Bundeswehr Tag der offenen Tür: Nutze diesen Tag!

Aktualisiert am 3. September 2021 von Ömer Bekar
Infos und Tipps zum Bundeswehr Tag der offenen Tür

Events der Bundeswehr kannst Du für Deine berufliche Karriere nutzen.

Er hat fast schon ein kleines bisschen Tradition: der Tag der offenen Tür. Einmal im Jahr lädt die Bundeswehr an 16 Standorten dazu ein, die Streitkräfte hautnah, live und in Farbe zu erleben. Eine kleine Tradition ist es deshalb, weil der gemeinsame Tag der offenen Tür im Jahr 2018 zum vierten Mal stattfand. Doch der Tag der Bundeswehr ist natürlich nicht die einzige Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Vielmehr gibt es regelmäßig Info-Veranstaltungen und Jobmessen, bei denen sich der Bund als Arbeitgeber vorstellt.

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Von Flensburg im hohen Norden bis runter nach Murnau ganz im Süden und von Bonn im Westen quer rüber bis nach Dresden im Osten: Wenn die Bundeswehr am gemeinsamen Tag der offenen Tür zum Besuch einlädt, ist der Weg nicht allzu weit. Denn an insgesamt 16 Standorten, verteilt über ganz Deutschland, haben die Besucher die Möglichkeit, die deutschen Streitkräfte kennenzulernen.

Nun geht es bei einer solchen Veranstaltung aber natürlich nicht nur darum, dass Du durch eine Kaserne spazierst oder den legendären Erbseneintopf probierst. Natürlich möchte sich die Bundeswehr als moderner Arbeitgeber präsentieren, ihre Ausrüstung vorführen und über ihre Aufgaben berichten. Die Besucher sollen die Möglichkeit haben, ihre Fragen loszuwerden und sich ihr eigenes Bild über das deutsche Militär zu machen. Gleichzeitig ist es der Bundeswehr selbstverständlich ein Anliegen, das Interesse an einer Karriere bei den Streitkräften zu wecken und mögliche Nachwuchskräfte von sich zu überzeugen. Andersherum heißt das für Dich aber genauso, dass Du einen Tag der offenen Tür für Dich nutzen kannst. Wie? Das erklären wir Dir in diesem Beitrag.

Zuerst ein paar Eindrücke vom Tag der Bundeswehr 2018

Anfang Juni 2018 fand zum vierten Mal der gemeinsame Tag der Bundeswehr statt. Wie schon im vergangenen Jahr unter dem Motto „Willkommen Neugier“, stellten Soldaten und zivile Mitarbeiter ihre Arbeit und ihren Arbeitgeber vor. Rund 220.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich über die Streitkräfte zu informieren und ihre Fragen loszuwerden. Dabei hatte die Bundeswehr ein buntes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

Hubschrauber, Panzer und Diensthunde

In der Marineschule Mürwik in Flensburg beispielsweise konnten sich die Gäste die altehrwürdigen Gemäuer der Schule anschauen und den Stammsoldaten der “Gorch Fock” beim Klettern auf dem Mast des Segelschulschiffs zusehen. Während sich in Flensburg Hubschrauber in die Lüfte erhoben, zeigte die Luftwaffe an der Unteroffizierschule in Appen ihre großen Transportflugzeuge.

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In Hamburg konnten die Besucher einen Blick in die Helmut-Schmidt-Universität, die Bundeswehrfachschule und das Bundeswehrkrankenhaus werfen, sich aber genauso Großgerät wie zum Beispiel Schützenpanzer anschauen. In Oldenburg sorgten in der Henning-von-Tresckow-Kaserne eine Waffenschau mit verschiedenen Panzern und die finalen Wettkämpfe der Deutschen Reservistenmeisterschaft für Unterhaltung. Ähnlich laut und dynamisch ging es in Meppen zu. Hier zeigte die Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und Munition verschiedenste Waffensysteme der Streitkräfte und eine Flugschau mit dem Kampfhubschrauber Tiger.

