
Wir informieren Dich über die Voraussetzungen, den Bundeswehr Baustoffprüfer Einstellungstest und die Ausbildung an der Uni München.
Bevor ein Gebäude oder ein anderes Bauwerk errichtet werden kann, muss der Baugrund überprüft werden. Dafür nimmt ein Baustoffprüfer Proben vom Boden und kontrolliert seine Eigenschaften. Erfüllt der Baugrund die Anforderungen, gibt der Baustoffprüfer grünes Licht. Und erst dann kann der Betrieb auf der Baustelle beginnen.
Während der Ausbildung lernst Du, wie solche Bodenprüfungen durchgeführt, ausgewertet und in Prüfberichten festgehalten werden. Als Azubi bei der Bundeswehr erlernst Du diesen Ausbildungsberuf an der Bundeswehr-Uni in München. Doch damit Du den Ausbildungsplatz bekommst, musst Du erst einmal im Auswahlverfahren überzeugen.
Bundeswehr Baustoffprüfer Einstellungstest
Die Bundeswehr gehört zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Doch hier arbeiten nicht nur Soldaten, Beamte und zivile Mitarbeiter. Sondern der Bund bildet auch aus. Über 50 verschiedene Ausbildungsberufe stehen zur Auswahl, verteilt auf rund 400 Ausbildungsstätten im ganzen Land. Damit zählt die Bundeswehr auch zu den größten Ausbildungsbetrieben. Einer der Berufe, die Du im Rahmen einer zivilen Ausbildung lernen kannst, ist der Baustoffprüfer. Und alles was Du dazu wissen solltest, haben wir in diesem Beitrag für Dich zusammengetragen.
Der Job als Baustoffprüfer
Baustoffprüfer – männlich wie weiblich – untersuchen Böden, Baustoffe, Rohprodukte, Bindemittel und andere Materialien. Sie nehmen Proben und prüfen, welche Eigenschaften der jeweilige Stoff hat, ob er belastet ist und ob er genutzt werden kann. Die ermittelten Werte und die angewendeten Methoden halten sie in ausführlichen Berichten fest. Den Hauptteil ihrer Arbeit erledigen Baustoffprüfer im Labor. Dort arbeiten sie mit verschiedenen chemischen und physikalischen Methoden, Messgeräten und Prüfmaschinen. Um die Ergebnisse festzuhalten und in Tabellen oder Grafiken aufzubereiten, nutzen Baustoffprüfer den Computer. Doch damit Prüfungen und Analysen möglich sind, müssen Baustoffprüfer erst einmal das Material haben. Deshalb sind sie regelmäßig auch im Freien unterwegs, zum Beispiel auf Baustellen.
Die Voraussetzungen für eine Ausbildung
Wie jeder Arbeitgeber stellt auch die Bundeswehr gewisse Anforderungen an die Bewerber. Wenn Du Dich um einen Ausbildungsplatz als Baustoffprüfer bewirbst, solltest Du deshalb folgendes mitbringen:
- mittlere Reife – oder mindestens ein gleichwertiger Schulabschluss – mit gutem Notendurchschnitt
- gute Noten in Deutsch, Mathematik, Chemie, Physik und Biologie
- räumliches Vorstellungsvermögen
- handwerkliches Geschick und Interesse an einer praktischen Tätigkeit
- technisches Verständnis und Spaß am Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen
- Interesse an der Arbeit mit Daten und Zahlen
- Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten
- systematische und sorgfältige Arbeitsweise
- Teamgeist
Deine Bewerbung vermittelt der Bundeswehr einen ersten Eindruck. So kann sie aus Deinen Unterlagen zum Beispiel ablesen, welchen Schulabschluss Du hast und welche Schulfächer Dir gut liegen. Und Deine Mappe sagt etwas über Deine Arbeitsweise aus. Doch ein richtiges Bild kann sich die Bundeswehr erst machen, wenn sie Dich persönlich kennengelernt hat. Wenn Deine Bewerbung punkten konnte, wirst Du deshalb zum Einstellungstest eingeladen. Um den Eignungstest kümmern wir uns gleich noch.
