Bundeswehr Medientechnologe Druck Einstellungstest: Das zählt

Aktualisiert am 11. Juli 2021 von Ömer Bekar
Infos zum Bundeswehr Medientechnologe Druck Einstellungstest

Du kannst eine Lehrstelle ergattern – wenn Du den Bundeswehr Medientechnologe Druck Einstellungstest bestehst.

Medientechnologen in der Fachrichtung Druck richten Druckmaschinen ein und bereiten die Druckdaten auf. Anschließend steuern und überwachen sie die Abläufe, wenn Printmedien wie Bücher, Zeitungen, Kataloge, Broschüren und zahlreiche andere Produkte gedruckt werden. Teilweise kümmern sie sich auch um die Weiterverarbeitung der Druckerzeugnisse. Früher hieß der Beruf mal Buchbinder. Doch im digitalen Zeitalter hat sich die Tätigkeit zu einer Mischung aus Handwerk und Technik weiterentwickelt. Und was hat das mit der Bundeswehr zu tun? Nun, die Bundeswehr produziert ihre eigenen Medien. Deshalb gibt es in diesem Bereich auch verschiedene Berufe. Einer davon ist eben der Medientechnologe Druck. Diesen Ausbildungsberuf schauen wir uns jetzt einmal genauer an.

Bundeswehr “Medientechnologe Druck” Einstellungstest

Die Bundeswehr stellt nicht nur das deutsche Militär. Vielmehr gehört sie auch zu den größten zivilen Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Einen Beruf, die Du im Rahmen einer zivilen Berufsausbildung erlernen kannst, ist der Medientechnologe mit dem Schwerpunkt Druck. Er verbindet einen traditionellen Handwerksberuf mit moderner Technik. In diesem Beitrag informieren wir Dich über den Job – und den Einstellungstest für einen Ausbildungsplatz.

Ein kurzer Hinweis vorab: Natürlich kannst Du als Frau genauso als Medientechnologe arbeiten wie als Mann. Wenn wir die Medientechnologin nicht extra erwähnen, dann liegt das nur daran, dass wir den Beitrag nicht unnötig kompliziert machen wollten. Gemeint sind aber immer beide Geschlechter.

Der Beruf als Medientechnologe Druck

Medientechnologen in der Fachrichtung Druck fertigen allerlei Druckerzeugnisse. Das können zum Beispiel Bücher, Zeitungen, Magazine, Broschüren, Flyer, aber auch Verpackungen und sogar Tapeten sein. Dabei arbeiten sie mit verschiedenen Maschinen und Verfahren.

Ihre Arbeit beginnt damit, dass sie prüfen, ob die Druckaufträge technisch überhaupt machbar sind. Außerdem kontrollieren sie, ob die Druckdaten vollständig sind und in der vorliegenden Form verwendet werden können. Anschließend planen Medientechnologen die Arbeitsabläufe. Dazu kann auch gehören, dass sie die benötigten Druckformen selbst anfertigen oder die Daten für digitale Drucktechniken aufbereiten.

Der nächste Schritt besteht darin, die Druckmaschinen einzurichten und die Farben auf das Material, das bedruckt werden soll, abzustimmen. Bevor sie die eigentliche Produktion starten, erstellen Medientechnologen einen Probedruck. Sieht er gut aus und gibt der Auftraggeber sein Okay, beginnt der Druck. Der Druckvorgang selbst läuft weitestgehend automatisch ab. Hier haben Medientechnologen dann die Aufgabe, für eine gute und gleichbleibende Qualität zu sorgen. Dazu haben sie zum Beispiel die Farbdosierung und die Druckgenauigkeit im Blick.

Je nach Auftrag bearbeiten Medientechnologen die fertigen Druckbogen dann auch weiter. Etwa, indem sie die Oberflächen veredeln, indem sie diese kaschieren oder lackieren. Oder indem sie die Drucke schneiden, falzen oder binden. Für die Reinigung, Pflege und Wartung der Druckmaschinen sind sie ebenfalls zuständig.

