Bundeswehr Einstellungstermine: Das sind Deine Glückstage

Aktualisiert am 3. September 2021 von Ömer Bekar
Infos zu Bundeswehr Einstellungstermine

Es gibt auch bei der Bundeswehr Einstellungstermine und Bewerbungsfristen. Wir sagen Dir, welche.

Die Bundeswehr zählt zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Und mit gut 1.000 verschiedenen Berufen bietet sie eine Jobvielfalt wie kaum ein anderes Unternehmen. Ob Du eine militärische Laufbahn einschlagen, im zivilen Bereich arbeiten, Beamter werden oder als Azubi im öffentlichen Dienst einsteigen willst – die Chancen, dass Du einen Job ganz nach Deinen Wünschen findest, sind ziemlich groß.

Aber wie ist das eigentlich? Wann kann ich mich bewerben? Muss ich Bewerbungsfristen einhalten? Und zu welchen Terminen stellt die Bundeswehr überhaupt ein? Solche und ähnliche Fragen beantworten wir Dir in diesem Beitrag!

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Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft: Bei der Bundeswehr gibt es Berufsbilder in allen möglichen Tätigkeitsbereichen. Doch die Jobvielfalt ist nur ein Pluspunkt. Mindestens genauso spannend sind die vielen Möglichkeiten, Dich weiterzuentwickeln. Du kannst Dich stetig weiterbilden und eine echte Karriere machen – und das sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich.

Doch bei einem Großunternehmen wie der Bundeswehr ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu bewahren. Deshalb zeigen wir Dir in diesem Beitrag auf, welche Laufbahnen es gibt und welche Einstellungsvoraussetzungen jeweils gelten. Außerdem nennen wir Dir die Einstellungstermine und die Bewerbungsfristen.

Die militärischen Laufbahnen

Bei den Streitkräften gibt es vier verschiedene Laufbahnen. Welche Laufbahn für Dich die beste Wahl ist, hängt zum einen von Deinen beruflichen Zielen ab. Zum anderen spielt eine Rolle, welchen Bildungsabschluss Du mitbringst. Denn je nach Laufbahn musst Du einen bestimmten Schulabschluss haben. Andererseits hast Du bei der Bundeswehr nicht nur die Möglichkeit, innerhalb Deiner Laufbahn aufzusteigen. Vielmehr kannst Du während Deiner Dienstzeit auch in eine höhere Laufbahn wechseln – wenn Du mit guten Leistungen überzeugst.

Die Laufbahn der Mannschaften

Soldatinnen und Soldaten in der Laufbahn der Mannschaften sind in allen Bereichen der Streitkräfte vertreten. Klar, dass dadurch sehr viele verschiedene Tätigkeiten möglich sind. Die Mannschaftslaufbahn ist die niedrigste militärische Laufbahn. Deshalb übernimmst Du in dieser Laufbahn auch keine Führungsverantwortung. Dafür kannst Du nach einer vergleichsweise kurzen Ausbildung gleich an Deinem Arbeitsplatz durchstarten. Innerhalb der Laufbahn kannst Du bis zum Oberstabsgefreiten befördert werden.

Die Laufbahn der Unteroffiziere

Unteroffiziere des Fachdienstes – oder kurz Fachunteroffiziere – sind Spezialisten in ihrem Fachbereich. Als Fachunteroffizier übernimmst Du meist keine militärische Führungsverantwortung. Stattdessen bringst Du Dein Expertenwissen ein und stellst dadurch sicher, dass die Bundeswehr ihren Auftrag sachgerecht und professionell erfüllen kann. Deinen Dienst kannst Du in allen Bereichen der Streitkräfte leisten. Dabei hast Du einen Status, der mit einem Gesellen oder Facharbeiter in der zivilen Wirtschaft vergleichbar ist.

Bringst Du bei Deiner Einstellung schon eine abgeschlossene Berufsausbildung mit, kannst Du von Anfang an in einem höheren Dienstgrad beginnen. Wenn nicht, machst Du im Rahmen Deines Dienstes eine zivilberufliche Ausbildung. Du wirst also Soldat und lernst gleichzeitig einen Ausbildungsberuf. Dabei kannst Du aus über 50 verschiedenen Berufen wählen.

