Grundwissen Bundeswehr Einstellungstest: Pauke diese Fragen

Aktualisiert am 3. September 2021 von Ömer Bekar
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Mit Übungsaufgaben kannst Du Dein Grundwissen über die Bundeswehr trainieren.

“Warum wollen Sie zur Bundeswehr?” – Das ist eine Frage, auf die Du eine Antwort haben solltest. Denn wie jeder andere Arbeitgeber möchte auch die Bundeswehr wissen, warum Du Dich ausgerechnet hier beworben hast. Der Bund will sehen, ob Du Dich mit dem Unternehmen und dem Beruf auseinandergesetzt hast. Letztlich geht es darum, ob es Dir mit Deiner Bewerbung ernst ist und ob Du Dir der Verantwortung als Soldat bewusst bist. Oder ob Du Dich nur auf gut Glück beworben hast, damit Du halt irgendeinen Job findest. Jedenfalls solltest Du Dir Grundwissen über die Bundeswehr aneignen, wenn Du Dich auf den Einstellungstest vorbereitest. Denn ohne dieses Grundwissen wirst Du kaum überzeugend vermitteln können, warum Du der oder die Richtige für den Dienstposten bist.

Einstellungstest der Bundeswehr als Online Training

Ob Soldat, ziviler Mitarbeiter oder Beamter – und ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft: Als Arbeitgeber bietet Dir die Bundeswehr viele verschiedene Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Berufen. Doch bevor Du Deine berufliche Karriere starten kannst, musst Du erst einmal das Auswahlverfahren erfolgreich meistern.

Der Einstellungstest steht für jeden Bewerber auf dem Programm. Denn er soll ermitteln, ob Du die notwendige Eignung mitbringst. Außerdem zeigt sich beim Eignungstest, wie Deine berufliche Zukunft beim Bund aussehen kann. Dabei prüft der Bundeswehr Einstellungstest Dein Wissen und Können in verschiedenen Bereichen. Dazu gehört auch Dein Wissen rund um die Bundeswehr. Und genau um dieses Grundwissen soll es in diesem Beitrag gehen.

Grundsätzliches zum Bundeswehr Einstellungstest

Nachdem Du Deine Bewerbung eingereicht hast, schaut sich die Bundeswehr Deine Unterlagen an. Dabei sind drei Dinge wichtig. So geht es zunächst einmal um die formalen Kriterien für eine Einstellung. Je nachdem, welchen Beruf und welche Laufbahn Du anstrebst, können zum Beispiel Dein Alter, Dein Schulabschluss und die Staatsbürgerschaft zu den formalen Kriterien gehören.

Der zweite Punkt sind Deine Schulnoten. Es ist zwar eher selten, dass die Bundeswehr einen bestimmten Notendurchschnitt erwartet. Aber in den Hauptfächern Deutsch und Mathe solltest Du ganz gute Noten haben. Neben den Hauptfächern können noch andere Schulfächer ins Gewicht fallen. Oft werden das die Naturwissenschaften, also Physik, Chemie und Biologie sein. Auch Technik oder Englisch können eine Rolle spielen. Unterm Strich geht es um die Fächer, die mit Deinem Wunsch-Beruf zusammenhängen.

Das lesen gerade andere Bewerber für die Bundeswehr ►  Vorstellungsgespräch Bundeswehr: Übe diese Fragen!

Als dritter Punkt zählt der Eindruck, den Deine Bewerbung insgesamt hinterlässt. Wirkt Deine Bewerbung ansprechend? Ist sie aussagekräftig? Sind die Unterlagen vollständig? Hast Du Dir Mühe gegeben oder nur auf die Schnelle irgendwas zusammengeschrieben? Während zum Beispiel die Polizei jeden Bewerber zum Einstellungstest einlädt, der die formalen Einstellungskriterien erfüllt, nimmt die Bundeswehr schon an dieser Stelle eine Auswahl vor. Denn die Prüfungsplätze sind begrenzt. Und deshalb bekommen auch nur die Bewerber eine Einladung zum Eignungstest, die geeignet scheinen.

Daher empfehlen wir Dir, mit Deiner Bewerbung zur Karriereberatung zu gehen. Beim Bund ist zwar auch eine Online-Bewerbung möglich. Dafür ist eine Plattform eingerichtet. Doch der Karriereberater geht Deine Unterlagen mit Dir durch. Falls noch etwas fehlt oder er Verbesserungsbedarf sieht, wird er Dir das sagen. So erhöhst Du Deine Chancen auf eine Einladung zum Einstellungstest.