Und bei der Bundeswehr?

Auch beim Bund gibt es die verschiedensten Medien. Angefangen bei Broschüren und Postern über Zeitschriften bis hin zu Büchern und Heften als Lehrmittel. Zu diesen klassischen Druckerzeugnissen kommen dann noch spezielle Medien dazu. Landkarten für die Einsatzgebiete zum Beispiel. Zu tun gibt es also genug.

Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Allgemeine Informationen über das Berufsbild kannst Du Dir beispielsweise auf der Seite der Arbeitsagentur besorgen.

Vielleicht möchtest Du vor einer Ausbildung aber erst einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und in den Beruf hineinschnuppern. Wie wäre es dann mit einem Praktikum? Das ist bei der Bundeswehr ebenfalls möglich. Einen Flyer dazu gibt es hier.

Die Voraussetzungen für eine Lehrstelle

Wie in jedem anderen Ausbildungsbetrieb gibt es auch bei der Bundeswehr ein paar Voraussetzungen, die Du als Azubi mitbringen solltest. Doch allzu viele sind das nicht. So erwartet der Bund:

Interesse am Beruf, Lernbereitschaft, Zuverlässigkeit und ähnliche Dinge sollten selbstverständlich sein.

Allerdings ist es nicht damit getan, dass Du die formalen Kriterien erfüllst. Denn der Bundeswehr ist sehr wichtig, dass Du neben der fachlichen auch die persönliche Eignung mitbringst. Und dass Du als Mensch ins Team passt. Um das herauszufinden, gibt es einen Einstellungstest. Wie der Eignungstest abläuft, erklären wir Dir gleich noch.

Deine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Deine Suche nach einer Lehrstelle startest Du am besten auf der Karriere-Seite der Bundeswehr. Dort kannst Du Dich über die verschiedenen Ausbildungsberufe informieren. Neben Infos zum Bund findest Du auf der Seite auch zahlreiche Broschüren, die Du Dir herunterladen kannst. Außerdem kannst Du über die Webseite Kontakt zur Karriereberatung aufnehmen. Das ist online, per Chat oder über die kostenfreie Hotline 0800 9800880 möglich. Die Karriereberatung ist die richtige Anlaufstelle, wenn Du Fragen zur Ausbildung hast oder Dich generell über Deine beruflichen Möglichkeiten erkundigen möchtest.

Für Deine Bewerbung gehst Du dann auf das Bewerber-Portal. Auf dieser Plattform veröffentlicht die Bundeswehr Lehrstellen und Arbeitsplätze. In den Stellenanzeigen sind die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Beruf und zur Bewerbung noch einmal kurz zusammengefasst.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.

Über das Portal erledigst Du dann auch die Sache mit der Bewerbung als solches. Denn für eine zivile Berufsausbildung bewirbst Du Dich am besten online. Dafür musst Du Dich zunächst einmal auf der Plattform registrieren. Danach ergänzt Du Deine Bewerbungsunterlagen, indem Du folgendes hochlädst:

  • Anschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie von Deinem Abschlusszeugnis oder, wenn Du das noch nicht hast, von Deinem aktuellsten Schulzeugnis
  • Zeugniskopien von Praktika, Jobs und anderen beruflichen Nachweisen, sofern vorhanden

Im Prinzip stellst Du also eine Bewerbungsmappe mit den üblichen Dokumenten zusammen. An eines musst Du aber noch denken: Bist Du minderjährig, brauchst Du eine Einverständniserklärung Deines Erziehungsberechtigten. Das wird meist Dein Vater oder Deine Mutter sein. In der Erklärung muss Dein Elternteil kurz zustimmen, dass Du am Einstellungstest teilnehmen darfst.

Die Bewerbungsfrist

Wie in der freien Wirtschaft fangen auch bei der Bundeswehr die Ausbildungen alljährlich im August oder September an. Wann genau es losgeht, richtet sich nach dem Bundesland. Bewerben musst Du Dich aber deutlich früher. Denn die Bewerbungsfrist endet am 30. September des Vorjahres.