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Hinweis: Im Bundeswehr Einstellungstest Trainings-Center sind alle Bundeswehr Fachfragen vorhanden.

Die Laufbahn der Feldwebel

Die Feldwebellaufbahn ist sehr breit aufgestellt. Denn hier hast Du die Wahl, ob es der Feldwebel des Truppendienstes, des Sanitätsdienstes, des Militärmusikdienstes, des Geoinformationsdienstes oder des allgemeinen Fachdienstes werden soll. Die Einstellungsvoraussetzungen sind in allen Bereichen gleich. Nur die Aufgaben und Deine Funktion unterscheiden sich voneinander.

Generell bist Du als Feldwebel ein militärischer Vorgesetzter. Du führst das Personal, das Dir unterstellt ist, bildest es aus und leitest es an. Zusammen mit Deiner Truppe sorgst Du dafür, dass die Aufträge in Deinem Verantwortungsbereich erfüllt werden. Als Feldwebel in einem der Fachdienste ist vor allem Dein Expertenwissen gefragt. Das Aufgabenspektrum ist in etwa mit dem vergleichbar, was ein Meister in einem zivilen Betrieb macht. Deshalb ist der Fachdienst vor allem dann eine gute Wahl, wenn Du schon einen Berufsabschluss mitbringst und Deinen beruflichen Weg auf dieser Grundlage bei der Bundeswehr fortsetzen kannst. Während Deiner Dienstzeit kannst Du Dich weiterbilden und zusätzliche Qualifikationen erwerben.

Als Feldwebel des Truppendienstes wirst Du zu einer echten Führungsperson. Zu Deinen Kernaufgaben gehört, junge Soldatinnen und Soldaten zu führen und auszubilden. Dafür brauchst Du neben militärischem Fachwissen ein gutes Gespür für Menschen und pädagogisches Geschick. Denn Du bist Ausbilder, Ansprechpartner, Vorgesetzter und Vorbild in einem.

Die Laufbahn der Offiziere

Offiziere sind Führungskräfte, ähnlich wie Manager in einem zivilen Unternehmen. Je nach Tätigkeitsbereich arbeitest Du als Offizier entweder als Vorgesetzter oder als Spezialist auf Deinem Gebiet. Dabei gibt es Offiziere natürlich in allen militärischen Organisationsbereichen.

Damit Du Deine Aufgaben optimal erfüllen kannst, lernst Du als Offizier gleich zwei Berufe. Zum einen ist das der Beruf als Offizier. Dafür durchläufst Du eine militärische Ausbildung. Zum anderen absolvierst Du ein Studium und wirst so auch zu einem Akademiker. Studieren kannst Du entweder an einer der beiden Bundeswehr-Universitäten. Sie befinden sich in München und Hamburg. Oder Du besuchst eine zivile Hochschule, mit der die Bundeswehr zusammenarbeitet.

Der freiwillige Wehrdienst

Vielleicht weißt Du noch gar nicht so genau, ob der Soldatenberuf das Richtige für Dich ist. Oder ob Du Dich auf Dauer bei der Truppe wohlfühlen würdest. Genauso ist möglich, dass Du einen bestimmten Zeitraum überbrücken willst, zum Beispiel bis Deine Ausbildung oder Dein Studium beginnt. In diesen Fällen kann der Freiwillige Wehrdienst für Dich interessant sein. Diesen Dienst leistest Du in der Laufbahn der Mannschaften. Dabei bildest Du mit Zeit- und Berufssoldaten ein Team und arbeitest voll mit, ohne dass Du Dich als Zeitsoldat verpflichtest. Vielmehr entscheidest Du selbst, wie lange Dein Dienst andauern soll. Von sieben bis 23 Monaten ist dabei alles möglich.

Werbung in eigener Sache: Im kostenpflichtigen Bundeswehr Einstellungstest Trainingscenter sind alle Testgebiete vorhanden. Welche das sind, erfährst Du hier.