Die Flugprogramme mit großen Flugzeugen und wendigen Kampfjets ließen die Herzen aller Flugfans höher schlagen, die zum Fliegerhorst in Wunstorf gekommen waren. In der Bonner Innenstadt konnten die Besucher den Diensthunden der Bundeswehr zuschauen, die Arbeit der Pioniere kennenlernen und sich über technologische Entwicklungen informieren. Auf dem rund 11.000 Hektar großen Übungsplatz in Baumholder zeigten die Artillerie und die Fallschirmjäger ihr Können. Die Kochnationalmannschaft wiederum steuerte kulinarische Highlights bei.

Bunker, Waffen und Boote

Neben Wissenschaft und Einblicke in den Berufsalltag als Soldat hielt der Mannheimer Bildungscampus einen besonderen Höhepunkt bereit. Hier wartete nämlich ein Bunkerlabyrinth. Und um den richtigen Weg zu finden, mussten die Besucher verschiedene Fragen und Rätsel zur Sicherheitspolitik und Bundeswehr lösen. Auch in Murnau konnten die Gäste durch einen Bunker streifen, und das mit Nachtsichtgeräten. Wer sich nicht in die Dunkelheit traute, fand auf dem Gelände der Werdenfelser Kaserne mit verschiedenen anderen Vorführungen spannende Alternativen. In Feldkirchen zeigten sich das Heer und der Sanitätsdienst von ihren besten Seiten.

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Mitmachen war bei den Pionieren in Ingoldstadt angesagt. Fahrten mit Panzern, Booten, Baumaschinen, Amphibienfahrzeugen oder ein Probeflug im Eurofighter-Simulator standen hier unter anderem zur Auswahl. Auf dem Domplatz in Erfurt hingegen begann die Zeitreise bei mittelalterlichen Schaukämpfen in Rittermontur und endete bei Taktiken zur Selbstverteidigung der Feldjäger ohne Waffen.

In der Graf-Stauffenberg-Kaserne und am Militärhistorischen Museum in Dresden standen die Rettungskräfte und die militärischen Spezialkräfte im Mittelpunkt. Am Fliegerhorst in Holzdorf wiederum konnten die Besucher das Können von Luftwaffe und Heer bestaunen. Im Unterschied dazu lud die Marine am Stützpunkt in Warnemünde auf ihre Schiffe ein.

Es geht auch um den Beruf

Dass die Bundeswehr ihre Tore öffnet und Interessierten tiefe Einblicke in ihre Arbeit, ihre Technik und ihre Aufstellung gewährt, hat natürlich gute Gründe. So möchte der Bund eine gewisse Nähe herstellen. Die Streitkräfte sollen keine Einrichtung sein, von der viele Bürger gar nicht so genau wissen, was sie eigentlich macht. Genauso möchte die Bundeswehr um Verständnis und Unterstützung der Öffentlichkeit werben. Und das klappt einfach am besten, wenn sich jeder selbst sein eigenes Bild machen kann.

Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt ist aber auch das Thema Nachwuchs. Deshalb konnten sich Interessierte beim Tag der offenen Tür an jedem Standort über eine Karriere bei der Bundeswehr in der militärischen Laufbahn und im zivilen Bereich informieren. Die Berater der Karrierecenter beantworten Fragen und gaben Tipps zu den Möglichkeiten für eine Ausbildung und ein Studium.

Viele Möglichkeiten, um die Bundeswehr kennenzulernen

Ein Tag der offenen Tür ist zweifelsohne eine super Gelegenheit, um erste Eindrücke zu sammeln. Schließlich geht es bei der Veranstaltung ziemlich locker zu. Du kannst Dir in alle Ruhe die Räumlichkeiten anschauen, verschiedenes Gerät unter die Lupe nehmen und einige Dinge ausprobieren. Außerdem kannst Du mit aktiven Soldaten und zivilen Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Sie werden Dir ehrlich von ihren Erfahrungen berichten und haben bestimmt auch den einen oder anderen Ratschlag für Dich.

