Bundeswehr Aufnahmetest: So kommst Du locker durch

Aktualisiert am 11. Juli 2021 von Ömer Bekar
Infos Bundeswehr Aufnahmetest

Mit einer guten Vorbereitung bleibt der Bundeswehr Aufnahmetest zwar anspruchsvoll. Aber er ist machbar!

Zur Bundeswehr? Das wollen viele. Schließlich stehen beim Bund über 1.000 verschiedene Berufe in Uniform und in Zivil zur Auswahl. Doch auch wenn die Bundeswehr mit rund 250.000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern gehört und in vielen Bereichen dringend Nachwuchskräfte sucht, kann sie nicht jeden Bewerber einstellen. Denn zum einen übertrifft die Anzahl der Bewerbungen, die jedes Jahr eingehen, die Anzahl der freien Stellen deutlich. Und zum anderen bringt nicht jeder Bewerber die notwendige Eignung mit. Um die besten Kandidaten zu finden, gibt es deshalb den Bundeswehr Aufnahmetest. Wir sagen Dir, wie Du erfolgreich durch diese Prüfung kommst.

Bundeswehr Aufnahmetest

Schüler, Abiturienten, ältere Bewerber mit abgeschlossener Ausbildung und beruflicher Erfahrung, aktive Soldaten, Wiedereinsteller: Die Teilnehmer, die sich zum Einstellungstest einfinden, sind bunt gemischt. Doch sie haben alle das gleiche Ziel. Sie möchten nämlich den Eignungstest bestehen – um dann ihre Bundeswehr-Karriere in einer bestimmten Laufbahn zu beginnen oder fortzusetzen.

Doch die Anforderungen, die der Dienst bei den Streitkräften mit sich bringt, sind hoch. Mit der Einladung zum Bundeswehr Aufnahmetest hast Du die Chance, zu zeigen, was in Dir steckt. Und damit Du Deine Chance optimal nutzen kannst, verraten wir Dir, was Dich beim Eignungstest erwartet.

Der Bundeswehr Aufnahmetest im Überblick

War Deine Bewerbung erfolgreich, bekommst Du eine Einladung zur Teilnahme am Einstellungstest. Wo Dein Eignungstest stattfindet, hängt zum einen davon ab, wofür Du Dich beworben hast. Zum anderen spielt Dein Wohnort eine Rolle. In vielen Fällen wirst Du den Bundeswehr Aufnahmetest in dem Karrierecenter ablegen, das für Dein Bundesland zuständig ist. Es sei denn, Du willst zur Marine. In diesem Fall ist immer das Karrierecenter in Wilhelmshaven für das Auswahlverfahren zuständig. Eine weitere Ausnahme gilt, wenn Du Offizier werden möchtest. Dann führt Dich Dein Weg in das Assessment-Center für Führungskräfte in Köln. Hier, in der Mudra-Kaserne, werden nämlich die künftigen Führungskräfte der Bundeswehr getestet.

Auch der genaue Ablauf, der Umfang und die inhaltlichen Schwerpunkte vom Eignungstest hängen davon ab, um welche Laufbahn und welche Tätigkeit es in Deiner Bewerbung geht. Willst Du freiwilligen Wehrdienst leisten, wird Dein Aufnahmetest nicht ganz so umfangreich ausfallen, wie wenn Du zum Beispiel IT-Fachkraft in der Feldwebellaufbahn werden möchtest oder ein Studium als Offizier anstrebst. Trotzdem gibt es grundlegende Bausteine, die zum Bundeswehr Aufnahmetest gehören.

Bausteine vom Bundeswehr Aufnahmetest

Beim Einstellungstest durchläufst Du verschiedene Abschnitte, die Deine Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen prüfen.

Dein Test erstreckt sich über zwei, manchmal auch drei Tage. Während Deiner Teilnahme am Einstellungstest stellt Dir die Bundeswehr eine kostenfreie Unterkunft zur Verfügung. Auch für Deine Verpflegung ist gesorgt. Denke aber daran, Deine Sportsachen und Wechselkleidung mitzunehmen.