Deine Bewerbung muss also bis Ende September eingegangen sein, wenn Du Deine Ausbildung im darauffolgenden Jahr antreten willst.

Es kann zwar sein, dass der Bund die Bewerbungsfrist verlängert. Weil noch nicht alle Lehrstellen besetzt sind oder kurzfristig weitere Azubis eingestellt werden können, zum Beispiel. Darauf verlassen solltest Du Dich aber nicht. Merke Dir lieber den 30. September als Stichtag vor. Damit bist Du auf der sicheren Seite.

Ein Tipp: Gehst Du noch zur Schule, kannst Du Dich bewerben, wenn Dein vorletztes Schuljahr vorbei ist. Zu diesem Zeitpunkt hast Du zwar noch keinen Schulabschluss. Aber das macht nichts. Für die Bewerbung kannst Du nämlich auch Dein aktuellstes Zeugnis nehmen, also das vom vorletzten Schuljahr. Bist Du im Auswahlverfahren erfolgreich, kannst Du so direkt nach der Schulzeit in Deine berufliche Zukunft starten.

Der Bundeswehr Medientechnologe Druck Einstellungstest

Grafik zum Bundeswehr Medientechnologe Druck Einstellungstest

Der Eignungstest prüft durch verschiedene Einzeltests, ob Du der oder die Richtige für die Lehrstelle bist.

Wie schon erwähnt, ist der Bundeswehr das Gesamtpaket aus fachlicher, persönlicher und charakterlicher Eignung wichtig. Deshalb verlässt sie sich nicht nur auf die Angaben in den Bewerbungsunterlagen und ein kurzes Gespräch. Stattdessen gibt es einen Einstellungstest.

Liegt Deine Bewerbung vor, schaut sich die Bundeswehr Deine Unterlagen genau an. Denn wie jedes andere Unternehmen nimmt sie anhand der Bewerbungen eine erste Auswahl vor. Und bei der Durchsicht achtet sie vor allem auf zwei Dinge.

Der erste Punkt sind Deine Schulnoten. Neben einem insgesamt ordentlichen Durchschnitt erwartet der Bund in Deutsch und Mathematik gute Noten. Diese beiden Hauptfächer brauchst Du immer und überall, im Beruf genauso wie im Alltag. Sie sind also gewissermaßen die Grundlage für alles andere. Vorteile kannst Du Dir sichern, wenn Du auch in den Fächern ein guter Schüler bist, die für den Job wichtig sind. Physik, Technik, Kunst, aber auch Englisch und Informatik sind Beispiele dafür.

Der zweite Punkt ist der Eindruck, den Deine Bewerbung hinterlässt. Aussagekräftige Inhalte und eine ansprechende Optik sind hier wichtig. Denke daran, dass Du einen Beruf erlernen willst, bei dem Du Druckerzeugnisse herstellst. Und Deine Unterlagen sind so etwas wie eine erste Arbeitsprobe.

War Deine Bewerbung erfolgreich, bekommst Du eine Einladung zum Eignungstest. Er findet in aller Regel in dem Dienstleistungszentrum statt, das für Deine Bewerbung und später auch für Deine Ausbildung zuständig ist. Der Einstellungstest besteht aus mehreren Prüfungen, die an zwei Tagen stattfinden. Ob Du den gesamten Einstellungstest mitmachst, hängt aber von Deinen Leistungen ab. Doch der Reihe nach!

Aufsatz

Beim Einstellungstest schreibst Du einen Aufsatz. Dafür gibt es meist drei verschiedene Themen, von denen Du Dir eine Überschrift aussuchen kannst. Die genauen Aufsatzthemen kann Dir niemand vorhersagen. Denn sie wechseln dauernd.

