Einstellungstest Bundeswehr Feuerwehr: Schaffst Du den Test?

Aktualisiert am 11. Juli 2021 von Ömer Bekar
Infos zum Einstellungstest Bundeswehr Feuerwehr

Der Einstellungstest der Bundeswehrfeuerwehr prüft Dich in verschiedenen Bereichen.

„Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ – das sind die vier Stichworte, die die Hauptaufgaben der Feuerwehr beschreiben. Grundsätzlich ist das auch bei der Bundeswehrfeuerwehr nicht anders. Allerdings steht hier der militärische Brandschutz im Vordergrund. Und dieser bringt besondere Herausforderungen mit sich. Schließlich geht es hier um Stützpunkte, Einrichtungen und Gerät der deutschen Streitkräfte. Jedenfalls zählt die Feuerwehr der Bundeswehr zu den größten Feuerwehren in Deutschland. Wenn Du Feuerwehrmann beim Bund werden willst, kannst Du das als Beamter in zivil oder als Soldat machen. Doch in beiden Fällen musst Du erst einmal den Einstellungstest bestehen.

Einstellungstest Bundeswehr Feuerwehr

Die Bundeswehr hat zum einen zivile Bundeswehrfeuerwehren und zum anderen Militärfeuerwehren. Während die Militärfeuerwehren aus Brandschutzsoldaten aus der Truppe bestehen, arbeiten bei den zivilen Feuerwehren Beamte. Bis 2012 gehörten alle Bundeswehrfeuerwehrmänner zu den militärischen Verbänden und waren in die militärischen Dienststellen integriert. Mit der Neuausrichtung wurden die zivilen Feuerwehren aber aus den Teilstreitkräften ausgegliedert. Jetzt gehören sie zum Zentrum Brandschutz der Bundeswehr.

Dieses Zentrum wurde mit einem Festakt im Oktober 2014 in Dienst gestellt. Es hat seinen Sitz im bayerischen Sonthofen und führt von dort aus die derzeit 62 Bundeswehr-Feuerwehren. Mit rund 3.000 Mann ist die Feuerwehr der Bundeswehr dabei eine der größten Feuerwehren in Deutschland. Die Ausbildung wiederum findet in der Bundeswehrfeuerwehrschule statt. Sie befindet sich in der Albkaserne bei Stetten am kalten Markt. Die rechtliche Grundlage für die Ausbildung bildet die Verordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst in der Bundeswehr.

Beamter oder Soldat: Deine Möglichkeiten bei der Bundeswehr-Feuerwehr

Wenn Du Feuerwehrmann – oder natürlich Feuerwehrfrau – bei der Bundeswehr werden willst, gibt es mehrere Möglichkeiten für Deinen Einstieg. Eine Möglichkeit wäre eine Beamtenlaufbahn. Diese wiederum ist im mittleren und im gehobenen Dienst möglich. Daneben kannst Du Dich für eine militärische Laufbahn im feuerwehrtechnischen Dienst entscheiden.

In den nächsten Abschnitten stellen wir Dir die verschiedenen Berufe kurz vor. Weitere Informationen findest Du auf der Karriereseite der Bundeswehr. Dort kannst Du Dir die Jobs über den “Berufefinder” anzeigen lassen. Oder Du nutzt einfach die Suchfunktion und gibst dort den Begriff “Feuerwehr” ein.

Feuerwehrmann im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst

Als Feuerwehrmann bist Du Experte, wenn es um den Brandschutz von Objekten, Gebäuden und Gelände der Bundeswehr geht. Ob militärische Flugplätze, Marinehäfen, Versorgungseinrichtungen, Forschungsanstalten oder unterirdische Anlagen: Du sorgst dafür, dass sie geschützt sind und die Sicherheitsanforderungen eingehalten werden.

Je nach Deiner Ausbildung und Erfahrung trägst Du als Brandmeister die Verantwortung für den Brandschutz. Dabei kannst Du als Maschinist, Melder oder Disponent in der Einsatzzentrale der Feuerwehr arbeiten. Genauso kannst Du auch Teil eines Angriffs-, Wasser- oder Schlauchtrupps sein.