Das lesen gerade andere Bewerber für die Bundeswehr ►  Bundeswehr Einstellungstest Nürnberg: Der komplette Ablauf

Ein Hinweis noch vorab

Natürlich bist Du nicht der einzige Bewerber, der zum Auswahlverfahren eingeladen wird. Stattdessen werdet ihr eine größere Gruppe sein. Damit die Wartezeiten zwischen den einzelnen Stationen nicht zu lang werden, wirst Du mit ein paar anderen Bewerbern in eine kleinere Gruppe eingeteilt. Außerdem bekommst Du bei der Begrüßung einen sogenannten Laufzettel. Darauf steht, wann Du welchen Test ablegst. Diese Organisation hat zur Folge, dass die Reihenfolge verschieden ist. Während Du mit Deiner Gruppe eine Prüfung ablegst, fängt eine andere Bewerbergruppe also mit einem anderen Test an. Doch die einzelnen Prüfungen als solches bleiben natürlich gleich.

Der schriftliche Eignungstest

Ein fester Bestandteil vom Bundeswehr Aufnahmetest ist die schriftliche Prüfung. Sie besteht in erster Linie aus einem Computertest. Er heißt auch CAT-Test. CAT ist die Abkürzung für Computer-Assistierte Testung.

Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Der Computertest kann nur aus einem oder aus mehreren Abschnitten bestehen. Denn die Inhalte vom Computertest richten sich danach, was Du bei der Bundeswehr machen willst. Du solltest Dich aber prinzipiell auf folgende Tests einstellen:

  • Wissenstest mit Aufgaben zur Allgemeinbildung und zu Fachwissen über die Bundeswehr
  • Testaufgaben zum technischen Verständnis und zu Physik
  • Mathetest
  • Deutschtest, bei dem es um Rechtschreibung und Grammatik geht
  • Intelligenztest mit Fragen zum logischen Denken
  • Reaktionstest
  • Konzentrationstest

Die Aufgaben beim Computertest werden als Multiple-Choice-Fragen gestellt. Du musst also selbst keine Antworten formulieren. Stattdessen bekommst Du mehrere Antwortmöglichkeiten zur Auswahl und musst daraus die richtige Lösung auswählen.

Adaptive Testverfahren

Beim schriftlichen Eignungstest werden adaptive Testverfahren angewendet. Dadurch kann die Bundeswehr ermitteln, auf welchem Level Deine Fähigkeiten sind. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Denn das Prinzip funktioniert so: Gibst Du eine richtige Antwort, ist die folgende Frage etwas schwieriger. Antwortest Du falsch, ist die nächste Frage etwas einfacher. Der Schwierigkeitsgrad der Prüfungsfragen passt sich also Deinen individuellen Fähigkeiten an.

Fragebogenverfahren

Neben den Wissensfragen kann der CAT-Test auch psychologische Fragen beinhalten. Beim sogenannten Fragebogenverfahren werden Dir verschiedene Aussagen genannt, z.B. “Ich denke nicht lange nach, sondern mache einfach.” Du musst angeben, ob und wie sehr die Aussage auf Dich zutrifft. Dafür kannst Du aus mehreren Abstufungen auswählen, um der Behauptung dadurch komplett, teils oder gar nicht zuzustimmen.

Aufsatz

Manchmal gehört zum schriftlichen Einstellungstest auch ein Aufsatz. Dafür kannst Du aus drei Themen eines auswählen. Und dann schreibst Du – ganz klassisch mit Stift und Papier – einen Aufsatz. So wie in der Schule. Der Aufsatz gehört beispielsweise zum Einstellungstest für angehende Offiziere. Und auch wenn Du Dich für einen Beruf im zivilen Bereich bewirbst, musst Du einen Aufsatz verfassen.

Je nach Laufbahn und Beruf dauert der Computertest etwa zweieinhalb bis vier Stunden. Und mit dem Computertest – und eventuell dem Aufsatz – hast Du den schriftlichen Teil der Prüfung hinter Dir.