Die Voraussetzungen für eine militärische Karriere

Es gibt ein paar formale Kriterien, die Du immer erfüllen musst. Andernfalls kannst Du keine militärische Laufbahn einschlagen. Die Grundvoraussetzungen gelten für alle Laufbahnen und Verwendungen. Und es sind folgende:

  • deutsche Staatsangehörigkeit: Du bist Deutsche oder Deutscher im Sinne von Artikel 116 des Grundgesetzes.
  • Alter: Du bist mindestens 18 Jahre alt. Bewerben kannst Du Dich aber schon mit 17. Nur müssen dann Deine Eltern ihr Okay geben. Für Offiziersanwärter gibt es außerdem eine Höchstgrenze. Sie liegt bei 29 Jahren.
  • Versetzungen: Du bist damit einverstanden, dass Du bundesweit versetzt werden kannst.
  • Auslandseinsätze: Du erklärst Dich grundsätzlich dazu bereit, an Einsätzen der Bundeswehr im Ausland teilzunehmen.

Zu den allgemeinen Anforderungen kommen noch die Voraussetzungen dazu, die speziell für die jeweilige Laufbahn gelten. Dabei geht es in erster Linie um Deinen Schulabschluss und die Zeit, für die Du Dich als Zeitsoldat verpflichtest:

Laufbahn Schulabschluss Verpflichtungszeit mindestens
Mannschaften Vollzeitschulpflicht erfüllt 4 Jahre
Unteroffiziere Hauptschulabschluss 9 Jahre
Feldwebel Mittlere Reife oder Hauptschulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung 12 Jahre im Truppendienst, 13 Jahre im Fachdienst
Offiziere Abitur, Fachabitur oder Mittlere Reife und abgeschlossene Berufsausbildung 13 Jahre (Im fliegerischen Dienst sind es 16 Jahre und im Sanitätsdienst 17 Jahre.)

Die genannten Schulabschlüsse sind die Mindestanforderung. Das heißt: Wenn Du zum Beispiel Fachabitur hast, musst Du Dich nicht für die Offizierslaufbahn bewerben. Sondern Du kannst Dich genauso für die Laufbahn der Feldwebel, der Unteroffiziere oder der Mannschaften entscheiden.

Die Einstellungstermine

Für eine militärische Karriere kannst Du Dich im Prinzip das ganze Jahr über bewerben. Denn am Anfang Deiner Dienstzeit steht immer die allgemeinmilitärische Grundausbildung. Jede Soldatin und jeder Soldat macht die Grundausbildung – unabhängig von der Laufbahn und der späteren Verwendung. Sie dauert drei Monate. Und früher begannen die Grundausbildungen an vier Terminen pro Jahr, nämlich im Januar, im April, im Juli und im Oktober. Inzwischen starten sie jeden Monat, immer am Ersten. Deshalb gibt es auch keine festen Einstellungstermine pro Quartal mehr. Jedenfalls ist das in der Laufbahn der Mannschaften, der Unteroffiziere und der Feldwebel so. Gleiches gilt für den Freiwilligen Wehrdienst.

Aber: Zwischen Deiner Bewerbung und Deinem Dienstantritt erwartet Dich eine große Herausforderung. Du musst nämlich erst einmal den Einstellungstest bestehen. Und weil das Auswahlverfahren etwas Zeit in Anspruch nimmt, solltest Du Dich spätestens vier Monate vor Deinem gewünschten Einstellungstermin bewerben. Noch besser ist, wenn Du Dich mit noch mehr Vorlauf bewirbst. Das kann ruhig auch ein ganzes Jahr sein. Denn so kannst Du Deine Bewerbungsunterlagen ohne Stress vervollständigen und Dich in aller Ruhe auf den Eignungstest vorbereiten.

Die Offizierslaufbahn bildet eine Ausnahme!