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Aber natürlich kümmerst Du Dich nicht nur um den Brandschutz. Das Ziel ist zwar, dass kein Feuer ausbricht und keine Unfälle passieren. Doch wenn es soweit kommt, bist Du als Feuerwehrmann zur Stelle, um Brände zu bekämpfen und Menschenleben zu retten. Auch technische Hilfe gehört zu Deinem Aufgabenbereich.

Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Die Einstellungstermine

Für Deinen Einstieg in den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Du kannst eine Laufbahnausbildung machen. In diesem Fall erlernst Du den Beruf des Feuerwehrmanns. Gleichzeitig absolvierst Du eine Ausbildung als Beamter im mittleren Dienst.
  • Bist Du schon Feuerwehrmann und hast Du die Laufbahnausbildung als Beamter bereits hinter Dir, ist auch eine Direkteinstellung möglich.

Die Ausbildungen beginnen jeweils im Mai und im November. Deine Bewerbung muss bis Ende Juli vorliegen, wenn Du im Mai des Folgejahres anfangen willst. Für eine Einstellung im November musst Du Dich bis Ende Januar des gleichen Jahres bewerben. Dabei kannst Du Deine Bewerbungsunterlagen online einreichen. Der Einstellungstest findet in dem Karrierecenter statt, das für das Bundesland zuständig ist, in dem Du wohnst.

Für eine Direkteinstellung musst Du Dich bis Ende August bewerben. Der Einstellungstermin ist dann der Januar des Folgejahres. Und Deinen Einstellungstest machst Du im Karrierecenter der Bundeswehr in Düsseldorf.

Beamter im gehobenen technischen Verwaltungsdienst Fachrichtung Feuerwehr

Im gehobenen Dienst kannst Du zum Beispiel eine Feuerwache der Bundeswehr leiten. Oder Du wirst Zugführer. Dann bist Du für den alltäglichen Dienstbetrieb, die Einsatzleitung und die Ausbildung von Einsatzkräften verantwortlich. Auch als Sachbearbeiter im Bereich des Brandschutzes kannst Du tätig werden. Oder Du wirst Lehrer und führst Lehrgänge für Feuerwehrleute der Bundeswehr durch.

Die Ausbildung

Entscheidest Du Dich für eine Beamtenlaufbahn im gehobenen technischen Verwaltungsdienst in der Fachrichtung Feuerwehr, absolvierst Du im Zuge Deiner Ausbildung ein duales Studium. Dieses beinhaltet zum einen die Laufbahnausbildung in der Bundeswehrverwaltung. Sie dauert dreieinhalb Jahre. Zum anderen studierst Du das Fach “Sicherheitstechnik” an der Bergischen Universität in Wuppertal.

Neben der Theorie steht aber auch jede Menge Praxis auf dem Programm. So machst Du Praktika in den Wachen auf Flugplätzen, Truppenübungsplätzen und Anlagen unter Tage. Außerdem besuchst Du verschiedene Lehrgänge, bei denen es um den Brandschutz geht. Deine Ausbildung beendest Du mit der Laufbahnprüfung und dem akademischen Grad “Bachelor of Science”.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.

Das Studium beginnt im September eines Jahres. Deine Bewerbung muss bis Ende November des vorhergehenden Jahres vorliegen. Kommst Du in die nähere Auswahl, lädt die Bundeswehr für die Teilnahme am Eignungstest ins Assessment Center für Führungskräfte nach Köln ein.

Brandschützer in der Laufbahn der Unteroffiziere, Feldwebel oder Offiziere

Du musst nicht unbedingt Beamter werden, wenn Du bei der Bundeswehr-Feuerwehr arbeiten willst. Vielmehr kannst Du auch eine militärische Laufbahn einschlagen. Der Job, den Du dann machst, nennt sich Brandschützer. Und dabei stehen Dir gleich drei verschiedene Laufbahnen zur Auswahl.