Die Bewerbung um eine Lehrstelle
Wenn Du die Karriere-Seite der Bundeswehr aufrufst, siehst Du ein Feld namens Jobsuche. Dort kannst Du den Baustoffprüfer als Suchbegriff eingeben. Daraufhin kommst Du zur Berufsbeschreibung. In dieser Beschreibung findest Du Informationen über den Beruf, die Voraussetzungen und die Ausbildung.
Außerdem gibt es einen Link zum Bewerbungs-Portal. Im Bewerbungsportal sind freie Ausbildungsplätze ausgeschrieben. In der Stellenanzeige wiederum steht, was Du für eine Bewerbung brauchst und an wen Du Deine Bewerbung richten musst. Bei der Ausbildung zum Baustoffprüfer ist das die Universität der Bundeswehr in München.
Gleichzeitig kannst Du Dich auf der Plattform registrieren. Nachdem Du Dein Bewerberprofil angelegt hast, kannst Du Deine Bewerbung online einreichen. Um die Unterlagen zu vervollständigen, musst Du folgendes hochladen:
- Anschreiben
- tabellarischer Lebenslauf mit aktuellem Foto
- letztes Schulzeugnis
Wenn Du noch andere Zeugnisse hast, zum Beispiel von Praktika oder Jobs, kannst Du diese natürlich ebenfalls hinzufügen. Hast Du ein Handicap, solltest Du außerdem die Kopie von Deinem Schwerbehindertenausweis oder dem Gleichstellungsbescheid vorlegen. Diese Kopie übermittelst Du aber nicht online, sondern schickst sie per Post an die Uni. Bringst Du die gleiche Eignung mit, wird Deine Bewerbung bevorzugt berücksichtigt.
Du musst Dich aber nicht unbedingt über das Bewerbungs-Portal bewerben. Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Bewerbung nämlich auch direkt per E-Mail an die Uni schicken. Die E-Mail-Adresse dazu lautet: [email protected]. Und am besten packst Du Deine Unterlagen in eine PDF-Datei. Eine Bewerbungsmappe – ganz klassisch auf dem Postweg – ist natürlich ebenso möglich.
Die Bewerbungsfrist
Die Ausbildungen fangen jedes Jahr im August oder September an. Du musst Dich allerdings schon einige Zeit vorher bewerben. Bewerbungsschluss ist nämlich grundsätzlich der 30. September des Vorjahres.
Es kann zwar vorkommen, dass die Bewerbungsfrist verlängert wird. Oder dass sich der Beginn der Ausbildung nach hinten verschiebt. Möglich ist das unter anderem, wenn noch Lehrstellen frei sind oder kurzfristig neue Ausbildungsplätze dazugekommen sind. Ändern sich die Termine, steht das in der Stellenausschreibung. Generell solltest Du Dir aber den 30. September als Stichtag merken. Dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Tipp: Für Deine Bewerbung genügt das letzte Schulzeugnis, das Du bekommen hast. Ein Abschlusszeugnis von der Schule brauchst Du nicht unbedingt. Deshalb solltest Du Dich ruhig schon gegen Ende Deines vorletzten Schuljahres bewerben. So hast Du dann mehrere Monate Zeit, um am Einstellungstest teilzunehmen. Und wenn Du die Zusage in der Tasche hast, kannst Du direkt nach Deiner schulischen Ausbildung mit Deiner beruflichen Ausbildung weitermachen.
Der Bundeswehr Baustoffprüfer Einstellungstest

Der Einstellungstest prüft, ob Du die notwendigen Fähigkeiten für eine erfolgreiche Ausbildung mitbringst.
Wenn die Bundeswehr Deine Bewerbungsunterlagen durchschaut, achtet sie auf zwei Dinge. Zum einen hat sie die formalen Kriterien im Blick. Welchen Schulabschluss hast Du? Wie sind Deine Noten? Was steht in Deinen Zeugnissen? Vor allem Deine Leistungen in Deutsch, Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern spielen dabei eine große Rolle.