Der Prüfungsort und die Dauer

Konntest Du mit Deiner Bewerbung punkten, liegt ein paar Wochen später die Einladung zur Teilnahme am Eignungstest im Briefkasten. Wo Dein Einstellungstest stattfindet, hängt davon ab, wofür Du Dich beworben hast:

  • Möchtest Du eine Ausbildung im zivilen Bereich absolvieren, ist ein Dienstleistungszentrum für Deinen Einstellungstest zuständig. Und meist wird das das Dienstleistungszentrum sein, in dem später auch Deine Lehre stattfindet.
  • Willst Du Soldat werden und dabei die Laufbahn der Mannschaften, der Unteroffiziere oder der Feldwebel einschlagen, fährst Du für den Einstellungstest in ein Karrierecenter. Gleiches gilt, wenn Du Freiwilligen Wehrdienst leisten möchtest. Welches Karrierecenter für Dich zuständig ist, hängt von Deinem Wohnort ab. Denn jedem Bundesland ist ein Karrierecenter zugeordnet.
  • Als Bewerber für die Laufbahn der Offiziere nimmst Du in Köln am Eignungstest teil. In der Mudra-Kaserne ist nämlich das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr beheimatet.
  • Die Einstellungstests für die Marine führt das Karrierecenter in Wilhelmshaven durch.

Der Bundeswehr Eignungstest gliedert sich in mehrere Abschnitte. Du durchläufst die verschiedenen Stationen an zwei Tagen. Möchtest Du eine militärische Laufbahn einschlagen, machst Du den Einstellungstest an einem Stück. Die beiden Prüfungstage finden also direkt hintereinander statt. Während Du am Eignungstest teilnimmst, wohnst Du kostenfrei in der Kaserne. Um Deine Verpflegung kümmert sich die Bundeswehr ebenfalls.

Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Der Einstellungstest für den zivilen Bereich – also wenn Du eine Berufsausbildung oder einen Job im öffentlichen Dienst machen willst – läuft ein bisschen anders. Er verteilt sich zwar auch auf zwei Tage. Aber die beiden Tage folgen nicht direkt aufeinander. Deshalb übernachtest Du auch nicht vor Ort. Stattdessen legst Du erst einmal die schriftliche Prüfung ab. Waren Deine Leistungen dabei gut, lädt Dich die Bundeswehr ein paar Wochen später zum Vorstellungsgespräch ein.

Die Bausteine vom Bundeswehr Einstellungstest

Vor allem für den Soldatenberuf brauchst Du nicht nur fachliches Wissen und eine starke Persönlichkeit. Sondern Du musst auch gesund und körperlich fit sein. Der Eignungstest soll einerseits ermitteln, ob Du grundsätzlich für den Dienst in der Truppe geeignet bist. Andererseits will er feststellen, ob Du die Eignung für die Verwendung mitbringst, für die Du Dich beworben hast.

Aus diesem Grund orientiert sich der Einstellungstest immer an der Laufbahn und der Tätigkeit. Wenn Du zum Beispiel einen technischen Beruf ergreifen willst, werden Technik und Physik inhaltliche Schwerpunkte bilden. Willst Du hingegen einen kaufmännischen Job machen, wird es eher um Deutsch und Mathe gehen. Für den Sanitätsdienst wiederum sind die Naturwissenschaften wichtig. Und der Einstellungstest für Feldwebel und Offiziere ist umfangreicher und anspruchsvoller als der Eignungstest für Bewerber für den Freiwilligen Wehrdienst. Generell kann Dein Auswahlverfahren aber folgende Abschnitte umfassen:

  • schriftlicher Einstellungstest: Er besteht in erster Linie aus einem Computertest namens CAT-Test. Beim Computertest musst Du Aufgaben aus verschiedenen Bereichen wie Deutsch, Mathe, Allgemeinwissen, logisches Denken, Reaktion und Konzentration lösen. Hast Du Dich für eine zivile Lehrstelle oder die Offizierslaufbahn beworben, schreibst Du außerdem einen Aufsatz.
  • Sporttest: Beim sogenannten Basis Fitness Test musst Du drei Übungen meistern. Nämlich einen Sprinttest, den Klimmhang-Test und einen Test auf dem Fahrrad-Ergometer.
  • ärztliche Untersuchung
  • Assessment Center für Feldwebel und Offiziere: Zu diesem mündlichen Prüfungsteil gehören Gruppenaufgaben und ein Kurzvortrag. Angehende Offiziere nehmen außerdem an einer Studienberatung teil.
  • Vorstellungsgespräch

Der Einstellungstest folgt festen Standards. Das gilt sowohl für die Durchführung als auch für die Auswertung. Deshalb sind die Bedingungen für alle Bewerber – egal, ob Mann oder Frau und ob jünger oder älter – gleich.