6 Tipps für Deine Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung

Auf den schriftlichen Teil vom Bundeswehr Aufnahmetest kannst Du Dich gut vorbereiten. Und das solltest Du auch unbedingt tun. Wichtig ist dabei vor allem, dass Du Dich mit den verschiedenen Aufgabentypen vertraut machst. Dadurch weißt Du nämlich, wie Du vorgehen musst. Folglich kannst Du Dich direkt um die Antwort kümmern – und musst nicht erst noch herausfinden, was mit der Frage überhaupt gemeint ist. Und wie übst Du am besten für den schriftlichen Bundeswehr Test? Hier sind sechs Tipps:

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.
  • Auf der Karriere-Seite der Bundeswehr gibt es einen Assessment-Trainer. Dieser Online-Test vermittelt Dir einen Eindruck von den Aufgaben, die Dich bei der Prüfung erwarten.
  • Auf unserer Webseite findest Du zahlreiche Beiträge rund um die Karriere bei der Bundeswehr. Außerdem haben wir Übungsaufgaben und Mustertests zu allen Themenbereichen für Dich vorbereitet. Neben den kostenlosen Testpaketen kannst Du auch kostenpflichtige Online-Kurse buchen. Sie sind umfangreicher und stets auf einem aktuellen Stand.
  • Im Handel findest Du Bücher zum Einstellungsverfahren. Einige davon beschäftigen sich zwar mit den Eignungstests von Polizei, Zoll und Feuerwehr. Um die Prüfungsfragen zu üben, eignen sie sich aber auch. Nur die speziellen Informationen über den Bundeswehr Eignungstest musst Du Dir dann anderweitig besorgen.
  • Schau Dir Quizsendungen an und löse Rätsel. So erweiterst Du Dein Wissen auf unterhaltsame Art.
  • Frische Dein Schulwissen vor allem in Mathe, Deutsch und Physik auf. Deine Schulbücher werden Dir dabei gute Dienste leisten.
  • Trage Informationen über die Bundeswehr und Deine angestrebte Verwendung zusammen. Dieses Wissen wirst Du beim schriftlichen Test und auch beim Vorstellungsgespräch brauchen. Viele nützliche Hinweise findest Du online auf der Bundeswehr-Webseite.

Der Sporttest

Ein Baustein vom Bundeswehr Aufnahmetest, der für alle Bewerber gleich ist, ist der Sporttest. Klar, dass es hier um Deine körperliche Fitness geht. Die Sportprüfung heißt offiziell Basis Fitness Test der Personalgewinnung. Der Zusatz Personalgewinnung ist an dieser Stelle wichtig. Warum, erfährst Du gleich noch. Jedenfalls besteht der Sporttest bei der Aufnahmeprüfung aus drei Disziplinen.

1. Station: der 11 x 10 Meter Sprinttest

Die erste Übung beim Sporttest ist eine Mischung aus Pendellauf und Geschicklichkeitstest. Deine Aufgabe hier ist, elf Mal die Strecke von zehn Metern zu sprinten. Allerdings läufst Du nicht nur einfach hin und zurück. Sondern Du musst Dich zwischen den Sprints immer wieder auf den Bauch legen. Der Ablauf vom Sprinttest ist nämlich so:

  • Du legst Dich bäuchlings und ganz flach auf eine Gymnastikmatte. Dabei schaust Du geradeaus in Richtung der Wendepylone, die zehn Meter entfernt aufgestellt ist.
  • Sobald Dir der Prüfer das Startkommando gegeben hat, springst Du auf und rennst zur Pylone.
  • Um die Pylone läufst Du herum und sprintest zurück zur Matte.
  • Auf der Matte legst Du Dich wieder auf den Bauch. Dann nimmst Du Deine Hände so auf dem Rücken zusammen, dass sie sich berühren. Das war die erste Runde.
  • Den Ablauf der ersten Runde wiederholst Du noch viermal.
  • Wenn Du fünf Runden gedreht hast und nun zum sechsten Mal aufstehst, rennst Du noch einmal bis zur Pylone. Dort angekommen, stoppt der Prüfer Deine Zeit.
Das lesen gerade andere Bewerber für die Bundeswehr ►  Aufsatz Bundeswehr Einstellungstest: Infos, Tipps und Übungen

Deinen Durchgang – also die fünfeinhalb Runden – musst Du in unter einer Minute schaffen. Denn das ist die Vorgabe, damit Du den Sprinttest bestehst.

