 4 Soldatengesetz muss ein Soldat alles tun, was in seiner Macht steht, um seine Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Und er darf nichts machen, was seine Gesundheit vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinträchtigt. Dazu gehört eben auch, dass er keine Drogen nimmt.

Der zweite Punkt ist die Zentrale Dienstvorschrift 10/5. Darin ist unter Punkt 404 klar und unmissverständlich geregelt, dass “der unbefugte Besitz und/oder Konsum von Betäubungsmitteln für Soldaten im und außer Dienst verboten“ ist. Das gilt für Drogen aller Art – und es gibt keine Ausnahmen. Hältst Du Dich nicht an die Vorschrift, musst Du mit einem Disziplinarverfahren rechnen. Und selbst eine Entlassung aus dem Dienst ist möglich.

Übrigens: Du kannst Dich später nicht darauf berufen, dass Du von all dem nichts wusstest. Denn im Verlauf der Grundausbildung wirst Du über die Gefahren des Drogengebrauchs ausgeklärt. Und Du wirst darüber informiert, welche dienst- und strafrechtlichen Folgen auf Dich zukommen können. Auch diese Aufklärung ist in der Dienstvorschrift festgelegt. Aber eigentlich sollte Dir auch so klar sein, dass Betäubungsmittel keine gute Idee sind – weder als Soldat noch im Allgemeinen.

Was wird bei der ärztlichen Untersuchung noch geprüft?

Der Bundeswehr Einstellungstest Drogentest ist nur ein kleiner Teil der Musterung. Ergänzt wird er durch viele andere Tests. So machst Du zum Beispiel auch einen Seh- und einen Hörtest. Daneben wirst Du gewogen und gemessen. Mit diesen Werten wird Dein BMI ausgerechnet. Außerdem wird Dein Blutdruck überprüft und Deine Lunge abgehört. Der Arzt schaut sich Deine Körperhaltung an und testet Deine Reflexe. Und er lässt Dich ein paar Übungen machen, um zu sehen, ob Du zum Beispiel gerade laufen und Dich problemlos aufrichten kannst.

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Ein ausführliches Gespräch gehört ebenfalls zur ärztlichen Untersuchung. Bei diesem Gespräch wird Dich der Arzt unter anderem zu Allergien, Vorerkrankungen, alten Unfallverletzungen und häufigeren Krankheiten in Deiner Familie befragen. Du wirst also einmal komplett durchgecheckt. Und das ist notwendig, denn die Bundeswehr muss feststellen, ob Du aus medizinischer Sicht für den Dienst als Soldat geeignet bist. Und ob Du aus gesundheitlichen oder körperlichen Gründen für bestimmte Verwendungen nicht in Frage kommst.

Du musst vor der ärztlichen Untersuchung aber keine Angst haben. Niemand will Dir was Böses. Gibt der Bundeswehr-Arzt grünes Licht, erfüllst Du schon einmal eine wichtige Voraussetzung. Und selbst wenn er kleinere Einschränkungen feststellt, bleiben jede Menge mögliche Verwendungen übrig. Ganz nebenbei kannst Du Dir nach dem Check sicher sein, dass Du eine gute Gesundheit hast.

Übrigens: Du kannst einen anderen Arzt einschalten.

War Dein Drogenscreening positiv, kannst Du einen zweiten Test von einem zivilen Arzt erstellen lassen. Und überhaupt kannst Du Dich immer an einen zweiten Arzt wenden, wenn Du mit den Untersuchungsergebnissen des Bundeswehr-Arztes nicht einverstanden bist. Am besten besprichst Du das gleich vor Ort mit Deinem Ansprechpartner.

Nur muss Dir folgendes klar sein: Ein ziviler Arzt, der nichts mit der Bundeswehr zu tun hat, kann durchaus zu völlig anderen Ergebnissen kommen. Im Zweifel wird Dir das aber nicht unbedingt weiterhelfen. Denn der Bundeswehr-Arzt beurteilt Deine Gesundheit mit Blick auf Deine Diensttauglichkeit. Und hier spielen andere Kriterien eine Rolle als im alltäglichen Leben. Ein Beispiel: Du hast eine Allergie gegen bestimmte Lebensmittel. Ein ziviler Arzt würde das vermutlich als keine ernsthafte Einschränkung einordnen, die Dich massiv beeinträchtigt. Aus Sicht der Bundeswehr kann die Allergie aber ein echtes Problem sein. Denn wenn Du zum Beispiel in einem Auslandseinsatz bist, wird es schwierig, extra für Dich ein anderes Essen zu kochen.

