Bundeswehr Kaufmann im Gesundheitswesen Einstellungstest: Alles Wichtige

Aktualisiert am 11. Juli 2021 von Ömer Bekar
Infos zum Bundeswehr Kaufmann im Gesundheitswesen Einstellungstest

Beim Bundeswehr Kaufmann im Gesundheitswesen Einstellungstest zeigt sich, ob Du der oder die Richtige für die Lehrstelle bist.

Kaufleute im Gesundheitswesen planen geschäftliche Abläufe und organisieren Leistungen. Außerdem erarbeiten sie Angebote, kümmern sich um das Qualitätsmanagement, die Finanzen oder wirken im Marketing mit. Dazu kommen klassische Aufgaben im kaufmännischen Bereich. Dazu gehört zum Beispiel, Daten zu erfassen, Briefe aufzusetzen oder Rechnungen zu schreiben.

Wenn Du gerne einen Verwaltungsberuf im Gesundheitsbereich erlernen möchtest, könnte die Bundeswehr eine gute Adresse für Dich sein. Denn hier kannst Du eine zivile Berufsausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen machen. Allerdings steht dann erst einmal der Einstellungstest an. Und was Du dazu wissen musst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Kaufmann im Gesundheitswesen Eistellungstest bei der Bundeswehr

In ihrer Funktion als Arbeitgeber gehört es auch zu den Aufgaben der Bundeswehr, die medizinische Versorgung der Soldatinnen und Soldaten zu gewährleisten. Dabei erstreckt sich die truppenärztliche Versorgung über alle Fachbereiche der Medizin. Und sie muss in Deutschland genauso sichergestellt sein wie bei Übungen und in Auslandseinsätzen. Damit das so ist, betreibt die Bundeswehr bundesweit Sanitätseinrichtungen und eigene Krankenhäuser. Dazu kommen verschiedene Forschungsinstitute.

Für die vielseitigen Aufgaben im Sanitätsdienst braucht es qualifiziertes Personal. Und in einigen Berufen bildet die Bundeswehr ihre Fachkräfte selbst aus. Das wiederum gilt nicht nur für den militärischen, sondern auch für den zivilen Bereich. So reicht die Palette der zivilen Berufsausbildungen vom Gesundheits- und Krankenpfleger über den Zahntechniker bis hin zum medizinischen Fachangestellten. Der Kaufmann im Gesundheitswesen ist ebenso vertreten. Und diesen Ausbildungsberuf schauen wir uns im Folgenden einmal genauer an.

Was machen Kaufleute im Gesundheitswesen?

Kaufleute im Gesundheitswesen sind so etwas wie die Schnittstelle zwischen Patienten, Ärzten, Pflegepersonal, Verwaltung und Kostenträgern. Deshalb sind ihre Aufgaben auch ganz schön vielseitig.

In einem Krankenhaus können sie zum Beispiel am Empfang arbeiten. Dort nehmen sie Patienten auf und lesen deren Unterlagen in den Rechner ein. Außerdem stehen sie mit Rat und Tat zur Seite, wenn es gilt, die Aufnahmeformulare auszufüllen.

Im Büro stehen dann verschiedene organisatorische Aufgaben an. Dazu gehört unter anderem, neue Patientenmappen anzulegen und die persönlichen Daten der Patienten zu erfassen. Auch die medizinischen Leistungen tragen sie ins EDV-System ein. Weil Diagnosen verschlüsselt werden müssen, suchen sie die entsprechenden Nummern heraus und erfassen diese. Ist eine Behandlung abgeschlossen, überprüfen sie noch einmal die erfassten Daten. Anschließend erstellen sie eine Rechnung, damit die medizinischen Leistungen abgerechnet werden können.

Sind sie im Beschaffungswesen tätig, bestellen sie die benötigten Verbrauchsmaterialien nach. Dabei handeln sie mit den Lieferanten und Großhändlern möglichst günstige Konditionen aus. Stehen größere Anschaffungen an, beispielsweise teure Geräte, holen sie sich verschiedene Angebote ein und leiten diese an die jeweilige Fachabteilung weiter.

Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Neben der Patientenbetreuung kann das Marketing ein weiterer Aufgabenbereich sein. Hier entwickeln Kaufleute im Gesundheitswesen unter anderem Marketingstrategien, mit denen neue Dienstleistungen wie besondere Therapien oder spezielle Behandlungsmethoden angeboten werden. Genauso können sie Sportveranstaltungen, Gesundheitstage und andere Events planen und durchführen.

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Nicht zuletzt sind Kaufleute im Gesundheitswesen für klassische kaufmännische Arbeiten zuständig. Im Rechnungswesen etwa wirken sie an der Buchführung und an Abschlüssen mit, während sie in der Personalabteilung Lohnabrechnungen erstellen und Urlaubsanträge bearbeiten.

Weitere Informationen über den Beruf findest Du zum Beispiel online auf der Seite der Arbeitsagentur.

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Ausbildung?

Wie jedes andere Unternehmen hat auch die Bundeswehr ein paar Erwartungen an ihre künftigen Azubis. Damit Du eine zivile Ausbildung beginnen kannst, solltest Du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • mindestens Hauptschul- oder Realschulabschluss mit einem ordentlichen Notendurchschnitt
  • gute Noten in Deutsch und Mathematik
  • Organisationstalent und aufmerksame Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamgeist

Da Du Dich ja für einen kaufmännischen Job in der Verwaltung bewirbst, kannst Du Dir durch Computerkenntnisse und gute Leistungen in Englisch und/oder Französisch Pluspunkte sichern. Motivation und Interesse sollten selbstverständlich sein.

Nun sind der Bundeswehr aber nicht nur Deine schulischen Leistungen wichtig. Die fachliche Eignung spielt zwar eine Rolle. Doch mindestens genauso zählt, dass Du als Person und Persönlichkeit ins Team passt. Und um herauszufinden, ob Du die fachliche und die persönliche Eignung für Deine Wunsch-Ausbildung mitbringst, gibt es einen Einstellungstest. Auf den Einstellungstest gehen wir gleich noch ganz ausführlich ein.

Wo und wie kann ich mich bewerben?

Möchtest Du Dich generell über die beruflichen Möglichkeiten bei der Bundeswehr informieren, ist die Karriere-Seite eine gute Adresse. Dort findest Du viele hilfreiche Informationen über den Bund. Außerdem gibt es Beschreibungen von zahlreichen Berufen in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen und Laufbahnen. Über die Jobsuche kannst Du auch herausfinden, welche Tätigkeit zu Dir und Deinen Interessen passen könnte. Eine andere Möglichkeit ist, dass Du Dich an die Karriereberatung wendest. Die Berater informieren Dich über berufliche Wege und beantworten Dir alle Deine Fragen.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.

Für die Bewerbung selbst rufst Du dann das Bewerber-Portal auf. Dort veröffentlicht die Bundeswehr ihre freien Ausbildungsplätze. In den Stellenanzeigen sind noch mal alle wichtigen Informationen zur Bewerbung zusammengefasst. Die Plattform nutzt Du aber gleichzeitig auch, um Dich zu bewerben. Denn für eine zivile Ausbildung reichst Du am besten eine Online-Bewerbung ein.

Dazu registrierst Du Dich zunächst. Nachdem Du Dein Profil angelegt hast, lädst Du folgende Unterlagen hoch:

  • Anschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie von Deinem Schulabschlusszeugnis oder, wenn Du noch Schüler bist, Kopien von den beiden letzten Schulzeugnissen, die Du bekommen hast
  • Nachweise von Praktika, Jobs und beruflichen Qualifikationen, wenn Du welche hast

Bist Du noch nicht volljährig, brauchst Du außerdem eine Einverständniserklärung Deines Erziehungsberechtigten. Darin muss er oder sie bestätigen, dass Du am Auswahlverfahren teilnehmen darfst. Und: Wenn Du ein Handicap hast, solltest Du eine Kopie von Deinem Schwerbehindertenausweis zu den Bewerbungsunterlagen nehmen. Denn bei gleicher Eignung wird Deine Bewerbung sogar bevorzugt behandelt. Allerdings übermittelst Du diese Kopie nicht online, sondern reichst sie per Post ein.