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2. Station: der Klimmhang-Test

Bei der nächsten Übung geht es um Deine Kraft. Du nimmst nämlich an einem Reck die Endposition von einem Klimmzug ein. Und diese Position versuchst Du, so lange wie möglich zu halten. Dabei läuft Deine Zeit ab dem Startkommando bis zu dem Moment, in dem Dein Kinn tiefer absinkt als die Reckstange. Den Klimmhang-Test hast Du bestanden, wenn Du die Position mindestens fünf Sekunden lang hältst.

3. Station: der 3.000 Meter Fahrradergometer-Test

Als letzte Disziplin beim Sporttest steht der Fahrradergometer-Test auf dem Programm. Im Sitzen musst Du hier eine Strecke von drei Kilometern zurücklegen. Und dafür hast Du höchstens sechseinhalb Minuten Zeit.

Das Sportgerät ist für den Test auf 130 Watt voreingestellt. Bei dieser Wattzahl schaffst Du es rechtzeitig ins Ziel, wenn Du mit ungefähr 85 Umdrehungen pro Minute in die Pedale trittst. Du kannst Die Wattzahl aber individuell einstellen. Dabei gilt: Je höher die Wattzahl ist, desto größer ist der Pedal-Widerstand. Für Dich heißt das, dass Du mit jeder Umdrehung mehr Meter machst. Andersherum musst Du sehr viel schneller strampeln, wenn Du die Wattzahl senkst. Denn sonst ist die Zeit abgelaufen, bevor Du die drei Kilometer erreichst hast.

Eine weitere Übung für angehende Feuerwehrmänner

Mit dem Fahrradergometer-Test ist der Sporttest eigentlich geschafft. Es sei denn, Du hast Dich bei der Feuerwehr beworben. Dann gibt es noch eine vierte Übung. Um Dein Gleichgewicht und Deine Trittsicherheit zu testen, musst Du dabei über einen Schwebebalken laufen, darauf drehen und nach drei Schritten rückwärts herunter springen. Dafür hast Du maximal 31 Sekunden Zeit.

Den Sporttest hast Du bestanden, wenn Du bei allen Übungen die Minimalanforderungen erfüllt hast. Aber natürlich werden bessere Leistungen mit entsprechend mehr Punkten belohnt.

Ein Wort zum Basis Fitness Test

Wenn Du Dich über den Basis Fitness Test informierst, wird er Dir oft in einer etwas anderen Form begegnen. Nämlich mit einem 1.000-Meter-Lauf als dritte Disziplin. Das liegt daran, dass dieser Test der normale Bundeswehr Sporttest ist. Ihn legen alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr einmal pro Jahr ab. Du wirst dem Sporttest auch schon bald wieder begegnen, nämlich am Anfang und am Ende der Grundausbildung.

Den Basis Fitness Test mit dem Fahrrad-Ergometer-Test als dritte Station legst Du jedenfalls nur beim Einstellungstest ab. Er kommt also nur bei der Personalgewinnung zum Einsatz. Deshalb auch der entsprechende Zusatz.

Die ärztliche Untersuchung

Ein Baustein, den ebenfalls jeder Bewerber vor sich hat, ist die ärztliche Untersuchung. Hier geht es darum, ob Du die gesundheitliche Eignung für den Dienst bei der Bundeswehr mitbringst. Aus diesem Grund heißt die ärztliche Untersuchung auch Eignungsuntersuchung. Manchmal wird auch von der Musterung gesprochen.

Beim medizinischen Check durchläufst Du mehrere Stationen. So ermittelt der ärztliche Dienst Deine Körpergröße und Dein Gewicht, macht einen Drogentest und misst Deinen Blutdruck. Du machst einen Hör- und einen Sehtest und gibst eine Urinprobe für die labortechnische Untersuchung ab.

Anschließend geht es für Dich mit der Untersuchung durch den Arzt weiter. Er prüft Deine Körperhaltung, schaut sich Deine Gelenke an und untersucht Dein Herz-Kreislauf-System. Außerdem spricht er mit Dir über alte Unfallverletzungen, Allergien und andere Punkte in Deiner bisherigen Krankengeschichte.

Bei der medizinischen Untersuchung hat der Arzt zwei Dinge im Blick. Zum einen geht es nämlich um Deine Gesundheit und Deine körperliche Verfassung im Allgemeinen. Zum anderen achtet er auf die Voraussetzungen, die Du insbesondere für Deine gewünschte Verwendung brauchst. Im Ergebnis beurteilt der Arzt, ob Du aus medizinischer Sicht für eine militärische Laufbahn geeignet bist und ob es Tätigkeiten gibt, die Du nicht ausüben kannst.