Im Unterschied zu den anderen Laufbahnen gibt es in der Offizierslaufbahn einen festen Einstellungstermin. Offiziersanwärter stellt die Bundeswehr nämlich grundsätzlich zum 1. Juli ein. Das hängt mit dem Beginn der Studiengänge zusammen. Die Bewerbungsfrist endet vier Monate vorher. Für Dich heißt das:

Wenn Du Offizier werden willst, muss Deine vollständige Bewerbung spätestens am 1. März vorliegen. Dann kannst Du im Sommer desselben Jahres eingestellt werden. Andernfalls – also wenn Du Deine Bewerbung nach dem 1. März abgibst – ist Deine Einstellung erst im Juli des darauffolgenden Jahres möglich.

Deine Bewerbung

Die vielen beruflichen Möglichkeiten, die die Bundeswehr für Soldatinnen und Soldaten bereithält, lassen sich kaum in wenigen Worten beschreiben. Dazu gibt es einfach zu viele Berufe. Auf der anderen Seite ist der Soldatenberuf ein Job, bei dem Du viel Verantwortung trägst.

Das lesen gerade andere Bewerber für die Bundeswehr ►  Bundeswehr Sanitätsdienst: Darauf kommt es an

Deshalb wird Dich Dein erster Weg zur Karriereberatung führen. Der Berater kann Dir aufzeigen, welche Laufbahnen und welche Tätigkeitsbereiche für Dich in Frage kommen. Außerdem beantwortet er Dir natürlich alle Deine Fragen. Von ihm bekommst Du aber nicht nur Informationen und Tipps. Sondern er gibt Dir auch die Bewerbungsunterlagen.

Über die Bundeswehr-Karriereseite kannst Du herausfinden, wo es eine Beratungsstelle in Deiner Nähe gibt. Ein Kontaktformular ist online ebenfalls hinterlegt. Oder Du rufst die Hotline an. Sie ist kostenfrei unter der Rufnummer 0800 / 9 80 08 80 erreichbar.

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Übrigens: Wenn Du Dir vorab schon einen Überblick verschaffen willst, dann dürfte diese Info-Broschüre ziemlich interessant für Dich sein. Denn darin stellt sich die Bundeswehr als Arbeitgeber vor.

Die Beamtenlaufbahnen

Das Aufgabenspektrum der Armee ist breit gefächert. Doch alleine könnten die Soldatinnen und Soldaten ihre Arbeit nicht machen. Vielmehr brauchen sie Unterstützung von zivilen Kräften. Sie arbeiten in der Verwaltung und sorgen dafür, dass alles vorhanden ist, was die Truppe braucht. In der Verwaltung wiederum gibt es zum einen Angestellte und Azubis. Zum anderen sind dort Beamte tätig. Möchtest Du gerne Beamtin oder Beamter werden, hast Du bei der Bundeswehr mehrere Laufbahnen zur Auswahl.

Nichttechnischer Verwaltungsdienst

Als Beamtin oder Beamter im nichttechnischen Dienst erbringst Du verschiedenste Dienstleistungen für die Streitkräfte. Dazu kann gehören, dass Du im Personalwesen tätig bist. Hier erledigst Du Aufgaben bei der Auswahl und der Einstellung von Mitarbeitern. Außerdem bearbeitest Du Angelegenheiten, die mit dem Tarif-, Arbeits-, Soldaten- und Beamtenrecht zusammenhängen.

Ein anderer Einsatzbereich kann das Beschaffungswesen sein. In diesem Bereich kümmerst Du Dich um den Einkauf von Ausrüstung und anderen Gegenständen, die die Truppe und die Verwaltung brauchen. Daneben kannst Du im öffentlichen Haushaltswesen tätig werden. Dann kontrollierst Du zum Beispiel Rechnungen, zahlst Reisekosten aus oder sorgst dafür, dass Bestellungen und Einkäufe beglichen werden. Auch die Informationstechnik, der Umweltschutz, die Logistik oder das Infrastrukturmanagement können zu Deinem Tätigkeitsbereich gehören.

Im nichttechnischen Verwaltungsdienst gibt es den mittleren und den gehobenen Dienst. In beiden Laufbahnen ist Dein Arbeitsplatz eine Dienststelle der Bundeswehr-Verwaltung. Das kann unter anderem das Bundesamt für Personalmanagement, für Ausrüstung oder für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen sein. Das Bundessprachenamt und das Verteidigungsministerium kommen ebenso in Frage.