Achtung: Es gibt eine Bewerbungsfrist!

Abgesehen von der Laufbahn der Offiziere, kannst Du Dich für eine militärische Karriere das ganze Jahr über bewerben. Denn in der Laufbahn der Mannschaften, der Unteroffiziere und der Feldwebel gibt es keine festen Einstellungstermine. Gleiches gilt für den Freiwilligen Wehrdienst. Im zivilen Bereich sieht die Sache anders aus.

Wie in der freien Wirtschaft beginnen auch bei der Bundeswehr die zivilen Ausbildungen jeweils im August oder September. Der genaue Termin hängt vom Bundesland und Beruf ab. Zu diesem Termin werden Azubis jedenfalls eingestellt. Die Bewerbungsfrist endet aber schon eine ganze Zeit vorher. Nämlich am 30. September des Vorjahres.

Deine vollständige Bewerbung muss also bis spätestens Ende September vorliegen, wenn Du im Jahr darauf in die Ausbildung starten willst.

Deshalb der Tipp: Als Schüler bewirbst Du Dich am besten zum Ende Deines vorletzten Schuljahres. Du hast dann zwar noch keinen Schulabschluss. Für die Bewerbung reicht es aber, wenn Du die beiden aktuellsten Schulzeugnisse vorlegst. So kannst Du während des letzten Schuljahres am Einstellungstest teilnehmen. Und wenn alles klappt, geht es gleich nach der Schulzeit mit der Berufsausbildung weiter.

Der Bundeswehr Kaufmann im Gesundheitswesen Einstellungstest: Wie läuft er ab?

Grafik zum Bundeswehr Kaufmann im Gesundheitswesen Einstellungstest

Der Einstellungstest gliedert sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil.

Hat die Bundeswehr Deine Bewerbung erhalten, schaut sie sich Deine Unterlagen an. Dabei achtet sie zum einen auf Deine schulischen Leistungen. Neben einem ordentlichen Gesamtschnitt solltest Du vor allem in Deutsch und Mathematik gute Noten haben. Denn weil diese beiden Hauptfächer die Basis für alles andere sind, erwartet der Bund hier immer solide Leistungen. Für den kaufmännischen Verwaltungsberuf, den Du anstrebst, können Dir zudem gute Noten in Englisch oder Französisch und EDV-Kenntnisse Vorteile einbringen.

Zum anderen zählt der Eindruck, den Deine Bewerbung im Ganzen macht. Sehen Deine Unterlagen ansprechend und ordentlich aus? Lieferst Du aussagekräftige Inhalte? Formulierst Du fehlerfrei? Behalte im Hinterkopf, dass Du einen Job erlernen willst, bei dem das Erstellen von Unterlagen zum Tagesgeschäft gehört. Deine Bewerbung sollte das widerspiegeln.

Konntest Du mit Deiner Bewerbung überzeugen, lädt Dich die Bundeswehr zum Einstellungstest ein. Er findet meist in dem Dienstleistungszentrum statt, in dem Du später auch die Ausbildung absolvieren wirst. Dabei verteilen sich die Prüfungen, die zum Eignungstest gehören, auf zwei Tage. Deine Einladung gilt aber zunächst nur für den ersten, schriftlichen Teil. Von Deinen Leistungen hängt ab, ob es danach mit dem zweiten, mündlichen Teil weitergeht. Aber schauen wir uns die einzelnen Bausteine der Reihe nach an!