Eine sehr beliebte Aufgabenstellung beim Eignungstest beschäftigt sich aber mit einem Wortpaar. Obwohl die beiden Wörter ähnlich scheinen, können sie unterschiedliche Bedeutungen haben. Ein Beispiel für so ein Wortpaar ist “Aufgabe und Auftrag”. Du beginnst Deinen Text dann damit, dass Du die beiden Begriffe definierst. Danach vergleichst Du sie miteinander, indem Du die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede aufzeigst. Zum Schluss ziehst Du ein Fazit.

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Daneben kann es bei den Aufsatzthemen um ein Ereignis aus dem aktuellen Zeitgeschehen oder eine Frage aus dem alltäglichen Leben gehen. Genauso können Themen drankommen, die sich um die Bundeswehr oder den Beruf drehen. “Lösen digitale Medien das klassische Buch bald ab?” oder “Familie und Karriere: Wie lässt sich das miteinander vereinen?” sind denkbare Überschriften. Je nach Aufgabenstellung schreibst Du dann eine Stellungnahme oder eine Erörterung.

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Deinen Text erstellst Du – so wie Du es aus der Schule kennst – von Hand. Hilfsmittel wie das Internet, Bücher oder Zeitungen kannst Du nicht nutzen. Natürlich prüft der Aufsatz in erster Linie Deine Deutschkenntnisse. Aber es geht nicht nur im Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksvermögen. Vielmehr testet der Aufsatz auch, ob Du Deine Ideen logisch und nachvollziehbar ausführen kannst. Außerdem vermittelt der Text einen Eindruck von Deiner Arbeitsweise. Und nicht zuletzt geht es auch ein bisschen um Dein Allgemeinwissen.

CAT-Test

Das Herzstück von den schriftlichen Prüfungen ist der sogenannte CAT-Test. CAT ist die Abkürzung für Computer Assistiertes Testen. Gemeint ist damit ein Testsystem, das per Computer durchgeführt wird. Ein ganzes Testsystem ist der Computertest deshalb, weil er aus verschiedenen Einzeltests besteht.

Der CAT-Test zielt hauptsächlich auf Deine fachliche Eignung ab. Er soll feststellen, ob Du die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine erfolgreiche Ausbildung mitbringst. Gleichzeitig ermittelt er, wie gut Du in den einzelnen Bereichen bist. Spezielles Fachwissen, das tief ins Detail geht, fragt der Computertest nicht ab. Im Vordergrund stehen eher allgemeine Grundlagen. Doch damit der PC-Test ein umfassendes Bild liefern kann, gliedert er sich in mehrere Abschnitte. Du solltest deshalb mit Fragen und Übungen aus folgenden Bereichen rechnen:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Physik
  • technisches Verständnis
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • logisches Denken
  • Konzentrationsvermögen und Merkfähigkeit
  • Allgemeinwissen

Alle Fragen beim PC-Test sind Auswahlfragen. Du bekommst bei jeder Frage also mehrere Lösungsvorschläge und wählst daraus die richtige Antwort aus. Eigene Antworten musst Du nicht formulieren. Wenn Du eine Lösung nicht weißt, kannst Du zur Not deshalb auch mal raten.

Eine Besonderheit ist aber, dass beim CAT-Test ein spezielles Verfahren angewendet wird. Dieses Verfahren heißt adaptives Testverfahren. Es führt dazu, dass sich die Fragen an Deine Fähigkeiten anpassen. Nämlich so: Hast Du eine Aufgabe richtig gelöst, wird die nächste Frage etwas schwieriger. Andersherum folgt eine etwas leichtere Aufgabe, wenn Du eine falsche Antwort gegeben hast.

Du wirst vielleicht gar nicht groß bemerken, dass sich der Schwierigkeitsgrad der Fragen verändert. Durch dieses Testsystem kann die Bundeswehr aber recht genau einstufen, auf welchem Niveau Deine Kenntnisse in den jeweiligen Themenfelder sind.