Grundwissen beim Bundeswehr Einstellungstest

Jeder Arbeitgeber wünscht sich, dass sich ein Bewerber ganz bewusst für ihn entschieden hat. Kein Unternehmen möchte nur eine Möglichkeit unter vielen oder gar eine Notlösung sein. Bei der Bundeswehr ist das nicht anders. Auch der Bund will, dass Du Dich gezielt für eine Verwendung bei den Streitkräften interessierst.

Speziell bei der Bundeswehr kommt noch dazu, dass der Soldatenberuf ein ganz besonderer Job ist. Du trägst viel Verantwortung und wirst regelmäßig vor große Herausforderungen gestellt. Natürlich bereitet Dich die Bundeswehr sehr gründlich und umfassend auf Deine Aufgaben vor. Aber wenn Du zum Beispiel in einem Krisengebiet im Einsatz bist, erlebst Du die Situation anders, als Du es vielleicht aus den Fernsehnachrichten kennst. Mit Abenteuer hat das Ganze jedenfalls nichts zu tun.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.

Aber was heißt das alles nun für den Einstellungstest? Die Bundeswehr will wissen, ob Du Dich mit dem Unternehmen Bundeswehr, ihren Strukturen und ihren Aufgaben auseinandergesetzt hast. Außerdem möchte sie ermitteln, ob Du Dich mit Deinem Beruf, der Ausbildung und den einzelnen Tätigkeiten im Berufsalltag beschäftigt hast. Im Kern geht es um die Frage, warum Du ausgerechnet diesen Beruf ergreifen, gerade die jeweilige Laufbahn einschlagen und Teil der Truppe werden willst. Und diese Frage kannst Du nur dann beantworten, wenn Du weißt, was den Arbeitgeber auszeichnet und was im Job auf Dich zukommt.

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Wann und wie wird das Wissen rund um die Bundeswehr abgefragt?

Zunächst einmal musst Du Dir wegen der Fragen zum Bundeswehr-Wissen keine allzu großen Sorgen machen. Denn es werden keine spezifischen Details abgefragt. Interne Abläufe und viele andere Dinge kannst Du als Bewerber schließlich noch gar nicht wissen. Die Fragen sind eher allgemein gehalten. Und es geht dabei um Daten, Fakten und Informationen, die Du Dir problemlos besorgen kannst. Jedenfalls dann, wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigst.

Es kann sein, dass ein paar Fragen beim Computertest auftauchen. Genauso ist denkbar, dass sich ein Thema beim Aufsatz oder eine Gruppenaufgabe mit einem Sachverhalt beschäftigt, der die Bundeswehr betrifft. Den überwiegenden Teil der Fragen werden Dir die Prüfer aber beim Vorstellungsgespräch stellen. Wobei Du auch hier nicht mit einer ganzen Palette an Prüfungsfragen rechnen musst. Vielmehr wird es bei wenigen Fragen bleiben. Wie die Fragen aussehen, erfährst Du gleich noch.

Wie kann ich mir das notwendige Wissen aneignen?

Vermutlich würdest Du Dich immer über den Arbeitgeber und den Job informieren, wenn Du Dich irgendwo bewirbst. Spätestens, wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch im Briefkasten liegt, würdest Du Dein Wissen noch einmal überprüfen und vertiefen. Und genauso solltest Du auch bei der Vorbereitung auf den Bundeswehr Einstellungstest vorgehen.

Bundeswehr Einstellungstest Online-Trainings-Center (2021)

  • Speziell für alle Laufbahnen der Bundeswehr entwickelt
  • Für Offiziere, Unteroffiziere, Feldwebel, Mannschaften, freiwilliger Wehrdienst, Ausbildung und Studium
  • Bundeswehr Fachwissen
  • Übungsmodus und 3 realistische Testmodi
  • Aktuelle Testfragen aus diesem Jahr 2021
  • Detaillierte Auswertung
  • Von Experten erstellt
  • Läuft auf allen Geräten – sofortige Freischaltung
  • Einmalzahlung und für immer Zugriff, kein Abo!