Zum anderen zählt der Eindruck, den Deine Bewerbung insgesamt macht. Ist sie aussagekräftig? Wirkt sie ordentlich? Hast Du sorgfältig gearbeitet?
Konnte Deine Bewerbung überzeugen, wirst Du zum Einstellungstest eingeladen. Der Eignungstest besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. In aller Regel wirst Du aber zunächst zum schriftlichen Einstellungstest eingeladen. Er gliedert sich in zwei Abschnitte. Zuerst schreibst Du nämlich einen Aufsatz. Anschließend absolvierst Du einen Computertest. Hast Du dabei gut abgeschnitten, folgt einige Zeit später der mündliche Einstellungstest. Dann ist das Vorstellungsgespräch an der Reihe.
Der Aufsatz
Als Baustoffprüfer bist Du nicht nur im Gelände unterwegs, um Bodenproben zu entnehmen. Und Du stehst nicht nur im Labor, um verschiedenste Rohstoffe und Baumaterialien zu untersuchen. Vielmehr gehört zu Deinem Job auch, Daten zu erfassen und Berichte zu schreiben. Ein sicherer Umgang mit der deutschen Sprache ist deshalb eine wichtige Voraussetzung.
Und wie es um Deine Ausdrucksfähigkeit steht, soll der Aufsatz zeigen. Nebenbei kann die Bundeswehr durch den Aufsatz auch gleich prüfen, wie konzentriert und aufmerksam Du arbeitest. Und sie kann sich einen Eindruck davon verschaffen, ob Du systematisch vorgehst und Deine Überlegungen schlüssig ausführen kannst. Deshalb schreibst Du den Aufsatz ohne weitere Hilfsmittel von Hand.
Für den Aufsatz hast Du meist drei unterschiedliche Themen zur Auswahl. Bei den Aufgaben kann es um ein aktuelles Ereignis oder etwas aus dem alltäglichen Leben gehen. Auch eine Frage, die mit der Bundeswehr zu tun hat, kann Thema sein.
Eine andere beliebte Aufgabenstellung beschäftigt sich mit einem Wortpaar. Dabei werden Dir zwei Begriffe genannt, die auf den ersten Blick ähnlich sind. Zum Beispiel “Aufgabe und Auftrag”. Tatsächlich können die Wörter aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Du musst in Deinem Aufsatz die beiden Begriffe erklären, vergleichen und voneinander abgrenzen.
Der Computertest
Der Aufsatz wird durch einen Test ergänzt, den Du am Computer machst. Dieser PC-Test heißt auch CAT-Test, wobei CAT für Computer-Assistierte Testung steht. Beim Computertest bearbeitest Du Aufgaben aus verschiedenen Themenbereichen. Insgesamt geht es dabei um Kenntnisse und Fähigkeiten, die Du für Deinen Beruf brauchst. Aber keine Angst: Es wird kein spezifisches Fachwissen abgefragt. Das lernst Du ja erst noch in der Ausbildung. Der Computertest zielt eher auf Grundlagenwissen und allgemeine Fähigkeiten wie Konzentration und Aufmerksamkeit ab. Und was heißt das konkret? Du solltest Dich in erster Linie auf Fragen aus folgenden Themenfeldern einstellen:
Bundeswehr Einstellungstest Online-Trainings-Center (2022)

- Speziell für alle Laufbahnen der Bundeswehr entwickelt
- Für Offiziere, Unteroffiziere, Feldwebel, Mannschaften, freiwilliger Wehrdienst, Ausbildung und Studium
- Bundeswehr Fachwissen
- Übungsmodus und 3 realistische Testmodi
- Aktuelle Testfragen aus diesem Jahr
- Detaillierte Auswertung
- Von Experten erstellt
- Läuft auf allen Geräten – sofortige Freischaltung
- Einmalzahlung, kein Abo!