Nun findet der gemeinsame Tag der Bundeswehr aber nur einmal im Jahr statt. Wenn Du ihn verpasst hast, ist das zwar schade. Doch es ist auch kein Beinbruch! Denn die Bundeswehr veranstaltet regelmäßig zahlreiche Events, und das bundesweit. So öffnen mal einzelne Kasernen ihre Tore. Oder es gibt eine Berufs- oder Ausbildungsmesse in Deiner Nähe, auf der auch die Bundeswehr vertreten ist. Daneben sind die Karriereberater in mobilen Stationen unterwegs und stehen Interessierten zum Beispiel auf Marktplätzen oder in Schulen Rede und Antwort.

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Am besten wirfst Du also einmal einen Blick auf die Karriereseite der Bundeswehr. Dort gibt es einen Terminkalender, über den Du auf dem Laufenden bleibst. Bestimmt wird sich ein Termin finden, an dem Du eine Veranstaltung in Deiner Stadt oder zumindest in Deiner Region besuchen kannst. Und wenn alles nichts hilft, gibt es ja immer noch die Hotline und den Chat.

Viele Bewerber, viele Stellen und neue Möglichkeiten

Einerseits bewerben sich Jahr für Jahr viele Tausend Bewerber bei der Bundeswehr. Andererseits suchen die Streitkräfte sowohl im militärischen Bereich als auch für die zivilen Stellen dringend Nachwuchs. Auf den ersten Blick scheint das ein ziemlicher Widerspruch zu sein. Denn bei den vielen Bewerbern sollte es für den Bund doch eigentlich ein Leichtes sein, geeignete Kräfte zu finden. Aber ganz so einfach ist es eben nicht.

Ein Grund dafür ist, dass Du bestimmte Voraussetzungen erfüllen musst, damit es mit einem Einstieg bei der Bundeswehr klappt. Eine gute Gesundheit, körperliche Fitness und eine solide Allgemeinbildung gehören dazu. Und auch psychische Belastbarkeit und die charakterliche Eignung spielen eine Rolle. All das prüft die Bundeswehr in ihrem Auswahlverfahren. Doch schon bei diesem Einstellungstest scheiden viele Bewerber aus.

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Ein anderer Grund ist, dass es Ausbildungsberufe und Studiengänge gibt, die unter Bewerbern sehr beliebt sind, während es für andere Verwendungen kaum Interessenten gibt. Sport, Geschichte oder Medizin beispielsweise möchten viele studieren. Im Unterschied dazu bleiben in Fächern wie BWL, Elektrotechnik oder dem Bauwesen oft Studienplätze frei. Ähnlich sieht es in den Laufbahnen der Unteroffiziere, Feldwebel und Mannschaften aus. Bei den Fallschirmjägern etwa ist die Nachfrage groß, während bei der Instandsetzungstruppe der Bedarf größer ist als die Anzahl der Interessenten.

Nicht zu vergessen ist aber auch, dass so mancher ein nicht ganz richtiges Bild vom Bund hat. Die wenigsten wissen, dass die Bundeswehr zu den größten Arbeitgebern in Deutschland zählt. Oder dass es beim Bund über 1.000 verschiedene Berufe gibt. Durch einen Tag der offenen Tür, eine Ausbildungsmesse und ähnliche Info-Veranstaltungen können sich also sowohl für die Bundeswehr als auch für Dich neue Möglichkeiten eröffnen.