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Viele nützliche und wichtige Informationen findest Du bei der Bundeswehr selbst. Auf der Bundeswehr-Webseite erfährst Du, wie die Bundeswehr aufgebaut ist und welche Aufgaben sie wahrnimmt. Du kannst Dich über die Streitkräfte informieren und gelangst über Links zu den einzelnen Bereichen. Außerdem kannst Du Dich auf der Webseite über aktuelle Ereignisse und Neuigkeiten auf dem Laufenden halten. Erfahrungsberichte und Erzählungen von Bewerbern und Soldaten findest Du dort ebenfalls.

Eine weitere gute Informationsquelle ist die Bundeswehr-Karriereseite. Dort kannst Du recherchieren, was die einzelnen Berufe ausmacht und wie die Ausbildung abläuft. Interessant ist auch diese PDF. Darin stellt sich die Bundeswehr als Arbeitgeber vor.

Und nicht zuletzt kannst Du natürlich auf unserer Seite stöbern. Wir haben in ausführlichen Beiträgen Informationen für Dich zusammengetragen. Dabei geht es zum Beispiel um die Bundeswehr als Unternehmen, um die verschiedenen Dienstgrade und um die möglichen Berufe. Außerdem erklären wir Dir alles, was Du zum Einstellungstest wissen musst. Selbstverständlich stellen wir Dir auch Aufgaben zum Üben und ganze Online-Tests für Deine Vorbereitung zur Verfügung.

Ein guter Tipp

Es ist wichtig, dass Du über die Bundeswehr Bescheid weißt. Aber Du solltest nicht nur irgendwelche Daten und Fakten auswendig lernen. Viele Fragen zum Grundwissen gehören zur Allgemeinbildung. Und wenn Du Dein Schulwissen auffrischst und ein bisschen recherchierst, wirst Du sie schon lösen können.

Entscheidend ist vielmehr, dass Du für Dich selbst klärst, warum Du zur Bundeswehr willst. Die Prüfer werden es Dir nachsehen, wenn Du mal ein Datum nicht weißt oder Dir ein Name nicht einfällt. Für sie zählt vielmehr, dass Du plausibel und überzeugend erklären kannst, warum Du Teil der Truppe werden möchtest. Und weshalb Du Deinen beruflichen Weg ausgerechnet in der jeweiligen Verwendung bei und mit der Bundeswehr gehen willst.

Grundwissen Bundeswehr Einstellungstest: kleiner Online-Test zum Üben

Damit Du eine ungefähre Vorstellung davon bekommt, welche Fragen zum Grundwissen beim Eignungstest gestellt werden, haben wir einen kleinen Online-Test für Dich zusammengestellt. Klar, dass Du die Fragen ohne irgendwelche Hilfsmittel beantworten solltest. Beim Einstellungstest kannst Du schließlich auch nicht mal eben im Internet oder einem Buch nachschauen.

Wie beim CAT-Test haben wir die Aufgaben als Auswahlfragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten gestaltet. Beim Vorstellungsgespräch werden Dir die Prüfer zwar keine Lösungsvorschläge präsentieren. Aber zum Üben sind solche Fragen gut geeignet. Am Ende findest Du die Lösungen und Erklärungen. Na, wie viele Aufgaben kannst Du richtig lösen?!

1. In welchem Jahr wurde die Bundeswehr gegründet?

a) 1918 b) 1955 c) 1961 d) 1990


2. Wie hieß die erste Bundesministerin der Verteidigung?

a) Angela Merkel b) Andrea Nahles c) Ursula von der Leyen d) Manuela Schwesig


3. Wer hat im Verteidigungsfall die Befehls- und Kommandogewalt?

a) Bundeskanzler b) Bundesverteidigungsminister c) Generalinspekteur der Bundeswehr d) Bundestag


4. Seit wann ist die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der NATO?

a) 1985 b) 1975 c) 1965 d) 1955


5. Wann und wo fand der erste Auslandseinsatz der Bundeswehr statt?

a) 1960 in Marokko b) 1990 im Iran c) 1992 im ehemaligen Jugoslawien d) 1993 in Somalia