- Deutsch
- Mathematik
- Technik
- Chemie, Biologie und Physik
- Allgemeinwissen
- logisches Denken
- räumliches Vorstellungsvermögen
- Konzentrations- und Merkfähigkeit
Adaptives Testverfahren mit Auswahlfragen
Alle Fragen beim Computertest sind Multiple-Choice-Aufgaben. Zu jeder Aufgabe werden Dir also mehrere Lösungsmöglichkeiten angezeigt. Meist sind es vier verschiedene Antworten. Du musst die richtige Lösung daraus auswählen. Fragen, bei denen mehrere Antworten richtig sind, gibt es nicht. Und es tauchen auch keine offenen Fragen auf, bei denen Du selbst eine Antwort formulieren musst.
Ein Grund für das einheitliche Fragen-System ist, dass beim Computertest ein adaptives Testverfahren angewendet wird. Diese Methode bewirkt, dass es von Deinen Kenntnissen und Fähigkeiten abhängt, wie schwer die Fragen sind. Und das geschieht wie folgt: Hast Du eine Aufgabe richtig gelöst, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad bei der nächsten Frage. War Deine Antwort falsch, folgt andersherum eine etwas leichtere Aufgabe. Durch dieses Verfahren zeigt sich recht schnell, wie gut Deine Fähigkeiten in den einzelnen Bereichen sind.
Persönlichkeitstest
Bei den Fragen zum Wissen und zur Logik ist Dein Ziel natürlich, möglichst viele Aufgaben korrekt zu lösen. Beim CAT-Test kommt aber auch noch ein anderer Aufgabentyp vor. Bei diesen Fragen geht es nicht um Wissen und Können, sondern um Deine Persönlichkeit und Deine Ansichten. Die Fragen gehören zum sogenannten Fragebogenverfahren. Das ist ein psychologischer Test. Du siehst dafür verschiedene Aussagen, zum Beispiel “Ich arbeite lieber im Team als alleine.” Aus den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten kannst Du auswählen, ob Du der Aussage zustimmst, sie zum Teil bejahst oder ob sie überhaupt auf Dich zutrifft.
Von der Bundeswehr gibt es einen kleinen Online-Test namens Assessment Trainer. Er zeigt Dir anhand von Prüfungsfragen aus verschiedenen Rubriken, was beim CAT-Test ungefähr auf Dich zukommt. Wir haben eigene Beiträge mit ausführlichen Informationen rund um die Bundeswehr und ihr Auswahlverfahren für Dich zusammengestellt. Sie enthalten Tipps für Deine Vorbereitung, Trainingsaufgaben und Mustertests. Möchtest Du intensiv üben, können wir Dir unsere umfangreichen kostenpflichtigen Testpakete ans Herz legen.
Nach dem Computertest
Hast Du den PC-Test hinter Dich gebracht, ist der schriftliche Teil vom Bundeswehr Baustoffprüfer Einstellungstest geschafft. Du musst nun abwarten, bis Deine Testergebnisse ausgewertet sind. Und bis auch die anderen Bewerber am schriftlichen Eignungstest teilgenommen haben. Dann schaut sich die Bundeswehr nämlich an, wer sich besonders gut geschlagen hat und viel Potenzial mitbringt. Gehörst Du zu diesen Kandidaten, geht es für Dich mit dem zweiten Teil vom Einstellungstest weiter. Bei der mündlichen Prüfung steht das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt.
Das Vorstellungsgespräch
Bewerbungsunterlagen und Testergebnisse sind schön und gut. Aber natürlich will die Bundeswehr auch wissen, wer die Person hinter den Daten ist. Deshalb gehört ein Bewerbungsgespräch zum Auswahlverfahren dazu.
Das Interview ist ein ganz normales Vorstellungsgespräch. Die Prüfer möchten wissen, wer Du bist und was Dich ausmacht. Außerdem interessiert sie, warum Du Dich für diese Ausbildung und die Bundeswehr als Ausbildungsbetrieb entschieden hast. Deine beruflichen Ziele und Deine Interessen werden genauso Thema sein. Und es ist möglich, dass die Prüfer ein paar Deiner Antworten vom Computertest hinterfragen werden.
