Bundeswehr Zahnmedizinischer Fachangestellter Einstellungstest: Alles Wichtige

Aktualisiert am 11. Juli 2021 von Ömer Bekar
Infos zum Bundeswehr Zahnmedizinischer Fachangestellter Einstellungstest

Zum Auswahlverfahren für zahnmedizinische Fachangestellte gehört ein Einstellungstest.

Zahnmedizinische Fachangestellte empfangen und betreuen Patienten. Sie bereiten Behandlungen vor und assistieren Zahnärzten bei Untersuchungen. Außerdem organisieren sie die Abläufe in der Praxis. Dir wird der Beruf vielleicht als Zahnarzthelferin oder Zahnarzthelfer ein Begriff sein. Denn so wird er landläufig genannt.

Jedenfalls gibt es auch bei der Bundeswehr Zahnärzte. Und deshalb gibt es ebenso zahnmedizinische Fachangestellte. Der Bund bietet sogar die Berufsausbildung dafür an – und zwar als zivile Ausbildung. Also ganz ohne Uniform. Hier sind alle wichtigen und wissenswerten Infos dazu!

Bundeswehr Zahnmedizinischer Fachangestellter Einstellungstest

Auch Soldaten müssen regelmäßig zu Routine- und Vorsorgeuntersuchungen. Und natürlich sind sie nicht dafür geschützt, krank zu werden oder sich zu verletzen. Um die medizinische Versorgung kümmert sich der Sanitätsdienst. Als militärischer Organisationsbereich besteht seine Hauptaufgabe darin, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, wiederherzustellen und zu erhalten. Und das sowohl im Inland als auch bei Einsätzen im Ausland.

Der Sanitätsdienst umfasst sehr viele verschiedene Berufe, die mit Medizin zu tun haben. Dazu gehören zum Beispiel Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger oder auch Apotheker und pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte. Und natürlich arbeiten auch Zahnärzte für die Bundeswehr. Sie wiederum werden von zahnmedizinischen Fachangestellten unterstützt. Wenn Du gerne als Zahnarzthelferin bzw. Zahnarzthelfer arbeiten möchtest, kannst Du den Beruf bei der Bundeswehr erlernen. Was Du dazu wissen solltest, erklären wir Dir in diesem Beitrag.

Was machen Zahnmedizinische Fachangestellte?

Zahnmedizinische Fachangestellte tragen einen wichtigen Anteil dazu bei, dass die Patienten in einer Zahnarzt-Praxis bestmöglich versorgt werden. Sie nehmen Patienten in Empfang, betreuen sie und bereiten die Behandlung vor. Bei Untersuchungen und Behandlungen assistieren sie dem Zahnarzt. Einige Maßnahmen erledigen sie eigenständig. So erstellen sie beispielsweise Röntgenaufnahmen, führen professionelle Zahnreinigungen durch und erklären den Patienten die richtige Zahnpflege und Vorsorge.

Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Organisation des Praxisbetriebs. So vergeben zahnmedizinische Fachangestellte Termine und kümmern sich um Post und Telefon. Sie erfassen die durchgeführten Behandlungen, halten die Patientenakten aktuell und erstellen Abrechnungen mit den Kostenträgern.

Ausführliche Informationen über den Beruf und die Aufgaben findest Du im Internet, zum Beispiel im Berufenet der Arbeitsagentur.

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Ausbildung?

Wie jedes andere Unternehmen stellt auch die Bundeswehr ein paar Anforderungen an Bewerber. Wenn Du Dich für einen Ausbildungsplatz interessierst, solltest Du folgendes mitbringen:

  • Realschulabschluss (also Mittlere Reife oder vergleichbar) oder einen sehr guten Hauptschulabschluss
  • gute Noten in den Schulfächern Deutsch, Mathematik, Biologie und Chemie
  • Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen
  • Einfühlungsvermögen
  • Organisationstalent

Eine bestimmte Altersgrenze gibt es nicht. Und weil Du als Azubi weder Soldat noch Beamter wirst, ist auch Deine Staatsbürgerschaft nicht so wichtig. Tatsächlich ist Deine Bewerbung aber sowieso nur der erste Schritt. Denn ob Du als Azubi eingestellt wirst, zeigt sich nach dem Einstellungstest. Auf den Eignungstest gehen wir gleich noch ganz ausführlich ein.