Aufsatz

Eine schriftliche Prüfung beim Bundeswehr Einstellungstest ist der Aufsatz. Dafür hast Du in aller Regel drei verschiedene Themen zur Auswahl. Da sich die Aufgabenstellungen regelmäßig verändern, kann Dir niemand vorhersagen, welche Themen bei Dir dran kommen werden. Oft geht es aber um aktuelle Ereignisse, berufliche Situationen oder Sachverhalte rund um die Bundeswehr. Auch Dinge aus dem alltäglichen Leben können angesagt sein. “Werden Kinder immer mehr zu unbezahlbarem Luxus?” oder “Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Was können Arbeitgeber dafür tun?” sind Beispiele für mögliche Aufsatzthemen. Du schreibst dann entweder eine Erörterung oder eine Art Stellungnahme.

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Eine andere Aufgabenstellung, die beim Einstellungstest recht oft vorkommt, dreht sich um ein Wortpaar. Dabei sind die beiden Begriffe so gewählt, dass sie ähnlich scheinen, aber eben nicht ganz die gleiche Bedeutung haben. Ein Beispiel dafür wäre “Kraft und Stärke”. Du musst die beiden Wörter dann zuerst erklären. Anschließend vergleichst Du sie miteinander, indem Du die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede aufzeigst. Deinen Text schließt Du mit einem Fazit ab.

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  • Speziell für alle Laufbahnen der Bundeswehr entwickelt
  • Für Offiziere, Unteroffiziere, Feldwebel, Mannschaften, freiwilliger Wehrdienst, Ausbildung und Studium
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  • Übungsmodus und 3 realistische Testmodi
  • Aktuelle Testfragen aus diesem Jahr 2021
  • Detaillierte Auswertung
  • Von Experten erstellt
  • Läuft auf allen Geräten – sofortige Freischaltung
  • Einmalzahlung und für immer Zugriff, kein Abo!

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Beim Aufsatz gibt es keine Hilfsmittel wie das Internet, Bücher oder Zeitungen. Und Du schreibst Deinen Text von Hand. Natürlich geht es beim Aufsatz in erster Linie um Deine Deutschkenntnisse. Rechtschreibung und Grammatik fließen in die Wertung ein. Aber der Aufsatz soll auch zeigen, ob Du Dich klar und verständlich ausdrücken kannst. Zudem testet er, wie strukturiert und ordentlich Du arbeitest. Und nebenbei prüft er auch ein wenig Dein Allgemeinwissen.

Computertest

Ein großer Baustein vom Bundeswehr Kaufmann im Gesundheitswesen Einstellungstest ist das CAT-Testsystem. CAT steht für Computer-Assistiertes Testen und meint, dass Du ein Testverfahren absolvierst, das am Computer stattfindet. Ein Testverfahren ist es deshalb, weil sich der CAT-Test aus verschiedenen Einzeltests zusammensetzt.

Insgesamt steht beim CAT-Test Deine fachliche Eignung im Vordergrund. Der PC-Test soll ermitteln, ob Du die Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringst, die Du für die Ausbildung und den Beruf brauchst. Dabei geht es aber weniger um spezielles Fachwissen, sondern eher um allgemeine Grundlagen. Gleichzeitig soll der CAT-Test feststellen, wie gut Dir die verschiedenen Themenfelder liegen. Jedenfalls solltest Du Dich auf Fragen und Übungen aus folgenden Bereichen einstellen:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch
  • Physik und Technik
  • Allgemeinwissen
  • logisches Denken
  • abstraktes und visuelles Vorstellungsvermögen
  • Konzentration und Merkfähigkeit

Bei den meisten Tests ist es so, dass Du für den kompletten Abschnitt ein bestimmtes Zeitfenster hast. Es gibt aber auch ein paar Tests, bei denen die Bearbeitungsdauer pro Frage festgelegt ist. Beim Konzentrationstest zum Beispiel verschwindet die aktuelle Aufgabe vom Bildschirm, wenn die Zeit abgelaufen ist. Direkt danach wird die nächste Übung eingeblendet.