Brandschützer in der Laufbahn der Unteroffiziere bzw. Maaten

Als Brandschutz-Unteroffizier gehörst Du zum militärischen Brandschutzpersonal und versiehst feuerwehrtechnischen Dienst. Dabei kannst Du als Feuerwehrmann für Löscheinsätze, als Maschinist oder als Führungsgehilfe arbeiten. Wie bei jedem Feuerwehrmann gehört zu Deinen Aufgaben, Brände zu verhüten, Feuer zu löschen und Menschen zu retten und zu bergen. Daneben kümmerst Du Dich um die Sicherung von Objekten und Gebäuden. Außerdem wartest Du Feuerlösch-Kraftfahrzeuge und anderes feuerwehrtechnisches Gerät. Klar, dass Du Deine Kameraden in der Truppe an den Brandschutz erinnerst und Dein Wissen mit ihnen teilst.

Je nachdem, welche Ziele Du hast, kannst Du Dich als Zeitsoldat in der Laufbahn der Unteroffiziere für drei bis neun Jahre verpflichten.

Brandschützer in der Laufbahn der Feldwebel bzw. Bootsleute

Als Brandschutz-Feldwebel bist Du für Mensch und Material verantwortlich. Zusammen mit Löschtrupps sorgst Du dafür, dass Brände vermieden werden und in Gebäuden oder auf Flugplätzen Sicherheit herrscht. Außerdem organisierst Du Weiterbildungen und arbeitest an Brandschutzordnungen mit. Und Du berätst andere Truppenteile zum Thema Brandschutz.

Bei Übungen und in Einsätzen führst Du einen Löschtrupp, der aus bis zu acht Soldaten bestehen kann. Ansonsten hilfst Du dem Brandschutzoffizier dabei, Personal zu schulen und für den Brand- oder Katastrophenfall auszubilden. In der Feldwebellaufbahn kannst Du Dich für drei bis 13 Jahre als Zeitsoldat verpflichten.

Brandschützer in der Laufbahn der Offiziere

Eine oder mehrere Brandschutzeinheiten der Bundeswehr zu führen, ist Deine Aufgabe als Brandschutz-Offizier. Dabei bist Du dafür verantwortlich, Feuerwehrleute auszubilden und einzusetzen. Du bist zur Stelle, wenn es zu Großbränden oder Katastrophenfällen kommt. Und Du kümmerst Dich darum, Menschen zu retten, Güter zu schützen und Gebäude zu sichern.

Im militärischen Grundbetrieb hast Du als Offizier die Verantwortung für den Brandschutz. Damit das klappt, lernst Du während Deiner praktischen Ausbildung und Deiner Dienstzeit viel Fachwissen zum militärischen Brandschutz. Außerdem eignest Du Dir Wissen und Können als Führungskraft und als Berater an. Die Verpflichtungszeit in der Offizierslaufbahn beträgt 13 Jahre.

Der Einstellungstest bei der Feuerwehr der Bundeswehr

Der erste Schritt auf Deinem Weg zur Bundeswehrfeuerwehr ist Deine Bewerbung. Diese reichst Du am besten als Online-Bewerbung ein. Ist Dir der klassische Weg lieber, kannst Du Deine Unterlagen aber natürlich auch per Post verschicken oder bei einem Karriereberater abgeben.

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Hat Deine Bewerbung die erste Auswahlrunde überstanden, lädt Dich die Bundeswehr zur Teilnahme am Eignungstest ein. Je nachdem, für welche Laufbahn Du Dich beworben hast, findet Dein Test in einem Karrierecenter oder im Assessment-Center für Führungskräfte in Köln statt.

Bausteine vom Einstellungstest Bundeswehr Feuerwehr

Der Einstellungstest der Bundeswehrfeuerwehr gliedert sich in drei Teile.

Die Prüfungen, aus denen sich das Auswahlverfahren zusammensetzt, verteilen sich auf zwei Tage. Damit Du den kompletten Test machen kannst, musst Du aber die einzelnen Prüfungen bestehen. Denn nur wenn Du einen Abschnitt erfolgreich meisterst, geht es für Dich mit dem nächsten Test weiter. Aber schauen wir uns die einzelnen Bausteine in Ruhe an!

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  • Speziell für alle Laufbahnen der Bundeswehr entwickelt
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Der Sporttest

Der Einstellungstest der Bundeswehr-Feuerwehr beginnt mit der Begrüßung. Danach gehst Du zusammen mit den anderen Bewerbern in die Turnhalle. Denn nun steht auch gleich schon der Sporttest an. Als Sportprüfung legst Du den Basis Fitness Test – kurz BFT – ab. Bei der Feuerwehr umfasst der BFT aber nicht, wie sonst üblich, nur drei Stationen. Stattdessen kommt eine vierte Übung dazu.