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Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Wie kann ich mich bewerben?

Ein guter Ausgangspunkt für Deine Bewerbung ist die Karriere-Seite der Bundeswehr. Dort kannst Du Dir über die Jobsuche die Beschreibung vom Azubi zum zahnmedizinischen Fachangestellten anzeigen lassen. Die Beschreibung enthält allgemeine Informationen über die Tätigkeit, die Ausbildung und die Voraussetzungen. Außerdem gibt es darin einen Link zur Bewerbungs-Plattform.

Auf dem Bewerbungs-Portal sind alle freien Lehrstellen und Arbeitsplätze ausgeschrieben. In den Stellenanzeigen stehen weitere Informationen rund um die Bewerbung. Gleichzeitig nutzt Du das Portal für Deine Bewerbung. Denn diese reichst Du online ein. Dafür registrierst Du Dich auf der Plattform. Um Deine Bewerbung zu vervollständigen, lädst Du anschließend folgende Unterlagen in Dein Profil hoch:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf in tabellarischer Form und mit Foto
  • Dein letztes Schulzeugnis
  • Zeugnisse von Praktika, Jobs und anderen beruflichen Nachweisen, wenn Du solche Zeugnisse hast

Wenn Du noch keine 18 Jahre alt bist, brauchst Du zusätzlich eine Erklärung von einem Erziehungsberechtigten. Das wird in aller Regel Deine Mutter oder Dein Vater sein. In der Erklärung muss Dein Erziehungsberechtigter bestätigen, dass er mit Deiner Teilnahme am Auswahlverfahren einverstanden ist.

Übrigens: Wenn Dir etwas unklar ist, kannst Du Dich jederzeit an die Karriereberatung wenden. Die Berater sind nämlich für alle Bewerber da, egal ob es eine militärische oder eine zivile Laufbahn werden soll. Interessant kann aber auch sein, wenn Du eine Veranstaltung wie beispielsweise einen Tag der offenen Tür besuchst. Bei solchen Events kannst Du vor Ort Eindrücke sammeln, Kontakte knüpfen und Deine Fragen loswerden.

Der Zeitpunkt Deiner Bewerbung

Für eine Lehrstelle bei der Bundeswehr musst Du Dich mit etwas zeitlichem Vorlauf bewerben. Die Ausbildungen fangen jedes Jahr im August oder September an. Der genaue Start hängt vom Bundesland ab. Die Bewerbungsfrist endet aber knapp ein Jahr früher. Der entscheidende Stichtag ist der 30. September. Bis zum 30. September des Vorjahres muss Deine Bewerbung vorliegen, wenn Du im Jahr darauf mit der Ausbildung beginnen willst.

Manchmal kommt es vor, dass Ausbildungsplätze länger ausgeschrieben bleiben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn noch Lehrstellen frei sind oder die Ausbildungen später anfangen. Wann die Bewerbungsfrist endet, ist in der jeweiligen Stellenanzeige angegeben. Um nicht Gefahr zu laufen, die Frist zu verpassen, merkst Du Dir aber am besten den 30. September.

Tipp: Eigentlich brauchst Du für die Ausbildung einen Schulabschluss. Bewerben kannst Du Dich aber mit dem Zeugnis, das Du zuletzt bekommen hast. Und das muss kein Abschlusszeugnis sein. Gut ist deshalb, wenn Du Dich gegen Ende des vorletzten Schuljahres bewirbst. Je nachdem, welche Schule Du besuchst, nimmst Du für Deine Bewerbung dann das Zeugnis der 8., 9., 11. oder 12. Klasse. So sicherst Du Dir die Chance, dass Du nach Deiner Schulzeit gleich in Deine berufliche Zukunft starten kannst.

Bundeswehr Zahnmedizinischer Fachangestellter Einstellungstest: Was erwartet mich da?

Grafik zu Bundeswehr Zahnmedizinischer Fachangestellter Einstellungstest

Der Eignungstest ermittelt, ob Du die oder der Richtige für den Ausbildungsplatz bist.