Die Gruppensituation für Feldwebel und Offiziere

Möchtest Du die Laufbahn der Feldwebel oder der Offiziere einschlagen, gehört zu Deinem Bundeswehr Aufnahmetest ein Test namens Gruppensituationsverfahren. Hierbei handelt es sich um eine mündliche Prüfung. Und wie der Name schon nahelegt, absolvierst Du diesen Test in der Gruppe. Meist wirst Du dabei mit zwei oder drei anderen Bewerbern eine Gruppe bilden.

Die Prüfer geben euch dann Gruppenaufgaben. Außerdem weisen Dir die Prüfer eine Rolle zu. Das ist wichtig, weil eine Aufgabe meist eine Diskussion ist. Du musst bei dieser Diskussion Deine Rolle ausfüllen und den entsprechenden Standpunkt vertreten. Eine andere Aufgabe sieht vor, dass ihr in der Gruppe die Lösung für ein Problem finden müsst. Dieses Problem kann zum Beispiel darin bestehen, dass ihr einen Ausflug machen wollt. Doch ihr seid zu viert – und nur drei können mit. Folglich müsst ihr euch einigen, wer nicht mitfährt.

Das lesen gerade andere Bewerber für die Bundeswehr ►  Bundeswehr Einstellungstest Reaktionstest: Online Testtraining

Durch die Gruppenaufgaben will die Bundeswehr herausfinden, ob Du Dich einerseits in der Gruppe behaupten und andererseits mit den anderen als Team zusammenarbeiten kannst. Außerdem geht es darum, wie Du Dich Deinen Mitbewerbern gegenüber verhältst und wie es um Deine kommunikativen Fähigkeiten steht. All das sind schließlich Eigenschaften, die Du als Feldwebel und Offizier – und damit als Führungskraft – unbedingt brauchst.

Den Abschluss vom Gruppensituationsverfahren bildet ein Kurvortrag. Du trägst dafür Deine Überlegungen zu einem vorgegebenen Thema vor Deiner Gruppe vor.

Die Studienberatung für Offiziere

In der Offizierslaufbahn machst Du bei der Bundeswehr nicht nur eine militärische Ausbildung. Sondern Du verbindest diese Ausbildung mit einem Studium. Die Studienberatung, die im Rahmen des Einstellungstests stattfindet, soll abklären, welcher Studiengang für Dich die beste Lösung ist. Dazu arbeitet der Berater mit einem Computerprogramm. Dort trägt er Deinen Schulabschluss und Deine Schulnoten ein. Diese Angaben ergänzt er um die Ergebnisse, die Du bislang beim Einstellungstest und hier vor allem beim Computertest erzielt hast. So entsteht ein persönliches Profil von Dir, das der Berater mit den Studiengängen abgleicht, die bei der Bundeswehr möglich sind.

Im Idealfall passt Dein Profil zu Deinem Studienwunsch. Falls nicht, oder wenn es keine freien Studienplätze gibt, zeigt Dir der Berater mögliche Alternativen auf. Das ist auch dann der Fall, wenn der Test gezeigt hat, dass Du für Deine angestrebte Verwendung nicht geeignet bist.

Das persönliche Interview

Ein sehr wichtiger Abschnitt vom Eignungstest ist das persönliche Gespräch. Das Vorstellungsgespräch führst Du meist mit einem Psychologen und einem Offizier. Wie bei jedem Bewerbungsgespräch geht es in erster Linie darum, Dich als Person näher kennenzulernen. Die Prüfer möchten wissen, wer Du bist, was Du bisher gemacht hast und was Dich als Mensch auszeichnet. Außerdem wollen sie erfahren, warum Du zur Bundeswehr willst und weshalb Du Dich ausgerechnet für die jeweilige Laufbahn entschieden hast.