Bei Deiner Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch solltest Du Dich über die Bundeswehr, die Uni München und das Berufsbild des Baustoffprüfers informieren. Sonst wirst Du kaum überzeugend vermitteln können, warum es gerade diese Ausbildung werden soll. Überlege Dir außerdem, was Deine größten Stärken sind und was Dich zum idealen Azubi macht.
Und nach dem Vorstellungsgespräch?
Das Bewerbungsgespräch schließt den Bundeswehr Baustoffprüfer Einstellungstest ab. Du musst jetzt Geduld haben. Erst wenn alle anderen Bewerber ihr Vorstellungsgespräch hatten, entscheidet die Bundeswehr, wer die Lehrstelle bekommt. Du erfährst die Entscheidung schriftlich. Irgendwann liegt nämlich ein Schreiben im Briefkasten. Und darin steht, ob Du erfolgreich warst und schon bald Deine Ausbildung als Baustoffprüfer beginnen kannst.
Die Ausbildung zum Baustoffprüfer
Der Baustoffprüfer ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Die rechtliche Grundlage dafür schaffen die Ausbildungsordnung und das Berufsbildungsgesetz. Bei der Bundeswehr kannst Du den Beruf im Rahmen einer zivilen Berufsausbildung lernen. Du wirst also kein Soldat und schlägst keine militärische Laufbahn ein. Stattdessen wirst Du als Zivilist in der Bundeswehrverwaltung eingestellt. Damit bist Du gleichzeitig Azubi im öffentlichen Dienst.
Wo mache ich die Ausbildung?
Die Berufsausbildung wird im dualen System durchgeführt. Für Dich bedeutet das, dass Du zum einen an einem Arbeitsplatz lernst. Dabei ist Deine Ausbildungsstelle die Universität der Bundeswehr in München. Ganz genau ist es dort die Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften.
Zum anderen besuchst Du die Berufsschule. In Deinem Fall wird das die Staatliche Berufsschule Selb sein. In der Schule stehen vor allem die theoretischen Inhalte auf dem Programm. Die Schwerpunkte dabei sind die Geo-, die Beton- und die Asphalttechnik.
Was sind die Ausbildungsinhalte?
Im Verlauf Deiner Berufsausbildung lernst Du alles, was Du als Baustoffprüfer wissen und können musst. Dabei arbeitest Du regelmäßig im Labor mit und kannst so Dein Wissen gleich praktisch umsetzen. Außerdem kannst Du auch in die anderen Bereiche in Deiner Fakultät hineinschnuppern. Auf diese Weise sammelst Du fächerübergreifend Erfahrungen und hast die Möglichkeit, mit modernstem Gerät und innovativen Methoden zu arbeiten.
Ganz konkret gehört zu den Inhalten Deiner Ausbildung, dass Du
- Dir Wissen über Baustoffe und Baustoffprüfungen aneignest, wobei die Bodenmechanik und die Geotechnik hier die Schwerpunkte bilden. Später kommen auch die Bereiche Asphalt-, Mörtel- und Betontechnik dazu.
- die Verfahren lernst, mit den Proben entnommen und für eine Prüfung vorbereitet werden.
- Baustoffe und andere Materialien untersuchst und die Werte mit den geltenden Normen und Vorschriften abgleichst.
- Deine Ergebnisse in Prüfberichten dokumentierst und grafisch aufbereitest.
- den Umgang mit Laborgeräten und Programmen zur Datenverarbeitung übst.
- Böden auf ihre Tragfähigkeit hin prüfst.
- Sondierungsbohrungen durchführst, um die Bodenbeschaffenheit zu ermitteln.
- die Belastung mit schädlichen Stoffen kontrollierst.
- Arbeitsaufträge selbstständig bearbeitest, um so Deine bisherigen Kenntnisse stetig zu vertiefen.
Und wie das in der Praxis aussieht, kannst Du Dir in diesem Video anschauen.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Berufsausbildung zum Baustoffprüfer dauert drei Jahre. Du beendest sie mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.