Es kann jedenfalls gut sein, dass andere Bewerber die Fragen schneller durchgearbeitet haben als Du oder andersherum länger brauchen. Das ist normal – lasse Dich nicht verunsichern!

Auswahlfragen im adaptiven Testverfahren

Der CAT-Test beinhaltet nur Auswahlfragen. Zu jeder Frage gibt es also mehrere Lösungsvorschläge. Daraus musst Du die richtige Antwort auswählen und anklicken. Fragen, bei denen Du selbst eine Antwort formulieren musst, tauchen nicht auf. Und es kommen auch keine Fragen vor, bei denen mehrere Lösungen richtig sind. Falls Du eine Antwort weißt, kannst Du deshalb zur Not einfach raten. Selbst wenn Du eine falsche Lösung auswählst, verlierst Du so zumindest nicht unnötig Zeit.

Eine Besonderheit beim CAT-Testsystem ist aber, dass eine Methode namens adaptives Testverfahren angewendet wird. Diese Methode sorgt dafür, dass sich der Schwierigkeitsgrad der Fragen verändert. Er passt sich nämlich an Deine Fähigkeiten an. Das geht so: Hast Du eine Frage richtig gelöst, wird die nächste Aufgabe ein bisschen schwerer. Andersherum folgt eine etwas leichtere Frage, wenn Deine Antwort falsch war. Gut möglich, dass Dir das gar nicht großartig auffällt. Die Auswertung der Computertests zeigt so aber ziemlich präzise, wie gut Dir die einzelnen Themenbereiche liegen.

Das Fragebogenverfahren

Neben Tests, die sich auf Wissen und Logik beziehen, beinhaltet das CAT-System auch eine Art Persönlichkeitstest. Ein anderer Name dafür lautet Fragebogenverfahren. Bei diesem Test bestehen die Fragen aus verschiedenen Aussagen, wie beispielsweise “Bevor ich einen Fehler mache, frage ich lieber noch einmal nach.” Anhand der Antwortmöglichkeiten musst Du dann einordnen, ob Du der Aussage ganz, teilweise oder gar nicht zustimmst.

Beim Persönlichkeitstest kannst Du nicht richtig oder falsch antworten. Denn es geht ja um Dich persönlich, um Deine Eigenschaften und um Deine Meinung. Tatsächlich ist auch die beste Strategie, wenn Du spontan antwortest und bei der Wahrheit bleibst. Sonst läufst Du Gefahr, Dir am Ende selbst zu widersprechen.

Der CAT-Test dauert alles in allem um die drei Stunden. Du machst die Tests aber nicht alle an einem Stück. Vielmehr gibt es zwischen den einzelnen Abschnitten immer mal wieder Pausen.

Hinweis: Auf der Bundeswehr-Karriere-Seite gibt es den sogenannten Assessment-Trainer. Das ist ein Onlinetest mit einigen Prüfungsfragen aus mehreren Kategorien. Damit kannst Du Dir einen Eindruck vom CAT-Test verschaffen und schon mal ein bisschen üben. Wir haben in separaten Beiträgen ausführliche Informationen über die Bundeswehr und die Abschnitte vom Einstellungstest zusammengetragen. Tipps für Deine Vorbereitung und Übungsaufgaben haben wir ebenfalls für Dich. Und wenn Du sehr intensiv üben möchtest, können wir Dir unsere umfangreichen Online-Tests und Kurse ans Herz legen.

Das war der 1. Teil!

Wenn Du den Aufsatz geschrieben und die PC-Tests bearbeitet hast, ist der erste Teil vom Einstellungstest geschafft. Du musst jetzt ein wenig Geduld haben. Denn die Bundeswehr wertet nun Deine Ergebnisse aus und vergleicht sie mit den Leistungen der anderen Bewerber.