Wenn Deine Bewerbung vorliegt, schaut sich die Bundeswehr Deine Unterlagen an. Und bei der Durchsicht fallen vor allem zwei Dinge ins Gewicht. Zum einen sind das Deine Schulnoten. Hier kommt es insbesondere auf Deine Leistungen in Deutsch, Mathe, Biologie und Chemie an. In den Hauptfächern erwartet die Bundeswehr immer ordentliche Noten, denn Deutsch und Mathematik sind die Grundlage für alles andere. Biologie und Chemie sind mit Blick auf Deinen Wunsch-Beruf wichtig.

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Zum anderen zählt der Eindruck, den Deine Bewerbung insgesamt vermittelt. Wirkt sie aussagekräftig? Sind die Unterlagen sorgfältig und ansprechend erstellt? Sieht es so aus, als könntest Du die Lehrstelle gut ausfüllen?

Konntest Du mit Deiner Bewerbung punkten, wirst Du zum Eignungstest in ein Dienstleistungszentrum eingeladen. Meist wird das das Zentrum sein, in dem Du auch Deine Ausbildung machen wirst. Der Einstellungstest besteht aus mehreren Einzelprüfungen, die Du zum Teil schriftlich und zum Teil mündlich ablegst. Und was Dich genau erwartet, erfährst Du jetzt.

Aufsatz

Der Einstellungstest beginnt mit einer schriftlichen Prüfung. Als erstes schreibst Du nämlich einen Aufsatz. Für den Aufsatz werden Dir üblicherweise drei verschiedene Aufgabenstellungen genannt, aus denen Du Dir ein Thema aussuchen kannst. Was genau gefragt ist, kann Dir niemand vorhersagen. Denn die Aufgabenstellungen wechseln. Beliebte Themen sind aber das aktuelle Zeitgeschehen und Fragen aus dem alltäglichen Leben. Daneben kann es um die Bundeswehr oder eine Situation aus dem Berufsleben gehen.

Ziemlich oft kommt außerdem eine Aufgabenstellung vor, die ein Wortpaar behandelt. Dafür werden Dir zwei Wörter genannt, die im ersten Moment ähnlich scheinen. Tatsächlich können die Begriffe aber unterschiedliche Bedeutungen haben. So ein Wortpaar kann beispielsweise “Hast und Eile” sein. Deine Aufgabe ist dann, die Wörter zu erklären und zu vergleichen. Das klappt am besten, wenn Du Dir Beispiele überlegst und so aufzeigst, wann die Wörter wie verwendet werden.

Deinen Text verfasst Du ohne weitere Hilfsmittel. Es gibt also keine Bücher oder Zeitungen und auch aufs Internet kannst Du nicht zurückgreifen. Der Aufsatz soll nämlich mehrere Dinge prüfen. So geht es natürlich um Deine Deutschkenntnisse. Beherrschst Du Rechtschreibung und Grammatik? Wie sieht es in Sachen Wortschatz und Ausdrucksvermögen aus? Ein weiterer Punkt ist Deine Arbeitsweise. Gehst Du logisch und strukturiert vor? Kannst Du eigene Ideen entwickeln? Und kannst Du Deine Überlegungen schlüssig und nachvollziehbar ausführen? Ganz nebenbei testet der Aufsatz dann auch noch ein bisschen Dein Allgemeinwissen.

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PC-Test

Der nächste Abschnitt vom Einstellungstest ist ein PC-Test. Offiziell heißt er CAT-Test, wobei CAT für Computer-Assistierte Testung steht. Der Test findet also am Computer statt und wird vom PC auch ausgewertet.

Der Computertest prüft Dein Wissen, Deine Intelligenz und Deine Eigenschaften. Es geht an dieser Stelle aber weniger um spezielles Fachwissen. Schließlich bewirbst Du Dich ja um einen Ausbildungsplatz und nicht um einen Arbeitsplatz als ausgebildete Fachkraft. Der PC-Test will vielmehr herausfinden, ob Du die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringst, die Du für eine erfolgreiche Ausbildung brauchst. Aus diesem Grund erwartet Dich eine bunte Mischung mit Aufgaben aus verschiedenen Bereichen. Dazu zählen:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Biologie und Chemie
  • Allgemeinwissen
  • logisches Denken
  • Konzentrationsfähigkeit

Alle Fragen beim PC-Test sind sogenannte Auswahlfragen. Das heißt: Zu jeder Aufgabe siehst Du mehrere Antwortmöglichkeiten. Du musst die richtige Lösung daraus auswählen und anklicken. Aufgaben, bei denen Du selbst eine Antwort formulieren musst, tauchen nicht auf. Und ergibt auch keine Fragen, bei denen mehr als eine Lösung richtig ist.