Dass Du einen Beruf aus Industrie und Handel lernst, ändert aber nichts daran, dass Du durch die Bundeswehr als Arbeitgeber im öffentlichen Dienst tätig bist. Aus diesem Grund gilt für Dich auch der Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes. Das hat für Dich unter anderem den Vorteil, dass Du mehr verdienst.
Aber generell hält die Bundeswehr für ihre Lehrlinge ein attraktives Angebot bereit. Das fängt bei der sehr hochwertigen Ausbildung an und endet mit einer breitgefächerten Palette an Leistungen. Eine Info-Broschüre über die zivilen Berufsausbildungen bei der Bundeswehr kannst Du Dir hier herunterladen.
Die beruflichen Aussichten
Als ausgebildeter Baustoffprüfer bist Du eine Fachkraft mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss. Gleichzeitig sichert Dir die hochwertige und umfassende Ausbildung bei der Bundeswehr eine sehr gute Ausgangslage für Deine berufliche Zukunft. Und dabei gibt es mehrere Möglichkeiten.
Eine Tätigkeit im zivilen Bereich
Ist eine Dienststelle frei, kann Dich die Bundeswehr übernehmen. Schließlich hat auch der Bund viel Gelände, auf dem regelmäßig neue Gebäude, Straßen und andere Dinge gebaut werden. Außerdem wird an den Instituten geforscht und entwickelt, um Baustoffe zu verbessern und neue Materialien auf den Weg zu bringen.
Als ehemaliger Lehrling bist Du nicht nur eine gut ausgebildete Fachkraft, sondern kennst auch Deinen Arbeitgeber und die internen Abläufe. Insofern stehen die Chancen auf eine Übernahme gar nicht schlecht. In diesem Fall bleibst Du ziviler Mitarbeiter – und Angestellter im öffentlichen Dienst.
Willst Du im zivilen Bereich bleiben, kommt aber auch eine Beamtenlaufbahn in Betracht. Vor allem der technische Verwaltungsdienst würde sich dabei anbieten.
Ein Wechsel in eine militärische Laufbahn
Wenn Du bei der Bundeswehr bleiben, aber aus dem zivilen Bereich zu den Streitkräften wechseln möchtest, kannst Du Dich als Soldatin oder Soldat auf Zeit bewerben. Die Eignung für den Soldatenberuf vorausgesetzt, könntest Du zum Beispiel in die Laufbahn der Unteroffiziere oder Feldwebel einsteigen. Beide Laufbahnen eignen sich optimal, wenn Du den Weg in Deinem erlernten Beruf als Soldat fortsetzen möchtest.
Genauso kannst Du aber natürlich auch in einen ganz anderen Tätigkeitsbereich wechseln. Denn als Soldatin oder Soldat machst Du ohnehin noch einmal eine militärische Ausbildung.
Ein Job außerhalb
Selbstverständlich steht Dir mit Deinem Berufsabschluss der zivile Arbeitsmarkt offen. Und als Baustoffprüfer hast Du viele Möglichkeiten. So kannst Du zum Beispiel in einem Unternehmen der Bauwirtschaft arbeiten, etwa im Tiefbau oder in einem Steinbruch. Auch die Mineralölindustrie und die Recyclingwirtschaft bieten Beschäftigungsmöglichkeiten. Daneben kannst Du für eine Forschungseinrichtung oder ein Überwachungsinstitut, das sich mit Bautechnik beschäftigt, tätig werden. Im öffentlichen Dienst können unter anderem Bauämter passende Arbeitsplätze bieten.
Bundeswehr Einstellungstest Online-Training-Center

- Speziell für alle Laufbahnen der Bundeswehr entwickelt
- Für Offiziere, Unteroffiziere, Feldwebel, Mannschaften, freiwilliger Wehrdienst, Ausbildung und Studium
- Bundeswehr Fachwissen
- Übungsmodus und 3 realistische Testmodi
- Aktuelle Testfragen aus diesem Jahr
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