Genauso interessiert die Prüfer, was Deine beruflichen Ziele sind – und ob Du weißt, was auf Dich zukommt. Fragen, die sich auf die Bundeswehr und ihre Aufgaben sowie auf Deinen künftigen Tätigkeitsbereich beziehen, solltest Du deshalb beantworten können. Auch kritische Themen werden angesprochen. Wie Du zu Auslandseinsätzen stehst und ob Dir die Risiken des Soldatenberufs bewusst sind zum Beispiel.

Letztlich läuft das persönliche Interview genauso ab wie ein normales Vorstellungsgespräch. Und die Prüfer wollen Dir nichts Böses. Aber sie müssen eben ermitteln, ob Du die persönliche und die charakterliche Eignung für den Dienst bei den Streitkräften mitbringst. Du fährst deshalb am besten, wenn Du authentisch bleibst und ehrlich antwortest. Die Prüfer sind sehr gut geschult – und werden es sofort durchschauen, wenn Du ihnen etwas vorspielst.

Warum hat das Vorstellungsgespräch einen besonderen Stellenwert?

Nach dem psychologischen Gespräch spricht der Psychologe eine Empfehlung aus. Hat alles geklappt, sieht er Dich in der Laufbahn, für die Du Dich beworben hast. Aber er kann auch zu dem Ergebnis kommen, dass für Dich eine andere Laufbahn besser geeignet wäre. Oder dass Du zunächst im Freiwilligen Wehrdienst besser aufgehoben bist. Vielleicht schätzt Dich der Psychologe auch so ein, dass Du Dein Potenzial eher in einem zivilen Beruf entfalten kannst. Natürlich wirkt sich die Beurteilung des Psychologen auf Dein Ergebnis beim Einstellungstest aus.

Die Einplanung

Hast Du alle Abschnitte vom Einstellungstest erfolgreich hinter Dich gebracht, geht es für Dich zur Einplanung. Dem Mitarbeiter dort liegen Deine Testergebnisse vor. Deshalb wird er Dir sagen, welche Möglichkeiten es für Dich gibt. Dabei gilt es drei Dinge unter einen Hut zu bekommen: Deine Wünsche, Deine Eignung und den Bedarf der Bundeswehr.

Natürlich wird der Einplaner versuchen, Dir einen Dienstposten anzubieten, der Deinen Wünschen entspricht. Aber das geht eben nicht immer. Entweder weil Deine Leistungen nicht ausgereicht haben. Oder weil es keine passenden Stellen gibt. Doch der Einplaner hat so gut wie immer verschiedene Angebote parat. Nimmst Du eines der Angebote an, klärt ihr alle Formalitäten. Wann Du Deine Grundausbildung beginnst und wie es danach weitergeht beispielsweise.

Ist nichts Passendes dabei, kann der Einplaner Deine Daten speichern, wenn Du das möchtest. Dadurch bleibst Du im sogenannten Talentpool und die Bundeswehr kann auf Dich zurückkommen, wenn ein geeigneter Dienstposten frei wird.

Fazit zum Bundeswehr Aufnahmetest

Der Bundeswehr Einstellungstest ist anspruchsvoll und anstrengend. Die beiden Prüfungstage sind lang und Du legst sowohl am ersten als auch am zweiten Tag einen Test nach dem anderen ab. Und längst nicht jeder Bewerber schafft es bis zur Einplanung. Für so manchen Bewerber ist schon viel früher Schluss. Etwa weil er beim Computertest durchgefallen ist oder wegen gesundheitlicher Einschränkungen ausgemustert wurde. Oder weil er am Sporttest gescheitert ist. Wobei letzteres nicht ganz so tragisch ist. Denn der Sporttest ist der einzige Teil des Eignungstests, den Du innerhalb von einem halben Jahr einmal wiederholen kannst.

Andererseits ist der Bundeswehr Aufnahmetest sehr fair. Die Bedingungen sind für alle gleich und jeder Bewerber – egal ob Mann oder Frau und unabhängig vom Alter – muss sich den gleichen Herausforderungen stellen. Die einzelnen Tests werden computergestützt ausgewertet. Damit ist die Auswertung nicht nur objektiv, sondern auch transparent und nachvollziehbar. Und: Mit einer guten Vorbereitung ist der Bundeswehr Aufnahmetest absolut machbar. Nutze also die Zeit, um für Deine Prüfung zu üben. Wir drücken Dir jedenfalls die Daumen!

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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