Testverfahren im Hintergrund

Gut zu wissen ist, dass beim PC-Test ein Testsystem angewendet wird, das sich adaptives Testverfahren nennt. Dieses Verfahren führt dazu, dass sich der Schwierigkeitsgrad der Fragen an Dein Können anpasst. Das funktioniert so: Hast Du eine Aufgabe richtig gelöst, wird die nächste Aufgabe ein bisschen schwerer. War Deine Lösung hingegen falsch, folgt eine etwas leichtere Frage. Und wozu das Ganze? Nun, durch dieses System kann die Bundeswehr ziemlich gut einordnen, wie fit Du in den einzelnen Themenbereichen bist. Zumal sich ausschließen lässt, dass Du nur richtig geraten hattest. Denn wenn Du mehrere, auch schwierigere Aufgaben richtig löst, zeugt das davon, dass Dir der entsprechende Bereich gut liegt.

Psychologische Fragen

Zu den Aufgaben, die Dein Wissen und Können prüfen, kommen dann noch psychologische Fragen dazu. Sie gehören zu einem Persönlichkeitstest, der auch Fragebogenverfahren heißt. Bei diesen Aufgaben geht es um verschiedene Aussagen, zu denen Du Stellung nehmen sollst. So eine Aussage kann zum Beispiel lauten: “Für meine Freunde habe ich immer ein offenes Ohr.” Mithilfe der Antwortmöglichkeiten kannst Du dann angeben, ob die Aussage auf Dich zutrifft und wie sehr Du ihr zustimmst.

Die psychologischen Fragen möchten etwas über Dich als Person, Deine Eigenschaften und Deine Einstellungen in Erfahrung bringen. Und weil es dabei um Dich ganz persönlich geht, gibt es hier keine richtigen oder falschen Lösungen. Tatsächlich ist auch die beste Strategie, wenn Du ehrlich antwortest. Denn nur so entsteht ein in sich stimmiges und rundes Bild ohne Widersprüche.

Übrigens: Auf der Karriere-Seite der Bundeswehr gibt es einen Assessment-Trainer. Das ist ein Online-Test, der einige Prüfungsfragen aus verschiedenen Bereichen enthält. Der PC-Test beim Einstellungstest ist zwar sehr viel umfangreicher. Aber um Dir ein ungefähres Bild zu machen, ist der Online-Test gut geeignet. Ausführliche Informationen über den PC-Test und die anderen Abschnitte vom Eignungstest findest Du bei uns in separaten Beiträgen. Und wir haben Tipps für Deine Vorbereitung und Übungsaufgaben für Dich zusammengestellt. Möchtest Du intensiv üben, kannst Du auch kostenpflichtige Tests und Kurse buchen.

Vorstellungsgespräch

Nach dem Aufsatz und dem Computer-Test hast Du den schriftlichen Teil vom Eignungstest geschafft. Warst Du bis hierhin erfolgreich, geht es mit dem mündlichen Teil weiter. Die mündliche Prüfung vom Einstellungstest besteht aus dem Vorstellungsgespräch. Denn natürlich möchte die Bundeswehr auch den Mensch hinter der Bewerbung kennenlernen.

Das Vorstellungsgespräch läuft letztlich genauso ab wie jedes klassische Bewerbungsgespräch. Und die Prüfer werden Dir die Fragen stellen, die zu den Klassikern bei solchen Interviews gehören. Also zum Beispiel:

  • Warum wollen Sie zahnmedizinische/r Fachangestellte/r werden?
  • Wieso möchten Sie Ihre Ausbildung gerne bei uns machen?
  • Wie sind Sie auf die Bundeswehr als Ausbildungsbetrieb gekommen?
  • Wie stellen Sie sich einen typischen Arbeitstag vor?
  • Welche beruflichen Ziele haben Sie?
  • Was würden Sie als Ihre größten Stärken und Schwächen bezeichnen?
  • Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Daneben kann gut sein, dass die Prüfer ein paar Deiner Antworten vom Computertest ansprechen und um Erklärungen dazu bitten.