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Was die Bundeswehr von Veranstaltungen wie einem Tag der offenen Tür hat

Tage der offenen Tür und ähnliche Events ermöglichen der Bundeswehr, sich als Arbeitgeber zu präsentieren. Sie kann Informationen vermitteln und mit Vorurteilen aufräumen. Außerdem kann sie auf Pluspunkte und Vorzüge hinweisen, beispielsweise auf die vielen verschiedenen Karrieremöglichkeiten oder die Chancen auf Weiterentwicklung und Spezialisierung. Und die Armee kann die Gelegenheit nutzen, um Bereiche und Verwendungen aufzuzeigen, die weniger bekannt oder nicht ganz so beliebt sind. Es kann also gut sein, dass Du Facetten von der Bundeswehr kennenlernst, von denen Du noch gar nichts wusstest. Für Dich kann es sich deshalb lohnen, Dir auch Jobs und Laufbahnen anzuschauen, an die Du gar nicht gedacht hättest.

Aber natürlich geht es der Bundeswehr nicht nur darum, sich zu zeigen und Besucher mit einem netten Rahmenprogramm gut zu unterhalten. Genauso möchte der Bund Bewerber auf sich aufmerksam machen und vielversprechende Kandidaten für sich gewinnen. Im persönlichen Gespräch wird es möglich, offene Fragen zu klären, Dinge richtigzustellen und auch Ängste zu nehmen, etwa wenn es um die Risiken des Soldatenberufs oder um Einsätze im Ausland geht. Zudem kann die Bundeswehr die lockere Atmosphäre nutzen, um erste Kontakte mit möglichen Nachwuchskräften zu knüpfen. Dir kann das bei einer späteren Bewerbung zugutekommen.

Noch einmal zusammengefasst

Durch Großveranstaltungen, Jobmessen und Info-Tage möchte die Bundeswehr

  • sich als Organisation und Arbeitgeber vorstellen
  • über ihre Aufgaben informieren und mit Vorurteilen aufräumen
  • Job- und Karrieremöglichkeiten aufzeigen
  • Bewerber und eventuell auch deren Eltern über ihre Arbeit informieren
  • Interesse wecken und potenzielle Nachwuchskräfte für sich gewinnen
  • Kontakte zu vielversprechenden Kandidaten knüpfen

Warum Du von einem Besuch profitieren kannst

Natürlich hast Du genauso etwas davon, wenn Du an einem Event teilnimmst. Und das gilt unabhängig davon, ob und wie genau Du Dir schon Gedanken über Deine berufliche Zukunft gemacht hast. Wenn Du schon ziemlich genau weißt, in welchem Bereich Du arbeiten willst, kannst Du Dich gezielt darüber informieren. Du kannst Dich zu Deinen Möglichkeiten beraten lassen und Dir anschauen, wie sich Dein Berufsalltag gestalten würde. Außerdem kannst Du Dich in lockerer Atmosphäre mit Soldatinnen und Soldaten oder zivilen Mitarbeitern unterhalten. So bekommst Du Infos aus erster Hand und erfährst vielleicht Dinge über Deinen Wunschberuf, die Du noch nicht wusstest.

Doch auch wenn Du noch keine konkreten Pläne hast, kann sich der Besuch lohnen. Denn Du kannst Dir ganz entspannt einen Überblick verschaffen und Dich erst einmal orientieren. So entdeckst Du vielleicht den Bereich, der Dir gut liegen könnte. Oder Du stellst fest, dass die Bundeswehr als Arbeitgeber für Dich interessant sein könnte. Auf einen konkreten Beruf musst Du Dich schließlich jetzt noch nicht festlegen.

Aber: Ein Tag der offenen Tür oder eine Jobmesse ist keine Einstellungsbörse. Du wirst also weder mit einem konkreten Jobangebot noch mit einem Vertrag in der Tasche nach Hause gehen. Zum einen wäre das bei der Bundeswehr gar nicht möglich. Denn Deine Eignung musst Du erst einmal beim Einstellungstest unter Beweis stellen. Und von Deinen Ergebnissen beim Test hängt ab, welche Verwendung Dir der Bund vorschlägt. Zum anderen ist das nicht das Ziel von einer Info-Veranstaltung. Es geht vielmehr darum, dass Du Dich informierst. Mit diesen Informationen im Gepäck kannst Du dann die weiteren Schritte in Angriff nehmen.