6. Welcher Dienstgrad gehört zur Laufbahn der Mannschaften?

a) Unteroffizier b) Stabsgefreiter c) Hauptmann d) Oberst


7. Der Eurofighter ist ein …?

a) Panzer b) Hubschrauber c) Kampfflugzeug d) U-Boot


8. Seit wann steht die Bundeswehr Frauen in allen Bereichen der Streitkräfte offen?

a) 1981 b) 1995 c) 2001 d) 2005


9. Der Radiosender der Bundeswehr heißt Radio …?

a) Berlin b) Andernach c) Fürstenfeldbruck d) Wilhelmshaven


10. Die drei Teilstreitkräfte der Bundeswehr sind …?

a) Heer, Marine und Sanitätsdienst

b) Luftwaffe, Marine und Streitkräftebasis

c) Streitkräftebasis, Marine und Sanitätsdienst

d) Heer, Luftwaffe und Marine


11. Was ist das Hoheitszeichen der Bundeswehr?

a) Bundesadler b) Eisernes Kreuz c) von Eichenlaub umrandeter Panzer d) Bundesflagge


12. Wofür steht der Begriff “Staatsbürger in Uniform”?

a) Leitbild zum Selbstverständnis eines Soldaten

b) Werbefigur der Bundeswehr aus den 1960er-Jahren

c) umgangssprachliche Bezeichnung für Wehrdienstpflichtige

d) offizieller Name für Reservisten


13. Wer war der erste Bundesverteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland?

a) Konrad Adenauer b) Helmut Schmidt c) Rudolf Scharping d) Theodor Blank

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14. Wie heißt eine Spezialeinheit der Bundeswehr?

a) SEK b) KSK c) GSG 9 d) MEK


15. Die Bezahlung, die Zeit- und Berufssoldaten bekommen, nennt sich …?

a) Lohn b) Gehalt c) Besoldung d) Vergütung


Lösungen

1. b

Die Bundeswehr wurde 1955 gegründet. Zuvor hatte es teils heftige Diskussionen darüber gegeben, ob Deutschland überhaupt ein Militär braucht. Und ob es moralisch vertretbar ist, dass sich die Bundesrepublik so kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wieder bewaffnet. Doch Bundeskanzler Adenauer stellte heraus, dass eine deutsche Armee eine wichtige Rolle spielt, wenn es um die Eingliederung in die Zonen der Westmächte geht. Jedenfalls erfolgte die Gründung im Mai 1955, im Juni nahm die Wehrverwaltung ihre Arbeit auf. Im November schließlich wurden die ersten 101 Soldaten vereidigt.

2. c

Das Bundesverteidigungsministerium ist das Ministerium, das für die militärische Verteidigung und alle Angelegenheiten der Bundeswehr zuständig ist. Im Frieden hat der amtierende Verteidigungsminister die Kommando- und Befehlsgewalt. Die erste Frau, die dieses Amt bekleidete, ist Ursula von der Leyen. Sie wurde im Dezember 2013 Bundesverteidigungsministerin.

3. b

Im Frieden ist der Bundesminister für Verteidigung Inhaber der Kommando- und Befehlsgewalt. Im Verteidigungsfall geht diese Aufgabe auf den amtierenden Bundeskanzler über. Das ist so in Artikel 115b des Grundgesetzes festgelegt.

4. d

Das Militärbündnis NATO (North Atlantic Treaty Organisation) wurde 1949 gegründet. Bundeskanzler Adenauer strebte den Beitritt in die NATO an. Doch die Westalliierten machten zu einer entscheidenden Bedingung, dass Deutschland eine Armee aufstellen müsste. Anders wäre ein Beitritt nicht möglich. Nachdem die Bundeswehr gegründet war, trat Deutschland direkt in die NATO ein. Das war im Mai 1955, und zwar genau einen Tag nach der Gründung der Bundeswehr.

5. a

Die Bundeswehr kann bis zu 10.000 Soldaten in Auslandseinsätze entsenden. Dabei erfolgte der erste Auslandseinsatz im Februar 1960 in Marokko. Damals hatte ein Erdbeben die Stadt Agadir verwüstet. Die Bundeswehr war mit der Luftwaffe, dem Sanitätsdienst und der ABC-Abwehrtruppe vor Ort. Bei dem Einsatz ging es um humanitäre Hilfeleistungen. Einen militärischen Hintergrund gab es nicht.

6. b

Die Laufbahn der Mannschaften umfasst die Dienstgrade Soldat (je nach Truppengattung mit verschiedenen Bezeichnungen), Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Stabsgefreiter und Oberstabsgefreiter. Der Unteroffizier gehört in die Laufbahn der Unteroffiziere. Der Hauptmann und der Oberst wiederum sind Dienstgrade in der Laufbahn der Offiziere.

7. c

Der Eurofighter, oder genauer Eurofighter Typhoon, ist ein Mehrzweck-Kampfflugzeug. Die Luftwaffe verfügt über 140 dieser Flugzeuge. Weitere Anschaffungen sind geplant.