Hast Du Dich gut geschlagen, bekommst Du eine zweite Einladung. Hast Du hingegen einen Testteil nicht bestanden oder haben Deine Leistungen nicht ausgereicht, ist der Einstellungstest für Dich leider beendet.

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Vorstellungsgespräch

Während es bei den schriftlichen Abschnitten vom Bundeswehr Einstellungstest vor allem um Deine fachliche Eignung ging, steht im mündlichen Teil Deine persönliche Eignung im Vordergrund. Die Bundeswehr möchte Dich als Person näher kennenlernen.

Das Vorstellungsgespräch läuft ab wie klassisches Bewerbungsgespräch. Und die Prüfer werden Dir die Fragen stellen, die bei solchen Gesprächen üblicherweise gestellt werden. Nur eben bezogen auf Deinen Wunsch-Beruf und die Bundeswehr als Arbeitgeber. Rechne also mit Fragen wie zum Beispiel:

  • Erzählen Sie uns etwas über sich!
  • Warum möchten Sie Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen werden?
  • Wieso wollen Sie Ihre Ausbildung gerne bei uns machen?
  • Was erwarten Sie von einer Ausbildung bei uns?
  • Wie stellen Sie sich einen typischen Arbeitstag vor?
  • Worin sehen Sie Ihre größte Stärke?
  • Was würden Sie als Ihre drei größten Schwächen bezeichnen?
  • Welche beruflichen Ziele haben Sie sich gesetzt?
  • Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Es kann sein, dass die Prüfer die eine oder andere Antwort vom CAT-Test ansprechen und Dich um eine Erklärung dazu bitten werden. Vielleicht werden sie auch weniger angenehme Themen anschneiden. Schlechte Schulnoten, fehlende Ferienjobs oder Deine Ansichten zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, zum Beispiel.

Bei Deiner Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch solltest Du Dich gut über die Bundeswehr, die Ausbildung und Deinen Wunsch-Beruf informieren. Denn dieses Wissen brauchst Du, wenn Du überzeugend vermitteln willst, dass Du genau diesen Ausbildungsplatz unbedingt möchtest. Ansonsten solltest Du möglichst natürlich bleiben. Verstelle Dich nicht und spiele den Prüfer nichts vor, sondern lasse Dich offen auf das Gespräch ein. So sammelst Du die meisten Pluspunkte.

Kleine Hilfestellung für Dich:

Hier findest Du Infos über die zivilen Berufsausbildungen beim Bund. Als Arbeitgeber stellt sich die Bundeswehr in dieser Broschüre vor. Und einen Überblick über den Sanitätsdienst vermittelt Dir dieser Flyer. Auf der Bundeswehr-Webseite kannst Du Dich über die Streitkräfte informieren und über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Spannende Einblicke bekommst Du außerdem im Jugend-Portal.

Das war’s!

Nach dem Vorstellungsgespräch hast Du alle Abschnitte vom Bundeswehr Kaufmann im Gesundheitswesen Einstellungstest durchlaufen. Jetzt musst Du wieder abwarten. Wenn das Auswahlverfahren abgeschlossen ist, trifft die Bundeswehr ihre Entscheidung. Ob Du Dir einen der begehrten Ausbildungsplätze sichern konntest, erfährst Du per Post. Irgendwann bekommst Du nämlich einen Brief – und darin steht, ob Du als Azubi eingestellt wirst.

Welche Aussichten habe ich nach der Ausbildung?

Die Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Gesundheitswesen dauert drei Jahre. Deine Abschlussprüfung legst Du vor der Industrie- und Handelskammer ab. Damit hast Du einen vollwertigen und offiziell anerkannten Berufsabschluss in der Tasche. Er ermöglicht Dir, bei der Bundeswehr oder auf dem zivilen Arbeitsmarkt tätig zu werden. Konkret kannst Du Deinen beruflichen Weg so fortsetzen:

Übernahme als Angestellter

Hast Du als Azubi mit guten Leistungen überzeugt und ist eine passende Stelle frei, kann Dich die Bundeswehr übernehmen. Wie schon als Azubi bleibst Du Teil der Verwaltung. Du arbeitest dann als Angestellter im öffentlichen Dienst in Deinem erlernten Job.

