Bundeswehr Maler/-in und Lackierer/-in Einstellungstest: Setze Akzente!

Aktualisiert am 24. September 2026 von Ömer Bekar
Infos zum Bundeswehr Maler und Lackierer Einstellungstest

Am Einstellungstest hängt deine Lehrstelle.

Du hast Spaß daran, Wände, Decken und Böden zu gestalten? Und den Blick für Ästhetik verknüpfst du mit handwerklichem Geschick? Als Maler/-in und Lackierer/-in kannst du diese Interessen zu deinem Beruf machen. Doch wenn du die Ausbildung bei der Bundeswehr absolvieren willst, führt dein Weg über ein Auswahlverfahren, das meist das zuständige Bundeswehr-Dienstleistungszentrum organisiert.

Bundeswehr Maler und Lackierer Einstellungstest

Obwohl die Bundeswehr das deutsche Militär stellt, beschäftigt sie nicht nur Soldat/-innen. Im zivilen Bereich arbeiten Angestellte und Beamt/-innen. Außerdem bildet die Bundeswehr in verschiedensten Berufen aus – darunter auch Maler/-in und Lackierer/-in.

Allerdings belässt es die Bundeswehr bei der Auswahl ihrer Azubis nicht bei einem Vorstellungsgespräch, sondern setzt einen mehrteiligen Einstellungstest ein. Er prüft dein fachliches Potenzial, deine persönliche Eignung und deine Motivation. Wenn du weißt, was im Eignungstest auf dich zukommt, kannst du dich gezielt vorbereiten – und so deine Chance auf ein gutes Ergebnis deutlich erhöhen.

Die Tätigkeit als Maler/-in und Lackierer/-in

Als Maler/-in und Lackierer/-in bringst du dein Know-how sowohl in Neubauten als auch in bestehenden Gebäuden ein. Du sorgst dafür, dass Außenbereiche und Innenräume ansprechend aussehen, funktional sind und langfristig nutzbar bleiben.

Zu den typischen Aufgaben zählen unter anderem:

  • Wände verputzen, streichen und tapezieren
  • Bodenbeläge verlegen
  • Fassaden sanieren und gestalten
  • Fenster, Türen, Zäune und andere Bauteile lackieren, lasieren, streichen oder imprägnieren
  • Konzepte für die Raumgestaltung entwickeln
  • Kund/-innen beraten

Dabei arbeitest du mit den verschiedensten Materialien, von Holz über Metall bis hin zu Beton und Kunststoff. Neben viel handwerklichem Können kannst du also auch deine Kreativität einbringen.

Die Berufsausbildung bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr bietet Maler/-in und Lackierer/-in als zivile Berufsausbildung an. Du wirst also nicht Soldat/-in in einer militärischen Laufbahn, sondern gehörst als Azubi zur Wehrverwaltung.

Drei Jahre bist du in der Lehre, und zwar dual. Das bedeutet:

  • In deiner Betriebsstätte lernst du die praktischen Inhalte und sammelst erste Berufspraxis.
  • Für die Theorie gehst du in die Berufsschule.

Am Ende legst du die Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer ab. Damit hast du einen offiziell anerkannten, vollwertigen Berufsabschluss, der auf dem gesamten Arbeitsmarkt gültig ist.

Weitere Informationen zum Beruf und zur Ausbildung findest du auf der Karriereseite der Bundeswehr. In der Berufsbeschreibung ist auch der Link zum Bewerberportal hinterlegt, über das deine Online-Bewerbung läuft.
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Der Einstellungstest für angehende Maler/-innen und Lackierer/-innen bei der Bundeswehr

Formale Kriterien wie ein Schulabschluss und ordentliche Noten sind der Bundeswehr zwar wichtig. Aber sie legt genauso viel Wert auf deine persönliche Eignung und Motivation. Um ein umfassendes Bild zu gewinnen, gibt es den Einstellungstest.

Macht deine Bewerbung einen vielversprechenden Eindruck, lädt dich die Bundeswehr zum Eignungstest ein. Das Auswahlverfahren organisiert die ausschreibende Dienststelle, meist das zuständige Bundeswehr-Dienstleistungszentrum. Die Bestandteile unterscheiden sich je nach Standort. In Holzdorf gehören zum Beispiel ein schriftlicher Test, ein praktischer Teil und ein kurzes Kennenlerngespräch dazu. Was genau auf dich zukommt, steht in deiner Einladung.

Der schriftliche Test

Wie der schriftliche Test aufgebaut ist, unterscheidet sich je nach Standort; in Holzdorf geht es zum Beispiel unter anderem um Mathematik, Physik und Technik. Einen Aufsatz und den CAT sieht das Verfahren für Tarif-Azubis nicht als bundesweite Regel vor.

Spezielles Fachwissen wird nicht abgefragt. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Berufsausbildung relevant sind. Üben solltest du deshalb vor allem diese Bereiche:

  • Deutsch → Rechtschreibung, Grammatik, Wortschatz, Sprachverständnis
  • Mathematik → Grundrechenarten, Dreisatz, Prozentrechnung, Geometrie, Textaufgaben
  • Physik, Chemie und Technik
  • Logik → Zahlen- und Figurenreihen, Matrizen, Muster, gedrehte Objekte
  • Konzentration → Listen, Tabellen

Der praktische Teil

Je nach Standort gehört auch ein praktischer Teil dazu, in Holzdorf zum Beispiel. Wie er aussieht, erfährst du mit deiner Einladung.