Bei Deiner Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch solltest Du Dich über das Unternehmen Bundeswehr informieren. Mache Dich außerdem schlau darüber, wie die Ausbildung abläuft und was Deinen Wunsch-Beruf ausmacht. Und überlege Dir, was Du als Azubi zu bieten hast.

Beim Gespräch selbst solltest Du aber möglichst natürlich bleiben. Bete keine auswendig gelernten Antworten herunter und spiele den Prüfern nichts vor. Bleibe einfach Du selbst und lasse Dich offen auf das Gespräch ein. Dann wirkst Du glaubwürdig und überzeugend.

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Der Eignungstest ist geschafft!

Das Vorstellungsgespräch ist die letzte Station vom Einstellungstest. Du musst jetzt abwarten. Denn wie gut Du Dich geschlagen hast, erfährst Du erst später. Erst wenn die Bundeswehr alle Bewerbungen geprüft hat und das Auswahlverfahren abgeschlossen ist, fällt die Entscheidung. Bei Dir liegt dann irgendwann ein Schreiben im Briefkasten. Und in diesem Brief steht, ob Du Dich über eine Zusage freuen kannst.

Wie läuft die Berufsausbildung ab?

Die bzw. der zahnmedizinische Fachangestellte ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Grundlage schaffen die Ausbildungsverordnung und das Berufsbildungsgesetz. Da Du den Beruf bei der Bundeswehr genauso erlernst wie auf dem zivilen Arbeitsmarkt, hast Du am Ende einen offiziell anerkannten Berufsabschluss in der Tasche. Du kannst also beim Bund und auch außerhalb arbeiten.

Die Ausbildung selbst dauert drei Jahre. Sie wird im dualen System durchgeführt. Dual meint, dass Du an Deinem Arbeitsplatz im Einsatz bist. Hier lernst Du vor allem die praktischen Ausbildungsinhalte und sammelst erste berufliche Erfahrung. Parallel dazu gehst Du in die Berufsschule. Deine Abschlussprüfung legst Du dann vor der zuständigen Zahnärztekammer ab.

Die Ausbildungsinhalte

Im Verlauf Deiner dreijährigen Ausbildung sammelst Du Dir jede Menge Fachwissen über die zahnmedizinische Versorgung, die Assistenz bei Behandlungen und die Organisation einer Zahnarztpraxis an. Denn zu den Inhalten Deiner Ausbildung gehört unter anderem, dass Du

  • alle Abläufe bei Behandlungen in einer Zahnarztpraxis lernst.
  • bei Untersuchungen, Behandlungen und anderen Maßnahmen assistierst.
  • Dir aneignest, wie Du Patienten über die Zahngesundheit und vorbeugende Maßnahmen aufklärst.
  • Patienten vor, während und nach einer Behandlung betreust.
  • die Behandlungsräume, die Geräte und die Instrumente vorbereitest.
  • Termine vergibst.
  • Röntgenbilder aufnimmst.
  • Aufgaben im Bereich Organisation, Verwaltung und Büro erledigst.
  • Patientenakten anlegst und führst.
  • Dich um den Schriftverkehr kümmerst.
  • Leistungen erfasst und Abrechnungen erstellst.

Die Ausbildungsorte

Die Bundeswehr bietet die Ausbildung zur/m medizinischen Fachangestellten an sehr vielen Standorten an. Tatsächlich gibt es in jedem Bundesland mindestens einen möglichen Ausbildungsort. Allerdings kann es sein, dass nicht überall jedes Jahr Lehrlinge eingestellt werden. Am besten hältst Du Dich deshalb über das Bewerbungs-Portal auf dem Laufenden.