Klare Worte zum Schluss

Egal ob Joint, Pulver oder Pille: Drogen verändern nicht nur kurzzeitig die Stimmung und versetzen in einen Rausch. Stattdessen können sie langfristig zu Bewusstseinstörungen führen. Stimmungsschwankungen und eine gestörte Konzentrationsfähigkeit können weitere Folgen sein. Dazu kommt, dass ein regelmäßiger Drogenkonsum die psychische Gesundheit und die Persönlichkeit beeinträchtigen kann. Es kann sogar soweit gehen, dass die Stabilität des Charakters verloren geht. Also, kurz gesagt: Drogen können einen anderen Menschen aus Dir machen. Gerade eine starke und gefestigte Persönlichkeit ist für den Beruf als Soldatin oder Soldat aber unverzichtbar.

Als Soldat trägst Du viel Verantwortung. Und vor allem in höheren Laufbahnen und Dienstgraden hast Du eine Vorbildfunktion. Ganz zu schweigen davon, dass Du mit einer Schusswaffe ausgerüstet bist und mit verschiedenen Waffensystemen hantierst. Im Dienst, bei Übungen und im Einsatz müssen sich Deine Kameraden blind auf Dich verlassen können. Und das werden sie kaum können, wenn Du bekifft im Graben liegst. Oder wenn Du nur darauf wartest, dass Du die nächste Tüte rauchen kannst.

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Soldatenberuf und Drogen passen nicht zusammen.

Was Du mit Deinem Leben und Deiner Gesundheit machst, ist natürlich Deine Sache. Und wegen der einen oder anderen Jugendsünde wird Dir niemand den Kopf abreißen. Genauso ist es kein Ding, wenn Du mit Deinen Kumpels gelegentlich etwas trinken gehst. Doch wenn Du ernsthaft eine militärische Karriere anstrebst, muss das Kiffen in Zukunft tabu sein. Sonst ist Deine Zeit bei der Bundeswehr schneller vorbei, als sie angefangen hat.

 

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Modul: Bundeswehr Einstellungstest

Der Bundeswehr Einstellungstest ist ein umfassender Online-Test, der alle relevanten Bereiche für eine Karriere in der Bundeswehr abdeckt. Er umfasst Fachwissen, Persönlichkeitsfragen, Sprachkenntnisse und logisches Denken. Dieser Test ist für alle Berufe in der Bundeswehr relevant und bietet am Ende eine detaillierte Auswertung. Ziel ist es, mindestens 80% zu erreichen. Der Test ist Teil eines kostenpflichtigen Kurses, der auch gezieltes Training einzelner Module ermöglicht.

Modul: Hörverständnis

Das Hörverständnis-Modul des Vorbereitungskurses für den Bundeswehr Einstellungstest zielt darauf ab, essentielle auditive Kompetenzen zu entwickeln. Es umfasst Übungen zur Verbesserung des Verständnisses mündlicher Informationen, zur Erkennung relevanter Details in akustischen Szenarien und zur Anwendung effektiver Hörstrategien. Diese Fähigkeiten sind für die Kommunikation und Informationsverarbeitung in der Bundeswehr entscheidend. Dieser kostenpflichtige Kurs bietet eine umfassende Vorbereitung für die spezifischen Anforderungen des Hörverständnisses im Einstellungstest.

Modul: Bundeswehr Fachwissen

Der Bundeswehr Fachwissen Online-Test umfasst spezifische Kenntnisse über die Bundeswehr, darunter ihre Geschichte, Organisationsstruktur, Dienstgrade und spezielle Einheiten. Themen wie die Gründung der Bundeswehr, die Gliederung in Teilstreitkräfte, wichtige Symbole und die Rolle des Wehrbeauftragten sind enthalten. Dieses Fachwissen ist für alle Berufe in der Bundeswehr relevant, da es ein grundlegendes Verständnis der Organisation und ihrer Funktionen voraussetzt. Der präsentierte Inhalt ist ein Auszug aus einem umfangreicheren, kostenpflichtigen Vorbereitungskurs.

Modul: Recht & Grundgesetz

Der “Recht & Grundgesetz”-Teil des Bundeswehr Einstellungstests, der deutsche Rechtsgrundlagen und das Grundgesetz abdeckt, ist für alle Berufe in der Bundeswehr relevant. Er behandelt essentielle Themen wie Menschenwürde, Gewaltenteilung und Wahlrechte, die für ein fundiertes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland unerlässlich sind. Dieser Bereich des Tests ist in jedem Berufsfeld der Bundeswehr von Bedeutung. Der vorgestellte Inhalt ist ein Auszug aus einem umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurs.