Technischer Verwaltungsdienst

Im technischen Dienst entscheidest Du mit, welche Technologien beim Bund eingesetzt werden sollen. Denn Dein Aufgabenbereich ist die Wehrtechnik. Und hier begleitest Du die Entwicklung von neuem Wehrmaterial. Dazu testest Du Prototypen, bewertest sie und überwachst die Testläufe, die die Industrie durchführt. Du wirkst mit, wenn die Produktion startet, und nimmst die fertigen Produkte mit ab.

Außerdem hast Du die Waffensysteme und Fahrzeuge der Streitkräfte im Blick. Dabei begutachtest Du das Material, prüfst die Qualität und bewertest den Zustand. Deine Ergebnisse bilden die Grundlage für künftige Anschaffungen.

Dein Arbeitsplatz wird sich meist im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung oder in einer Dienststelle dieses Bundesamtes befinden. Möglich ist aber auch, dass Du im Cyber- und Informationsraum arbeitest. Genauso kannst Du als Ausbilder oder als technische Fachkraft tätig werden. Eine Beamtenlaufbahn ist sowohl im mittleren als auch im gehobenen Dienst möglich.

Feuerwehrtechnischer Dienst

Die Bundeswehr hat eine eigene Feuerwehr. Als Beamtin oder Beamter kannst Du eine Laufbahn im mittleren und im gehobenen Dienst einschlagen. Dein Einsatzort wird in aller Regel eine Bundeswehr-Feuerwache sein. Welche Position Du bekleidest und was Deine konkreten Aufgaben sind, hängt von Deiner Ausbildung und Deiner Berufserfahrung ab. Klar, dass Du im Verlauf Deines Dienstes stetig mehr Verantwortung übernehmen kannst.

Insgesamt erledigt die Bundeswehr-Feuerwehr ähnliche Aufgaben wie eine zivile Feuerwehr. Die Rettung von Menschen, der vorbeugende Brandschutz und die Brandbekämpfung sind somit die wesentlichen Tätigkeitsfelder. Allerdings rückt die Feuerwehr der Bundeswehr längst nicht nur bei Gebäudebränden oder Zwischenfällen in Wäldern aus. Stattdessen ist sie auch in Häfen, auf Schiffen und in Munitionslagern zur Stelle. Und sie sichert den Flugverkehr auf militärischen Flughäfen. Außerdem sind Feuerwehrleute der Bundeswehr bei Katastrophen im Einsatz und leisten Unterstützung und technische Hilfe.

Mittlerer naturwissenschaftlicher Dienst

Arbeitest Du im mittleren naturwissenschaftlichen Verwaltungsdienst, setzt Du moderne Technik ein, um Geoinformationen verschiedener Art zu sammeln. Diese Daten wertest Du aus und bereitest sie auf. Auf diese Weise wirst Du zum Berater und Ansprechpartner, wenn militärische Vorgesetzte Vorhaben planen und Fragen zu den Umweltbedingungen und deren Einflüssen haben. Außerdem lieferst Du aktuelle Wettermeldungen. Diese sind beispielsweise für die Luftwaffe wichtig, damit die Flugsicherheit gewährleistet ist.

Die Voraussetzungen für eine Beamtenlaufbahn

Wenn Du Deine Laufbahnausbildung beginnst, wirst Du zunächst zum Beamtenanwärter. Damit bist Du Beamtin oder Beamter auf Widerruf. Hast Du die Ausbildung abgeschlossen und die Laufbahnprüfung bestanden, folgt eine Probezeit. Du arbeitest dann in Deiner Dienststelle als Beamtin oder Beamter auf Probe. Die Probezeit dauert drei Jahre. Anschließend wirst Du zum Beamten auf Lebenszeit ernannt. Doch damit Deine Bewerbung berücksichtigt werden kann, müssen die formalen Voraussetzungen erfüllt sein. Und für eine Beamtenlaufbahn sind das folgende:

  • Staatsbürgerschaft: Du hast die deutsche Staatsbürgerschaft.
  • Alter: Du bist jünger als 50 Jahre.
  • Abschluss: Für den mittleren Dienst brauchst Du entweder die Mittlere Reife oder den Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung. In den gehobenen Dienst kannst Du eingestellt werden, wenn Du Abitur hast oder durch Deine Berufsausbildung an einer Hochschule studieren kannst. Das ist üblicherweise der Fall, wenn Du Dich als Meister qualifiziert hast.
  • Versetzungsbereitschaft: Du bist bereit, bundesweit eingesetzt zu werden.
  • Auslandseinsätze: Im Rahmen Deiner Berufstätigkeit bist Du grundsätzlich dazu bereit, an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmen. Auf freiwilliger Basis kannst Du auch an Einsätzen im Ausland teilnehmen, die nicht berufsbezogen erfolgen.
  • Dauer: Du verpflichtest Dich dazu, nach Deiner Laufbahnprüfung mindestens fünf Jahre lang als Beamter zu arbeiten.
  • Eignung: Du bist sowohl fachlich als auch persönlich für den Beruf geeignet. Ob das der Fall ist, zeigt sich beim Einstellungstest.
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Außerdem muss es für Dich selbstverständlich sein, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten.

Die Einstellungstermine

Interessierst Du Dich für eine Beamtenlaufbahn, musst zu Bewerbungsfristen beachten. Denn die Einstellungen sind an feste Termine geknüpft. Die einzelnen Stichtage haben wir in der folgenden Tabelle für Dich aufgelistet.

Laufbahn Einstellungstermin Bewerbung bis
Mittlerer nichttechnischer Dienst März

September

31. Mai des Vorjahres

30. November des Vorjahres

Gehobener nichttechnischer Dienst April

Oktober

31. März des Vorjahres

30. September des Vorjahres

Mittlerer technischer Dienst April

Oktober

31. Juli des Vorjahres

31. Januar desselben Jahres

Gehobener technischer Dienst März

Juli

November

31. Mai des Vorjahres

31. Oktober des Vorjahres

31. Januar desselben Jahres

Mittlerer und gehobener feuerwehrtechnischer Dienst Mai

November

31. Juli des Vorjahres

31. Januar desselben Jahres

Mittlerer naturwissenschaftlicher Dienst April

Oktober

31. März des Vorjahres

30. September des Vorjahres

Deine Bewerbung

Auf der Karriere-Seite der Bundeswehr kannst Du Dich über die Laufbahnen informieren. Bei den Beschreibungen findest Du dann auch mehrere Links. Ein Link führt Dich zur Karriereberatung. Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Karriereberater erfährst Du alles, was Du zur Laufbahn und zur Bewerbung wissen musst. Außerdem gibt es einen Link zum Bewerbungsportal. Dort findest Du weitere Informationen über die jeweilige Laufbahn. Außerdem kannst Du Dich auf dem Portal registrieren und anschließend Deine Online-Bewerbung abgeben.

Eine Berufsausbildung oder ein Job im zivilen Bereich

Weder Soldat noch Beamter ist das Richtige für Dich? Macht nichts! Denn Du kannst bei der Bundeswehr auch als ziviler Mitarbeiter tätig werden. Genaugenommen gibt es sogar zwei Möglichkeiten. Zum einen kannst Du nämlich eine Berufsausbildung machen. Dann bist Du ein ganz normaler Azubi – und die Bundeswehr wird zu Deinem Ausbildungsbetrieb. Zum anderen kannst Du Dich für eine ausgeschriebene Stelle bewerben. Bringst Du die notwendigen Qualifikationen mit, wirst Du als Arbeitnehmer in Deinem Beruf eingestellt. Dann bist Du Angestellter im öffentlichen Dienst.