Übrigens: Wenn Du als Lehrling im zivilen Bereich anfängst, gehörst Du zur Bundeswehrverwaltung. Und Du bist Azubi im öffentlichen Dienst. Das gilt unabhängig davon, welchen Beruf Du lernst. Viele interessante und nützliche Informationen über die zivile Berufsausbildung bei der Bundeswehr findest Du in dieser PDF.

Welche Aussichten habe ich nach der Ausbildung?

Mit dem erfolgreichen Abschluss Deiner Berufsausbildung hast Du einen großen und wichtigen Schritt gemacht. Denn Fachkräfte im medizinischen Bereich sind gefragt. Und Du hast bei einem Arbeitgeber gelernt, der für seine hochwertigen Ausbildungen bekannt ist. Wie Dein Weg weitergeht, hängt von Deinen beruflichen Plänen ab. Möglichkeiten gibt es jedenfalls mehrere.

Du bleibst ziviler Mitarbeiter der Bundeswehrverwaltung.

Wie in jedem anderen Unternehmen ist auch bei der Bundeswehr eine Übernahme möglich. Vorausgesetzt, Deine Leistungen während der Ausbildung waren gut und es gibt einen freien Dienstposten. Übernimmt Dich die Bundeswehr, wirst Du Angestellter im öffentlichen Dienst. Du arbeitest dann in Zivil als Zahnarzthelfer/in.

Eine andere Möglichkeit ist, dass Du eine Laufbahnausbildung dranhängst. In diesem Fall bleibst Du ebenfalls bei der Bundeswehrverwaltung. Nur wirst Du Beamtin oder Beamter. Als zahnmedizinische/r Fachangestellte/r kommt der nichttechnische Dienst in Frage. Du übernimmst dann aber vor allem administrative Aufgaben – und weniger die typischen Arbeiten in der Zahnarztpraxis.

Du wechselst in den militärischen Bereich.

Möchtest Du bei der Bundeswehr bleiben, aber eine militärische Laufbahn einschlagen, kannst Du Dich als Soldatin oder Soldat auf Zeit bewerben. Als ausgebildete/r Zahnarzthelfer/in bietet sich natürlich der Sanitätsdienst an. Und durch Deinen Berufsabschluss kannst Du zum Beispiel in die Laufbahn der Fachunteroffiziere oder der Feldwebel einsteigen, oft auch gleich in einem höheren Dienstgrad. Beide Laufbahnen ermöglichen Dir, den Soldatenberuf auszuüben und Dich gleichzeitig in Deinem erlernten Beruf weiterzuentwickeln.

Was die Eignung angeht, müssen Soldaten aber andere Anforderungen erfüllen als zivile Mitarbeiter. Aus diesem Grund legst Du dann noch einmal einen Eignungstest ab, der etwas umfangreicher ist. Zu den Bausteinen, die Du schon kennst, kommen nämlich noch ein Sporttest und eine ärztliche Untersuchung dazu. In der Feldwebel- und Offizierslaufbahn gehört außerdem ein Assessment Center mit Gruppenaufgaben zum Einstellungstest.

Du suchst Dir einen Job auf dem zivilen Arbeitsmarkt.

Natürlich kann es passieren, dass Dir die Bundeswehr keinen Job anbieten kann. Oder dass Du gerne den Arbeitgeber wechseln willst. In diesem Fall kannst Du Dich auf dem Arbeitsmarkt umsehen. Arbeitsplätze für zahnmedizinische Fachangestellte bieten zum Beispiel:

  • Zahnarztpraxen
  • Praxen von Kieferorthopäden und Kieferchirurgen
  • zahnmedizinische Kliniken
  • Hochschulinstitute für Zahn-, Mund – und Kieferheilkunde

Aber auch in einem Gesundheitsamt oder einem großen Konzern mit eigener medizinischer Versorgung kannst Du tätig werden.

Hast Du ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt, kannst Du Dich auch weiterbilden. So kannst Du beispielsweise zahnmedizinischer Fach- oder Verwaltungsassistent werden. Interessiert Dich eher der kaufmännische Bereich, wäre eine Weiterbildung zum Fach- oder Betriebswirt im Gesundheitswesen denkbar. Oder Du entscheidest Dich für ein Studium. Zahnmedizin oder Dentalhygiene bieten sich dann als Studienfächer an.

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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