Modul: Mathematik

Der Mathematikteil des Bundeswehr Einstellungstests prüft essentielle mathematische Fähigkeiten wie das Ermitteln von Zahlen, das Verstehen von Zahlenreihen, Grundrechenarten, geometrische Kenntnisse und das Lösen von Aufgaben mit Symbolen. Diese Fähigkeiten sind in vielen Bundeswehrberufen notwendig, da sie logisches Denken und Problemlösungskompetenz reflektieren. Der hier gezeigte Inhalt stellt einen kleinen Teil eines umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurses dar, der eine effektive Vorbereitung auf diesen wichtigen Testabschnitt bietet.

Modul: Logisches Denken

Der Online-Test für logisches Denken der Bundeswehr prüft Fähigkeiten in Bereichen wie Flussdiagramm-Auswertung, logische Analyse und Sprachsysteme. Diese Aufgaben reflektieren kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten, die in allen Bundeswehrberufen wichtig sind. Der hier präsentierte Inhalt ist ein Ausschnitt aus einem umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurs.

Modul: Deutsch

Der Deutsch-Teil des Bundeswehr Einstellungstests beinhaltet Aufgaben zu Grammatik, Satzbau, Wortschatz und Groß- und Kleinschreibung. Diese Fähigkeiten sind in allen Berufen der Bundeswehr relevant, da sie für klare Kommunikation und das Verständnis von Anweisungen und Informationen entscheidend sind. Der präsentierte Inhalt ist ein Teil eines umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurses.

Modul: Diktate

Das Online-Diktat-Modul im Bundeswehr Einstellungstest, bei dem Teilnehmer einen vorgelesenen Text mitschreiben müssen, ist für alle Berufe in der Bundeswehr relevant. Es prüft Rechtschreibung, Grammatik sowie die Fähigkeit, gesprochene Informationen zu erfassen und schriftlich wiederzugeben, was in vielen Bereichen der Bundeswehr wichtig ist.

Modul: Räumliches Denken

Der Test zum räumlichen Denkvermögen bei der Bundeswehr misst wichtige Fähigkeiten wie Mustererkennung, Bildanalyse und das Verständnis von Piktogrammen. Diese Fähigkeiten sind für alle Berufe in der Bundeswehr essentiell, da sie grundlegende Problemlösungs- und Analysekompetenzen darstellen. Die hier vorgestellten Inhalte sind ein kleiner Auszug aus einem umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurs, der eine gründliche und gezielte Vorbereitung auf diesen wichtigen Teil des Einstellungstests ermöglicht.

Modul: Politik

Der Politik-Teil des Bundeswehr Einstellungstests deckt wichtige politische Themen ab, einschließlich internationaler Institutionen und politischer Ämter in Deutschland und der EU. Dieser Bereich ist entscheidend für Bundeswehrangehörige, um politische Strukturen und Beziehungen zu verstehen. Der vorgestellte Inhalt ist ein Auszug aus einem umfassenderen, kostenpflichtigen Vorbereitungskurs.

Modul: Physik & Technik

Der Physik- und Technikteil des Bundeswehr Einstellungstests deckt ein breites Spektrum an Themen ab, von Grundlagen der Mechanik bis zu spezifischen physikalischen Konzepten. Fragen zu Bewegungsabläufen, elektrischen Spannungen, Temperaturmessungen, Schallfrequenzen und Energiequellen sind Teil des Tests. Dieses Wissen ist für technische Berufe in der Bundeswehr von großer Bedeutung. Der hier präsentierte Inhalt ist ein Ausschnitt aus einem umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurs.

Modul: Englisch

Der Englisch-Teil des Bundeswehr Einstellungstests deckt Grammatik, Wortschatz und Ausdrucksweise ab. Englischkenntnisse sind für die Bundeswehr essentiell, da sie für internationale Kommunikation und Kooperation unerlässlich sind. Diese Sprachfähigkeiten bleiben eine Schlüsselkompetenz in vielen Bereichen der Bundeswehr, insbesondere bei multinationalen Einsätzen. Der präsentierte Inhalt ist ein Auszug aus einem umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurs.

Modul: Merkfähigkeit

Der Merkfähigkeitsteil des Bundeswehr Einstellungstests, der die Fähigkeit zur Speicherung und Wiedergabe von Informationen prüft, ist für alle Berufe in der Bundeswehr relevant. Diese Kompetenz ist entscheidend für das schnelle Erfassen und Verarbeiten von Informationen in verschiedenen militärischen und zivilen Funktionen. Der vorgestellte Inhalt ist ein Teil eines umfassenden, kostenpflichtigen Vorbereitungskurses.