Die Voraussetzungen

Möchtest Du eine Berufsausbildung beim Bund absolvieren, kannst Du aus einer ganzen Reihe von Berufen auswählen. Vom Koch über den Gärtner, den Elektroniker, den Bürokaufmann oder die Krankenschwester bis hin zum Tierpfleger ist so ziemlich alles dabei. Als formale Voraussetzungen musst Du mitbringen:

  • einen guten Realschulabschluss oder einen sehr guten Hauptschulabschluss,
  • gute Noten in Deutsch und Mathe sowie
  • ordentliche Leistungen in den Schulfächern, die für Deinen Wunschberuf wichtig sind.

Bestimmte Altersgrenzen gibt es nicht. Die Bundeswehr entscheidet sich zwar bevorzugt für Bewerber, die ihre erste Berufsausbildung vor sich haben. Aber das heißt nicht, dass Du nicht mehr bewerben kannst, bloß weil Du vielleicht schon etwas älter bist.

Bewirbst Du Dich auf eine ausgeschriebene Stelle, steht in der Stellenanzeige, welches Profil Du brauchst.

Die Einstellungstermine

Die zivilen Berufsausbildungen beginnen jedes Jahr im Zeitraum zwischen August und Oktober. Der genaue Termin hängt vom Bundesland ab. Und Du musst Dich rund ein Jahr vorher um eine Lehrstelle bewerben. Bewerbungsschluss ist nämlich grundsätzlich der 30. September des Vorjahres.

Manchmal kommt es vor, dass die Bundeswehr die Bewerbungsfrist verlängert. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn noch nicht alle Ausbildungsplätze besetzt sind. Oder wenn zusätzliche Lehrstellen hinzugekommen sind. Du solltest Dir aber den 30. September als Stichtag vormerken. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

Deine Bewerbung

Auf der Bundeswehr-Karriereseite findest Du Beschreibungen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen. Wenn Du schon weißt, welcher Beruf es werden soll, kannst Du aber auch direkt das Bewerbungsportal aufrufen. Dort sind alle freien Lehrstellen und Arbeitsplätze ausgeschrieben.

Auf dem Portal kannst Du Dich registrieren und Dein Bewerberprofil anlegen. Anschließend kannst Du Deine Bewerbungsunterlagen hochladen und eine Online-Bewerbung einreichen. Möchtest Du Dich zuvor beraten lassen, steht Dir die Karriereberatung natürlich gerne Rede und Antwort. Genauso kannst Du Dich direkt an den Ansprechpartner wenden, der in der Stellenanzeige genannt ist.

Und was passiert nach der Bewerbung?

Nachdem Deine Unterlagen vollständig vorliegen, schaut sich die Bundeswehr die Bewerbung an. Erfüllst Du die formalen Einstellungskriterien? Welchen Eindruck macht Deine Bewerbung? Sieht hier alles gut aus, bekommst Du eine Einladung zum Einstellungstest. Je nachdem, was Du beim Bund machen willst, fällt er unterschiedlich aus.

Bausteine, die immer zum Eignungstest gehören, sind ein Computertest und ein Vorstellungsgespräch. Dazu können zum Beispiel ein Sporttest, ein Aufsatz, eine ärztliche Untersuchung und ein Assessment-Center mit Gruppenaufgaben und Kurzvortrag kommen. Ausführliche Infos zum Auswahlverfahren mit Tipps für Deine Vorbereitung und Übungsaufgaben haben wir in separaten Beiträgen für Dich zusammengestellt.

 

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Willkommen, ich bin Ömer Bekar, der Gründer und Autor dieser Seite. Seit dem Jahre 2006 erstellen wir Vorbereitungskurse für Einstellungstests. Unser Schwerpunkt ist das digitale Bewerbungsauswahlverfahren und Ermittlung von Kompetenzen. Wir konzipieren auch für Behörden und Unternehmen Online-Eignungstests sowie Bewerbungsauswahlverfahren. Mit dieser Seite möchte ich Jugendliche und Menschen, die eine Veränderung möchten, dazu ermutigen eine Laufbahn bei der Bundeswehr einzuschlagen. Wie kann ich Dir helfen? Gibt es, was Dich besonders interessiert, worüber ich schreiben sollte? Schreibe mir an oemer.bekar [at] bundeswehrtest.de.

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