Wie Du die Veranstaltung am besten für Dich nutzt

Bevor Du Dich auf den Weg machst, solltest Du Dir überlegen, was Dir der Besuch eigentlich bringen soll. Welches Ziel verfolgst Du? Willst Du Dich über ganz bestimmte Berufe informieren? Möchtest Du Dich zu Deinen persönlichen Möglichkeiten beraten lassen? Oder willst Du Dich erst einmal ganz allgemein informieren und Dir anschauen, was die Bundeswehr als Arbeitgeber so zu bieten hat?

Du kannst ganz unterschiedliche Absichten haben, wenn Du an einem Event wie einem Tag der offenen Tür oder einer Ausbildungsmesse teilnimmst. Wichtig ist nur, dass Du Dir im Vorfeld Ziele setzt. Denn je genauer Du weißt, was Du erreichen willst, desto mehr Informationen und Erkenntnisse kannst Du Dich für mitnehmen. Außerdem läufst Du nicht Gefahr, dass Du vom Unterhaltungsprogramm so abgelenkt bist, dass die Zeit am Ende knapp wird.

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Natürlich soll der Besuch auch Spaß machen. Und selbstverständlich musst Du das Rahmenprogramm nicht Außer acht lassen. Gerade die verschiedenen Vorführungen vermitteln Dir spannende Einblicke und geben Dir die Möglichkeit, Abläufe und Gerät zu beobachten, wie Du sonst vielleicht keine Gelegenheit mehr haben wirst. Nur solltest Du halt nicht vergessen, dass Du nicht nur zum reinen Vergnügen da bist.

Notiere Dir Deine Fragen.

Wenn sich Dein Wissen über die Streitkräfte in Grenzen hält, solltest Du Dich vorher ein wenig auf der Internetseite umschauen. Interessierst Du Dich für eine militärische oder eine zivile Laufbahn? Möchtest Du eine Ausbildung machen oder studieren? Klingt der freiwillige Wehrdienst für Dich interessant oder soll es nur ein Praktikum werden? In welchem Bereich könntest Du Dir einen Job vorstellen? Überlege Dir konkrete Fragen, die Du stellen willst.

Bei einer Info-Veranstaltung wird es natürlich nicht möglich sein, alle Details zu klären. Schließlich bist Du nicht der oder die Einzige und andere Besucher möchten das Informationsangebot genauso nutzen wie Du. Die Einzelheiten kannst Du außerdem später noch mit Deinem Karriereberater besprechen, wenn die Bewerbung Gestalt annimmt. Aber Deine Teilnahme an der Veranstaltung hat ja einen bestimmten Zweck. Und damit Du die Infos mitnehmen kannst, die für Dich wichtig sind, solltest Du eben wissen, welche Punkte Du ansprechen willst.

Deine Fragen kannst Du Dir ruhig auf einem Zettel aufschreiben. So kannst Du Dich orientieren und läufst nicht Gefahr, dass Du am Ende doch noch etwas vergisst. [/su_list]

Komme mit anderen ins Gespräch.

Das Wichtigste bei einer Veranstaltung wie einem Info-Tag oder einer Messe ist, dass Du aktiv wirst und offen auf andere zugehst. Es wird Dich nicht weiterbringen, wenn Du schüchtern um die verschiedenen Stände herumschleichst und darauf hoffst, dass Dich vielleicht jemand anspricht. Sei selbstbewusst und mach Du den ersten Schritt.

Wenn Du Dich nicht traust, einen hochrangigen Offizier anzusprechen, dann schau Dich nach einem jüngeren Soldat oder einem zivilen Mitarbeiter um. Vielleicht fällt es Dir ja mit ihm leichter, ins Gespräch zu kommen. Aber so oder so musst Du keine Bedenken haben: Die Vertreter der Streitkräfte sind dafür da, um Dir Deine Fragen zu beantworten. Sie wollen und werden Dir Rede und Antwort stehen. Und auch ein General, ein Kommandeur oder ein Oberstabsfeldwebel ist nur ein Mensch und hat einmal als Rekrut angefangen!