1. Schwebebalken

Gleich die erste Station vom Sporttest in eine feuerwehrspezifische Übung. Sie prüft Dein Gleichgewicht und Deine Trittsicherheit. Die Übung findet auf dem Schwebebalken statt und geht so:

  • Zuerst überquerst Du den Schwebebalken, indem Du zügig von einer Seite zum anderen Ende läufst.
  • Auf der anderen Seite angekommen, machst Du eine kontrollierte Drehung und geht bist zur Mitte des Balkens zurück.
  • In der Mitte vom Schwebebalken machst Du drei Schritte rückwärts.
  • Zum Schluss springst Du vom Schwebebalken herunter. Dabei schaust Du geradeaus nach vorne.
  • Für die Gleichgewichts-Übung auf dem Schwebebalken hast Du maximal 31 Sekunden Zeit.

2. 11 x 10m Sprinttest

An der zweiten Station musst Du unter Beweis stellen, wie schnell und wie geschickt Du bist. Für den Sprinttest ist ein Übungsfeld mit zwei Matten auf der einen Seite und einer Pylone auf der anderen Seite aufgebaut. Der Abstand zwischen den Matten und der Pylone beträgt zehn Meter.

Als Ausgangsposition legst Du Dich flach auf den Bauch. Deine Beine streckst Du gerade nach hinten, Deine Arme legst Du neben Deinem Oberkörper auf der Matte ab. Sobald Dir der Prüfer das Startkommando gibt, startet Dein Durchlauf:

  • Du richtest Dich möglichst schnell auf und rennst zur Pylone.
  • Um die Pylone läufst Du herum und sprintest zurück zur Matte.
  • In Höhe der Matte angekommen, läufst Du die Matte von der Außenseite her an und legst Dich bäuchlings darauf ab.
  • Dann nimmst Du Deine Hände auf dem Rücken zusammen, so dass sie sich berühren.
  • Damit ist die erste Runde geschafft. Und diesen Ablauf wiederholst Du über vier weitere Runden.
  • Wenn Du fünf komplette Runden gedreht hast, folgt der letzte Sprint. Nach dem sechsten Aufstehen rennst Du ein letztes Mal zur Pylone. Dort wird Deine Zeit gestoppt.

Die fünfeinhalb Runden musst Du in unter einer Minute laufen. Denn das ist die Vorgabe, um den Sprinttest zu bestehen.

3. Klimmhang

Deine Kraft steht beim Klimmhang-Test auf dem Prüfstand. Durchgeführt wird die Übung am Reck. Du greifst dabei im Kammgriff um die Reckstange herum und gehst in die Endposition von einem normalen Klimmzug. Kammgriff heißt, dass Du die Stange von vorne nach hinten umfasst, so dass Deine Handrücken von Dir wegzeigen.

Die Position musst Du solange wie möglich halten. Die Minimalanforderung liegt bei fünf Sekunden. Deine Zeit wird gestoppt, sobald Dein Kinn tiefer absinkt als die Reckstange.

4. 3.000m Fahrrad-Ergometer-Test

An der letzten Station vom Sporttest geht es für Dich aufs Fahrrad-Ergometer. Hier musst Du im Sitzen eine Strecke von 3.000 Metern zurücklegen. Länger als 6:30 Minuten darfst Du dafür nicht brauchen. Beim Ergometer-Test geht es also zum einen um Deine Kondition und zum anderen um Deine Schnelligkeit.

Der Test beginnt mit einer Aufwärmphase. Hierbei radelst Du eine Minute bei 70 Watt. Danach steigt die Wattzahl und Deine Messung beginnt. Die Leistung ist auf 130 Watt eingestellt. Diese Einstellung kannst Du aber nach Deinem Geschmack abändern. Je höher Du den Widerstand einstellst, desto mehr Strecke machst Du mit jeder Umdrehung. Natürlich wird das Radeln dadurch aber auch anstrengender. Senkst Du die Wattzahl, musst Du schneller strampeln, damit Du die Strecke innerhalb der Zeit schaffst.