8. c

Schon ab 1975 konnten Frauen zum Bund. Allerdings konnten sie zunächst nur im Sanitätsdienst und im Militärmusikdienst tätig werden. 1996 bewarb sich dann die Elektrikerin Tanja Kreil bei der Bundeswehr. Doch ihre Bewerbung als Waffenelektronikerin wurde abgelehnt, weil laut Grundgesetz Frauen keinen Dienst an der Waffe leisten durften. Also zog sie vor Gericht. Das Verfahren ging bis vor den Europäischen Gerichtshof. Er entschied im Januar 2000, dass Frauen für den Dienst an der Waffe zugelassen werden müssen. Denn ein grundsätzliches Verbot würde gegen die Gleichstellung von Mann und Frau verstoßen. Mit dem Urteil war die Voraussetzung dafür geschaffen, dass auch Frauen in den aktiven Militärdienst einsteigen können. Seit 2001 stehen die Streitkräfte beiden Geschlechtern in allen Bereichen offen.

9. b

Der Radiosender der Bundeswehr heißt Radio Andernach. Der Name geht auf den Ort zurück, von wo aus das Programm ursprünglich gesendet wurde. Inzwischen befindet sich der Sender im Zentrum Operative Kommunikation in Mayen. Der Sender von Soldaten für Soldaten und Bundeswehr-Angehörige ist weltweit zu hören.

10. d

Die drei Teilstreitkräfte der Bundeswehr sind das Heer, die Luftwaffe und die Marine. Die Streitkräftebasis und der Zentrale Sanitätsdienst sind zwar eigenständige militärische Organisationsbereiche. Aber sie sind keine eigene Teilstreitkraft. Mit dem Cyber- und Informationsraum (CIR) kam 2017 ein weiterer militärischer Organisationsbereich dazu. Doch auch der CIR ist keine eigene Teilstreitkraft.

11. b

1956 bestimmte der damalige Bundespräsident Theodor Heuss, dass das Eiserne Kreuz das Erkennungszeichen für Luft- und Kampffahrzeuge der Bundeswehr sein soll. Seitdem ist das Eiserne Kreuz auch das Hoheitszeichen, inzwischen aber in einer modernisierten Variante.

12. a

Der “Staatsbürger in Uniform” (oder kurz einfach der Bürger in Uniform) ist das Leitbild der inneren Führung. Damit ist er ein wesentlicher Aspekt beim Selbstverständnis eines Soldaten. Damit soll zum Ausdruck kommen, dass ein Soldat weder jemand ist, der in blindem Gehorsam nur Befehle annimmt und ausführt, noch jemand, der zu einer elitären Gruppe gehört. Vielmehr soll er jemand sein, der verantwortungsbewusst am politisch-demokratischen und gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Vereinfacht erklärt, will dieses Leitbild erreichen, dass der Soldat ein mündiger Bürger ist, dessen Grundrechte durch die militärischen Pflichten nur im notwendigen Maß eingeschränkt sind.

13. d

Der erste Bundesverteidigungsminister Deutschlands war Theodor Blank. Er war von 1955 bis 1956 im Amt – und hatte großen Anteil am Aufbau und der Gründung der Bundeswehr. Sein Nachfolger war Franz Josef Strauß. Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler.

14. b

Eine militärische Spezialeinheit ist das KSK – Kommando Spezialkräfte. Die Einsatzschwerpunkte dieser Einheit sind Aufklärung, Terrorismusbekämpfung, Rettung, Evakuierung und Bergung, Kommandokriegsführung sowie Militärberatung. Die Einheit wurde 1996 aufgestellt und umfasst 1.100 Soldaten. Sie sind in Calw (Baden-Württemberg) stationiert. Die GSG 9 gehört zur Bundespolizei, das SEK und das MEK sind Spezialeinheiten der Landespolizeien.

15. c

Wie bei Beamten und Richtern heißen auch bei Soldaten die Bezüge, die sie für ihre Arbeit bekommen, Besoldung. Die Besoldung wird monatlich ausgezahlt, oft ergänzt durch Zulagen. Angestellte und Arbeiter erhalten üblicherweise eine Vergütung oder Lohn. Im öffentlichen Dienst werden die Bezüge im Tarifvertrag als Entgelt bezeichnet. Soldaten, die Freiwillig Wehrdienst leisten oder zur Reserve gehören, bekommen übrigens keine Besoldung. Stattdessen beziehen sie Wehrsold.

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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