Der Persönlichkeitstest

Ein weiterer Abschnitt vom CAT-Test ist das sogenannte Fragebogenverfahren. Dahinter steckt ein Persönlichkeitstest. Bei diesem Test musst Du verschiedene Aussagen für Dich einordnen. So eine Aussage kann beispielsweise lauten: “Statt alles genau zu planen, lasse ich die Dinge lieber auf mich zukommen.” Mithilfe der Antwortmöglichkeiten gibst Du dann an, ob und wie sehr Du der Aussage zustimmst.

Richtig oder falsch beantworten kannst Du die Fragen beim Persönlichkeitstest nicht. Schließlich geht es hier um Deine Eigenschaften und Ansichten. Tatsächlich ist auch die beste Strategie, wenn Du bei der Wahrheit bleibst. Antworte ruhig spontan, aus dem Bauch heraus. So ergibt sich ein rundes Bild ohne Widersprüche.

Die PC-Tests dauern insgesamt um die drei Stunden. Du arbeitest die Abschnitte aber nicht alle an einem Stück durch. Stattdessen gibt es zwischendurch Pausen. Und es kann auch sein, dass Du ein paar Tests am Computer machst, dann den Aufsatz schreibst und danach erst die restlichen PC-Tests absolvierst.

Damit Du Dir ungefähr vorstellen kannst, was beim CAT-Test auf Dich zukommt, kannst Du Dir den Assessment-Trainer auf der Bundeswehr-Karriere-Seite anschauen. Der Online-Test ist zwar recht kurz. Mit den Prüfungsfragen kannst Du aber ein bisschen üben. Wir haben ausführliche Beiträge über den CAT-Test, das Auswahlverfahren und die Bundeswehr für Dich vorbereitet. Neben Tipps für eine gute Vorbereitung auf den Einstellungstest haben wir natürlich auch Übungsaufgaben und Online-Tests für Dich. Und wenn Du sehr gezielt üben willst, kannst Du Kurse und Test-Pakete buchen.

Erst mal Pause…

Der erste Teil vom Bundeswehr Medientechnologe Druck Einstellungstest ist mit dem Aufsatz und dem CAT-Test erledigt. Ob und wann es weitergeht, erfährst Du einige Zeit später. Denn die Bundeswehr wertet jetzt erst einmal Deine Leistungen aus und vergleicht sie mit den Ergebnissen der anderen Bewerber.

Hast Du Dich bis hierhin erfolgreich und gut geschlagen, wirst Du erneut eingeladen. Du machst Dich dann für das Vorstellungsgespräch ein zweites Mal auf den Weg ins Dienstleistungszentrum. Hast Du hingegen nicht allzu gut abgeschnitten, ist das Auswahlverfahren an dieser Stelle für Dich leider vorbei.

Interview

Im schriftlichen Teil vom Einstellungstest stand die fachliche Eignung im Vordergrund. Jetzt, im mündlichen Teil, geht es um Dich als Mensch. Die Bundeswehr möchte Dich persönlich kennenlernen. Dabei ist das Interview ein typisches Vorstellungsgespräch mit den üblichen Fragen.

Die Prüfer interessieren sich für Deine Motivation und Deine beruflichen Ziele. Sie wollen erfahren, warum Du Medientechnologe werden willst und wieso Du Deine Ausbildung ausgerechnet bei der Bundeswehr absolvieren möchtest. Was Du Dir von der Ausbildung erwartest und wie Du Dir einen typischen Arbeitstag vorstellst, werden weitere Fragen sein. Daneben werden sich die Prüfer nach Deinem bisherigen Werdegang, Deinen Interessen und Deinen Stärken und Schwächen erkundigen.

Möglich ist auch, dass die Prüfer auf den CAT-Test zusprechen kommen und Dich um Erklärungen zu einigen Deiner Antworten bitten. Ebenso können sie unangenehme Dinge ansprechen. Warum Du in bestimmten Fächern keine guten Noten hast, wieso Du in diesem Berufsfeld noch kein Praktikum gemacht hast oder auch, wie Du eigentlich zum Militär stehst, zum Beispiel.