Als Richtwert kannst Du Dich daran orientieren, dass Du nach sechseinhalb Minuten ins Ziel kommst, wenn Du bei 130 Watt und mit 80 bis 90 Umdrehungen pro Minute in die Pedale trittst. Sobald Du die drei Kilometer erreicht hast, stoppt die Messung. Du radelst danach noch eine Minute locker weiter. Diese Abkühlphase fließt nicht mehr in die Wertung ein. Sie soll nur dabei helfen, Deinen Kreislauf herunterzubringen.

Nach dem Sporttest

Du hast den Sporttest bestanden, wenn Du bei allen vier Stationen wenigstens die Mindestanforderungen erreicht hast. Klar, dass Deine Wertung umso besser ist, je besser Deine Leistungen waren. Deine Ergebnisse von den einzelnen Übungen werden in Punkte übertragen. Daraus wiederum wird eine Schulnote gebildet. Die Schulnote, die von einer 1 für sehr gute Leistungen bis zu einer 4 bei ausreichenden Leistungen gehen kann, ist Dein Endergebnis vom Sporttest.

Solltest Du die Minimalanforderungen bei einer Station nicht geschafft haben, bist Du beim Sporttest durchgefallen. Damit scheidest Du aus dem weiteren Verfahren aus. Die Aufnahmeprüfung ist damit an diesem Punkt für Dich beendet. An den anderen Tests nimmst Du nicht mehr teil. Allerdings kannst Du den Sporttest innerhalb von sechs Monaten einmal wiederholen.

Hat es geklappt, hast Du mit dem Basis Fitness Test die praktische Prüfung des Einstellungstests erfolgreich hinter Dich gebracht. Danach kannst Du erst einmal duschen gehen. Anschließend folgt eine Pause. In dieser Zeit kannst Du mit den anderen Bewerbern in der Kantine etwas essen gehen.

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Die schriftliche Prüfung

Nach dem Mittagessen geht es mit dem schriftlichen Teil des Eignungstests weiter. Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Tests, nämlich einem Mathetest und einem Deutschtest.

Der Mathetest

Beim Mathetest musst Du Aufgaben aus verschiedenen Bereichen lösen. Dabei beschäftigen sich die Prüfungsfragen vor allem mit folgenden Dingen:

  • Bruchrechnen
  • Prozentrechnung
  • Gleichungen lösen
  • Flächen und Volumen berechnen
  • Rechnen mit physikalischen Größen

Insgesamt ist es also ein Querschnitt durch das Schulwissen. Vom Schwierigkeitsgrad her bewegen sich die Aufgaben ungefähr auf dem Niveau der 9. Klasse. Du darfst aber den Taschenrechner benutzen. Der Mathetest dauert ungefähr 75 Minuten.

Der Deutschtest

Nach einer kurzen Pause folgt der zweite Teil vom schriftlichen Einstellungstest. Dieses Mal ist es ein Deutschtest. Und hier musst Du einen Aufsatz schreiben. Dafür werden Dir drei Themen vorgegeben, aus denen Du Dir ein Thema aussuchen kannst. Welche Themen es werden, lässt sich schwer vorhersagen. Meist sind es aber Themen aus Bereichen wie

  • Politik,
  • Bundeswehr,
  • Gesellschaft,
  • Familie,
  • Sport und Hobbys oder
  • aktuelles Zeitgeschehen.

Die Überschriften können dann zum Beispiel „Pro und Contra zum Datenschutzgesetz“, „Die Werte einer Gesellschaft“ oder „Was zeichnet eine gute Zeitung aus?“ lauten.

Außer dem Thema für den Aufsatz bekommst Du keine weiteren Hilfsmittel. Denn durch den Aufsatz will die Bundeswehr nicht nur sehen, wie fit Du im Umgang mit der deutschen Sprache bist. Stattdessen möchte die Bundeswehr auch einen Eindruck von Deiner Allgemeinbildung gewinnen. Und sie will in Erfahrung bringen, ob Du Entwicklungen beobachtest und das aktuelle Geschehen verfolgst. Für Deinen Aufsatz hast Du 75 Minuten Zeit.