Das Vorstellungsgespräch

Außerdem führst du ein Gespräch, in Holzdorf zum Beispiel ein kurzes Kennenlerngespräch. Die Prüfer wollen sich ein Bild von dir als Person machen. Die Fragen der Prüfer im Gespräch beziehen sich auf:

  • deinen bisherigen Werdegang
  • deine Motivation, Maler/-in und Lackierer/-in zu werden und diese Ausbildung bei der Bundeswehr zu machen
  • deine Vorstellungen vom Beruf und deine beruflichen Ziele
  • deine Eigenschaften, Stärken, Schwächen und Interessen

Versuche, möglichst natürlich zu bleiben. Einstudierte Antworten wirken selten glaubwürdig. Lass dich offen auf das Gespräch ein und gib dich so, wie du bist – damit überzeugst du am meisten.

Die Vorbereitung auf den Einstellungstest

Vielen Bewerber/-innen mangelt es nicht an Wissen oder Motivation. Stattdessen stolpern sie über unbekannte Aufgabenarten oder unterschätzen den Zeitdruck und ihre eigene Nervosität. Genau hier setzt die Vorbereitung an:

  • Frische dein Schulwissen in Deutsch, Mathematik und berufsrelevanten Fächern wie Chemie und Technik auf.
  • Trainiere die Varianten von Logik- und Konzentrationsaufgaben, die im Einstellungstest typisch sind.
  • Löse ganze Mustertests unter Zeitdruck, um dich an die Prüfungssituation zu gewöhnen.
  • Verfolge das aktuelle Zeitgeschehen.
  • Überlege dir, warum du die Ausbildung bei der Bundeswehr machen willst und welche Eigenschaften du für den Beruf mitbringst.

Durch eine systematische Vorbereitung gewinnst du Sicherheit. Je vertrauter du mit den verschiedenen Aufgabentypen bist, desto ruhiger und fokussierter kannst du den Test durcharbeiten.

FAQ zum Einstellungstest für angehende Maler/-innen und Lackierer/-innen bei der Bundeswehr

Wie schwer ist der Eignungstest?

Der Test gilt insgesamt als gut machbar. Er prüft zwar deine fachliche und persönliche Eignung für den Beruf. Aber es wird kein Fachwissen erwartet. Gefragt ist solides Basiswissen. Eine gezielte Vorbereitung kann der Schlüssel zum Erfolg sein.

Wie lange dauert das Auswahlverfahren?

Das hängt vom Standort ab. Was genau auf dich zukommt, steht in deiner Einladung.

Muss man für die Ausbildung Soldat/-in werden?

Nein. Maler/-in und Lackierer/-in ist eine zivile Ausbildung bei der Bundeswehr.

Kann ich den Test vermasseln?

Ja. Wenn deine Leistungen deutlich unter den Anforderungen liegen, scheidest du aus dem Auswahlverfahren aus.

Bis wann muss man sich bewerben?

Wann die Ausbildung beginnt, steht in der Stellenausschreibung; meist ist es der 1. September. Bewerbungsschluss ist häufig der 30. September des Vorjahres, den genauen Stichtag findest du ebenfalls in der Stellenanzeige. Generell gilt: Bewirb dich frühzeitig, damit du für deinen Wunsch-Einstellungstermin am Auswahlverfahren teilnehmen kannst.

Fazit

Der Einstellungstest ist keine unüberwindbare Hürde. Wenn du dein Schulwissen auf Vordermann bringst und die üblichen Aufgabenvarianten trainierst, bist du auf den schriftlichen Test gut vorbereitet. Kannst du dazu noch mit handwerklichem Geschick, einer klaren Motivation und echtem Interesse am Beruf überzeugen, ist ein Ausbildungsplatz bei der Bundeswehr zum Greifen nah.

Verantwortlich: Ömer Bekar  |  Fachliche Prüfung: Werner von Rappard, Sebahat Günsch  |  Letzte Prüfung: September 2026  |  Methodik
Ömer Bekar, Herausgeber von bundeswehrtest.de

Wer diesen Beitrag geschrieben hat

Ömer Bekar

Ömer Bekar ist Performance-Marketing-Manager und SEO-Spezialist aus Bremen. Seit 2006 arbeitet er im Suchmaschinenmarketing und hat vier Führungsrollen als Head of SEO beziehungsweise Head of Performance Marketing verantwortet, inhouse wie auf Agenturseite, zuletzt für die Sit&Watch Media Group und Best Placed Media. Parallel konzipiert und betreibt er seit 2006 digitale Eignungsauswahlverfahren und Vorbereitungsportale für Behörden, Unternehmen und Bewerber, darunter polizeitest.de, bundeswehrtest.de und einstellungstest.de. Die technische Umsetzung übernimmt er selbst, von der Testplattform und der Auswertung bis zu strukturierten Daten und Tracking. Die fachliche Prüfung der Testinhalte liegt bei Diagnostikerinnen und erfahrenen Praktikern.

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