Für Dich ist wichtig, dass Du Dich gut über die Bundeswehr als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber, die Ausbildung und Deinen Wunschberuf informierst. Denn das Vorstellungsgespräch ist Deine Chance, die Prüfer davon zu überzeugen, dass Du genau diese Lehrstelle unbedingt willst. Doch das wird nur klappen, wenn Du Bescheid weißt. Außerdem solltest Du Dir überlegen, was Dich auszeichnet und was Du als Azubi zu bieten hast.

Aber Du musst vor dem Bewerbungsgespräch keine Angst haben. Die Prüfer wollen Dir nichts Böses, sondern lediglich herausfinden, ob Du die richtige Besetzung für die Lehrstelle bist. Bleibe deshalb natürlich und lasse Dich auf das Gespräch ein. Je authentischer Du bist, desto glaubwürdiger und überzeugender wirkst Du.

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Die Entscheidung

Nach dem Interview hast Du alle Abschnitte vom Bundeswehr Medientechnologe Druck Einstellungstest durchlaufen. Viel mehr als abzuwarten, bleibt Dir jetzt nicht übrig. Wenn alle Bewerber am Einstellungstest teilgenommen haben, fällt die Entscheidung. Und wie sie ausgefallen ist, teilt Dir die Bundeswehr schriftlich mit.

Hast Du die Zusage, klärst Du in den kommenden Wochen das Formale. Kurz bevor die Ausbildung beginnt, findet dann eine Veranstaltung in Deiner Ausbildungsstätte statt. Du kannst Deinen Eltern und Freunden dabei zeigen, wo Du die nächsten Monate verbringen wirst. In feierlichem Rahmen bekommst Du bei dieser Gelegenheit außerdem den unterschriebenen Ausbildungsvertrag. Damit hast Du es endgültig geschafft – und kannst schon bald in die Lehre starten!

Deine Aussichten nach der Ausbildung

Beim Medientechnologen Druck handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf. Die Berufsausbildung dauert drei Jahre und erfolgt als duale Ausbildung. Dual bedeutet, dass Du zum einen an Deinem Ausbildungsplatz beim Bund im Einsatz bist. Dort lernst Du vor allem die praktischen Ausbildungsinhalte und sammelst erste Berufserfahrung. Zum anderen besuchst Du die Berufsschule. Hier geht es überwiegend um die Theorie. Am Ende legst Du die Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer ab. Eine Info-Broschüre über die zivilen Berufsausbildungen beim Bund kannst Du Dir hier herunterladen.

Wenn Du die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, hast Du jedenfalls einen vollwertigen, offiziell anerkannten Berufsabschluss in der Tasche. Er eröffnet Dir für Deinen weiteren beruflichen Weg verschiedene Möglichkeiten:

Du bleibst im zivilen Bereich beim Bund.

Natürlich hat die Bundeswehr auch ihren eigenen Bedarf an Fachkräften im Blick, wenn sie Lehrlinge ausbildet. Und qualifiziertes Personal, das sie durch die Ausbildung zudem schon gut kennt, möchte sie ungern gehen lassen. Haben Deine Leistungen gestimmt, stehen die Chancen auf eine Übernahme deshalb ziemlich gut. Vorausgesetzt, eine entsprechende Stelle ist frei. Wirst Du übernommen, gehörst Du – wie auch als Azubi – zur Bundeswehrverwaltung. Als Angestellter im öffentlichen Dienst arbeitest Du dann in Zivil in Deinem erlernten Beruf.

Du kannst Dich aber auch für eine Beamtenlaufbahn entscheiden. Je nach Schulabschluss ist der mittlere oder der gehobene Dienst möglich. In diesem Fall absolvierst Du eine weitere Ausbildung in der jeweiligen Laufbahngruppe. Den Vorbereitungsdienst schließt Du mit der Laufbahnprüfung ab und wirst dann zum Beamten ernannt.

Du wechselt in den militärischen Bereich.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Du eine militärische Laufbahn einschlägst. Als ausgebildete Fachkraft bietet sich dann besonders die Laufbahn der Unteroffiziere oder der Feldwebel an. In diesen beiden Laufbahnen kannst Du nämlich als Soldatin oder Soldat weiterhin in Deinem Beruf arbeiten und Dich so fachlich weiterentwickeln.