Laufbahn als Beamter

Du kannst eine Beamtenlaufbahn einschlagen. Je nach Schulabschluss kommt dafür der mittlere Dienst oder der gehobene Dienst in Frage. In diesem Fall absolvierst Du den Vorbereitungsdienst. Das ist im Prinzip eine weitere Ausbildung für die Tätigkeit als Beamter. Nach der Laufbahnprüfung wirst Du dann zunächst zum Beamten auf Probe und nach drei Jahren zum Beamten auf Lebenszeit ernannt.

Wechsel in eine militärische Laufbahn

Vielleicht hat die Zusammenarbeit mit Soldatinnen und Soldaten Dein Interesse an einer militärischen Karriere geweckt. In diesem Fall kannst Du zu den Streitkräften wechseln. Mit Deinem Berufsabschluss in der Tasche bieten sich dabei vor allem die Laufbahnen der Unteroffiziere und der Feldwebel an. Denn sie ermöglichen Dir, als Soldatin oder Soldat in Deinem erlernten Job zu arbeiten.

Allerdings musst Du für den Soldatenberuf geeignet. Und dabei geht es nicht nur um die fachliche und die persönliche, sondern auch um die körperliche Eignung. Deshalb gibt es einen weiteren Einstellungstest. Er ist etwas umfangreicher. Zum CAT-Test und Vorstellungsgespräch kommen nämlich noch ein Sporttest und eine ärztliche Untersuchung dazu. In den höheren Laufbahnen findet außerdem ein Assessment-Center mit Gruppenaufgaben und einem Kurzvortrag statt.

Übrigens: Möchtest Du zu den Streitkräften wechseln, musst Du nicht unbedingt bis nach der Ausbildung warten. Vielmehr kannst Du Dich auch schon während der Ausbildung als Zeitsoldat verpflichten.

Job außerhalb der Bundeswehr

Selbstverständlich steht Dir als ausgebildete Fachkraft auch der zivile Arbeitsmarkt offen. Arbeitsplätze bieten dabei vor allem

  • Krankenhäuser und Kliniken,
  • Rehabilitationseinrichtungen,
  • Alten- und Pflegeheime,
  • Arztpraxen,
  • medizinische Labore,
  • Rettungsdienste,
  • die ambulante Alten- und Krankenpflege,
  • Krankenkassen sowie
  • private Versicherungen im Gesundheitssektor.

Was ist, wenn es gar keine Lehrstellen gibt?

Die Bundeswehr bietet die Ausbildung für Kaufleute im Gesundheitswesen erst seit 2018 an, und zwar in Koblenz. Davor stellte sie Fachkräfte ein, die bereits einen Berufsabschluss mitbrachten. Jedenfalls kann es sein, dass nicht jedes Jahr Stellen für Azubis im 1. Ausbildungsjahr vorhanden sind. Das ist bei allen Ausbildungsberufen so.

Andererseits werden zivile Azubis in über 50 verschiedenen Berufsbildern ausgebildet. Sollte Dein Wunsch-Beruf gerade nicht dabei sein, findest Du vielleicht eine Alternative. Im Gesundheitsbereich könnte das zum Beispiel der medizinische oder der zahnmedizinische Fachangestellte sein. Ist die Dir kaufmännische Ausrichtung wichtig, kommen auch der pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte, der Kaufmann für Büromanagement oder der Verwaltungsfachangestellte in Frage. Oder Du gehst in eine ganz andere Richtung, etwa in einen technischen Beruf. Lass Dich einfach beraten – oder nutze die Gelegenheit, Dich bei einer Veranstaltung wie einem Tag der offenen Tür zu informieren.

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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