Tipp: Natürlich kommt es beim Aufsatz auf die Inhalte an. Die Prüfer müssen nachvollziehen können, worauf Du hinauswolltest. Genauso wichtig ist aber, dass Dein Text eine klare Struktur hat. Bevor Du los schreibst, solltest Du Dir deshalb eine kurze Gliederung erstellen. Denke daran, dass ein Aufsatz immer aus einer kurzen Einleitung, dem Hauptteil und dem Schlussteil besteht.

Nach den schriftlichen Tests

Mit der schriftlichen Prüfung endet der erste Tag. Ob Du bestanden und wie Du abgeschnitten hast, erfährst Du erst später. Meist dauert es etwa zwei bis vier Wochen, bis Du Post von der Bundeswehr bekommst. Warst Du erfolgreich, lädt Dich die Bundeswehr erneut ein.

Der mündliche Teil

Am zweiten Testtag steht die mündliche Prüfung auf dem Programm. Die mündliche Prüfung ist letztlich nichts anderes als ein Vorstellungsgespräch. Du führst dieses Gespräch mit mehreren Prüfern. Neben Vertretern von der Bundeswehrfeuerwehr können das ein Psychologe und ein Offizier sein.

Wie bei jedem Bewerbungsgespräch geht es darum, Dich als Person kennenzulernen und etwas über Deine Motivation zu erfahren. Außerdem wollen die Prüfer wissen, ob und wie gut Du Dich über die Bundeswehr als Arbeitgeber und über Deinen Beruf informiert hast. Typische Fragen sind deshalb beispielsweise:

  • Warum wollen Sie zur Bundeswehr-Feuerwehr?
  • Weshalb wollen Sie ausgerechnet Feuerwehrmann bei der Bundeswehr werden?
  • Wie sind Sie auf diesen Beruf gekommen?
  • Was möchten Sie beruflich erreichen?
  • Wie stellen Sie sich Ihre Aufgaben vor?
  • Worin sehen Sie Ihre größten Stärken und Schwächen?
  • Sind Sie bereit, auch an Einsätzen im Ausland teilzunehmen?

Dazu kommen Fragen über feuerwehrtechnische Dinge. Klar, dass Du Pluspunkte sammeln kannst, wenn Du Dich bei der Freiwilligen Feuerwehr engagierst und schon etwas Erfahrung mitbringst. Wichtig ist außerdem, dass Du Dich über die Bundeswehr informierst und schlüssig erklären kannst, warum Du ausgerechnet diesen Job willst. Das Vorstellungsgespräch dauert üblicherweise eine knappe Stunde.

Nach dem Einstellungstest Bundeswehr Feuerwehr

Hast Du das Auswahlverfahren erfolgreich überstanden, teilen Dir die Prüfer mit, wie es nun weitergeht. So werden weitere Tests folgen, darunter zum Beispiel eine ärztliche Untersuchung. Außerdem erfährst Du, wann es losgeht. Jedenfalls hast Du es damit geschafft!

Was Du zum Eignungstest mitbringen solltest

Wenn Du Dich auf den Weg machst, um am Bundeswehr Einstellungstest teilzunehmen, solltest Du an folgende Dinge denken:

  • Sportsachen, also Deinen Trainingsanzug, Hallenschuhe und eventuell ein kleines Handtuch
  • Duschzeug
  • Schreibzeug, beispielsweise einen Block für Notizen, Kugelschreiber und Bleistift, Lineal und einen Taschenrechner
  • das Einladungsschreiben und die Unterlagen im Original, die auf der Einladung aufgelistet sind
  • Dein Personalausweis

Dass Du Dich auf den Eignungstest vorbereiten solltest, versteht sich von selbst. Für den sportlichen Test kannst Du gezielt trainieren. Auch für die schriftliche Prüfung kannst Du üben, indem Du Musteraufgaben löst und Dein Schulwissen auffrischst. Auf unserer Seite etwa findest Du zahlreiche Beispielaufgaben, Tipps und auch ganze Online-Tests. Ansonsten solltest Du das aktuelle Zeitgeschehen im Blick behalten und Dir auf den Seiten der Bundeswehr möglichst viele Informationen für den Bund und Deinen Beruf zusammentragen.

Und dann bleibt nur noch zu sagen: Viel Erfolg!

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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