Allerdings setzt ein Wechsel zur Truppe die notwendige Eignung voraus. Dabei musst Du für den Soldatenberuf nicht nur fachlich und persönlich, sondern auch körperlich geeignet sein. Deshalb gibt es hier einen weiteren Eignungstest. Er ist etwas umfangreicher als der Einstellungstest, den Du schon kennst. So kommt ein Sporttest dazu, der Deine körperliche Fitness prüft. Außerdem gibt es eine ärztliche Untersuchung, die Deine Eignung aus medizinischer Sicht feststellt. Willst Du Feldwebel oder Offizier werden, steht außerdem ein Assessment Center mit Gruppenaufgaben und einem Kurzvortrag auf dem Programm.

Du suchst Dir einen Job außerhalb.

Selbstverständlich steht Dir auch der zivile Arbeitsmarkt offen. Arbeitsplätze für Medientechnologen mit dem Schwerpunkt Druck bieten zum Beispiel

  • Druckereien
  • Verlage
  • Copy-Shops mit einem digitalen Druckservice
  • Unternehmen, die Verpackungen aus Karton oder Tragetaschen herstellen

Wenn Du etwas Berufserfahrung gesammelt hast, kannst Du über eine Weiterbildung nachdenken. Dabei kannst Du Dich auf einen bestimmten Aufgabenbereich spezialisieren oder die Meisterprüfung ablegen. Der Druckermeister oder der Industriemeister in der Fachrichtung Printmedien bieten sich hier an. Mit Abitur oder einem vergleichbaren Bildungsabschluss ist auch ein Studium möglich. Passende Studienfächer wären zum Beispiel Druck- und Medientechnik oder Medienproduktion.

Wenn es mit einer Lehrstelle als Medientechnologe nicht klappt

Die Lehrstellen richten sich immer auch nach dem Personalbedarf der Bundeswehr. Aus diesem Grund werden nicht in jedem Ausbildungsberuf jedes Jahr neue Azubis eingestellt. Es kann also sein, dass es ausgerechnet in Deinem Wunsch-Beruf keine Lehrstelle gibt.

Die Sache mit einer zivilen Berufsausbildung bei der Bundeswehr musst Du deshalb aber nicht gleich abhaken. Immerhin stehen beim Bund über 50 verschiedene Ausbildungsberufe zur Auswahl. Darunter sind Jobs im Medien-Bereich, handwerkliche und technische Berufe, kaufmännische Tätigkeiten und Jobs im Gesundheitswesen. Vielleicht findest Du also eine Alternative.

Du kannst aber auch über eine militärische Karriere nachdenken. Die militärische Ausbildung bereitet Dich zwar auf die geplante Verwendung vor. Aber während oder gegen Ende Deiner Dienstzeit kannst Du eine zivil-berufliche Ausbildung absolvieren. So hast Du einen vollwertigen Berufsabschluss, der überall anerkannt ist. Und dieser Weg bringt zwei Pluspunkte mit sich: Zum einen bekommst Du während der Ausbildung den vollen Wehrsold, der sich nach Deinem Dienstgrad richtet. Zum anderen ist die Ausbildungsdauer kürzer. Durch die kompakte Ausbildungsform dauert die Lehre bei einem dreijährigen Ausbildungsberuf zum Beispiel nur 18 Monate.

Der Freiwillige Wehrdienst könnte eine weitere Lösung an. Damit kannst Du die Truppe unverbindlich kennenlernen oder auch einen bestimmten Zeitraum überbrücken. Gleichzeitig sammelst Du Berufserfahrung und verdienst ein bisschen Geld. Oder Du machst es andersherum: Erst erlernst Du einen Beruf auf dem zivilen Arbeitsmarkt und steigst danach als Fachkraft in Zivil oder in Uniform bei der Bundeswehr ein.

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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