Der Eindruck zählt.

Bei einer Veranstaltung mit vielen Besuchern führen die Karriereberater, Soldaten und zivilen Angestellten entsprechend viele Gespräche. Deshalb ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass sie sich im Nachhinein noch an jeden einzelnen Gesprächspartner erinnern können. Zudem kann gut sein, dass für Deine Bewerbung und Deine Ausbildung ganz andere Leute zuständig sind. Trotzdem solltest Du Dich darum bemühen, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Sei also höflich und lege gute Manieren an den Tag. Stelle Deine Fragen, höre aufmerksam und bedanke Dich danach für das Gespräch.

Und noch etwas: Es ist schön, wenn Dich Deine Eltern oder Freunde begleiten. Für die Bundeswehr ist wichtig, dass Dir Dein persönliches Umfeld Rückhalt bietet und Dich bei Deinen beruflichen Plänen unterstützt. Aber die Initiative muss von Dir kommen. Es wirkt komisch, wenn sich Deine Eltern interessiert nach Ausbildungsmöglichkeiten erkundigen, während Du teilnahmslos daneben stehst.

Deine Bewerbungsmappe kannst Du zu Hause lassen!

Vielleicht seht für Dich längst fest, dass Du zur Bundeswehr willst. Möglicherweise weißt Du sogar schon ziemlich genau, welche Laufbahn und welcher Bereich es werden soll. Und um es besonders gut zu machen, überlegst Du Dir nun, dass Du Deine Bewerbungsmappe ja mitnehmen und direkt abgeben könntest. Das kannst Du Dir aber sparen. Denn beim Bund läuft die Bewerbung ein bisschen anders.

Zwar musst Du Dich auch hier schriftlich bewerben und dabei bestimmte Unterlagen einreichen. Aber Du benötigst die Formulare und Vordrucke der Bundeswehr. Außerdem nimmt der Karriereberater, der für Dich zuständig ist, Deine Bewerbung entgegen und leitet sie an die richtige Stelle weiter. Bei Berufen im zivilen Bereich gibt es zudem oft bestimmte Bewerbungsfristen, die Du einhalten musst. Das gilt vor allem für Ausbildungen. Die Studiengänge an den Bundeswehr-Universitäten fangen ebenfalls zu bestimmten Stichtagen an.

Insgesamt ist die schriftliche Bewerbung aber ohnehin nur ein Schritt im Auswahlverfahren. Am Ende ist wichtiger, wie Du beim Einstellungstest abschneidest. Für Dich heißt das: Nutze die Veranstaltung, um Informationen und Eindrucke zu sammeln. Deine Bewerbungsunterlagen brauchst Du nicht.

Noch einmal auf einen Blick

Ein Tag der offenen Tür, eine Jobmesse oder eine andere Info-Veranstaltung der Bundeswehr ist eine prima Gelegenheit für Dich, um Dich über einen Einstieg im Allgemeinen oder über konkrete Möglichkeiten für eine Ausbildung zu informieren. Doch damit Du bei dem Besuch das Beste für Dich rausholst, solltest Du

  • Dir überlegen, was Dir die Teilnahme bringen soll
  • Dich im Vorfeld informieren und Deine Fragen vorbereiten
  • Initiative zeigen und versuchen, mit vielen Leuten ins Gespräch zu kommen
  • offen sein und Dir auch Bereiche anschauen, die Du nicht unbedingt auf dem Schirm hattest

So kannst Du einen spannenden Tag erleben, die lockere Atmosphäre genießen und gleichzeitig etwas für Deine berufliche Zukunft tun. Oder anders ausgedrückt: Wenn die Türen schon offen sind, dann nutze die Gelegenheit, um einen Fuß in die Tür zu bekommen...

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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